Fußball-Bundesliga

Mark Flekken kehrt ins Tor des SC Freiburg zurück - prev

Autor: 
Daniela Frahm
Lesezeit 3 Minuten
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17. Mai 2021
Mark Flekken steht nach langer Verletzungspause und einigen Einsätzen in der zweiten Mannschaft in den letzten drei Bundesliga-Spielen im Tor der Freiburger.

Mark Flekken steht nach langer Verletzungspause und einigen Einsätzen in der zweiten Mannschaft in den letzten drei Bundesliga-Spielen im Tor der Freiburger. ©Patrick Seeger

Drei Tage nach dem 0:3 bei Hertha BSC muss Fußball-Bundesligist SC Freiburg am Sonntag erneut auswärts gegen einen Abstiegskandidaten antreten. In Köln muss eine Steigerung her.

Nachdem SC-Trainer Christian Streich am Donnerstagabend im Berliner Olympiastadion noch gemutmaßt hatte, dass seine Mannschaft offenbar doch Druck braucht, um gute Leistungen abzuliefern, ruderte er am Tag nach dem 0:3 in der Fußball-Bundesliga bei Hertha BSC etwas zurück. „Wir waren alle hochmotiviert, aber leider haben wir dem Gegner zwei so billige Tore zugestanden, dass sie uns kommen lassen konnten“, sagte der Freiburger Chefcoach, „wir wollten besser sein, aber haben es nicht geschafft.“
Gelaufen und gesprintet seien die Spieler mehr als in den Partien gegen Hoffenheim und Schalke, aber in den Zweikämpfen seien einige nicht gut genug gewesen, und vor dem Tor fehlte die Gefährlichkeit. Deswegen und weil ein paar Spieler leichte Blessuren abbekommen haben, dürfte es im nächsten Auswärtsspiel beim 1. FC Köln (Sonntag, 13.30 Uhr) personelle Veränderungen geben. Eine ist schon sicher: Im Tor wird erstmals wieder Mark Flekken stehen, und auch in den letzten beiden Spielen gegen den FC Bayern und bei Eintracht Frankfurt soll der Niederländer noch Spielpraxis sammeln, nachdem er zuletzt dreimal das Tor der Freiburger U23 in der Regionalliga gehütet hat.

Abgesprochener Wechsel

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Der kurz vor Saisonbeginn nachverpflichtete Florian Müller und Benjamin Uphoff, der nur im DFB-Pokal zum Einsatz kam, hätten es „gut gemacht und eine super Leistung gezeigt im Training“, lobte Streich. „So konnte Mark entsprechend lang regenerieren von der schweren Verletzung. Jetzt ist er wieder so weit und wir wollten ihm die drei Spiele geben.“ Das sei mit den Konkurrenten abgesprochen worden, „damit er sich wettkampfmäßig präsentieren kann“. SC-Sportdirektor Klemens Hartenbach, selbst ehemaliger Torwart, bezeichnete das gegenüber dem Fachmagazin Kicker als „Kopfsicherheitsspiele“.
Sein bislang letztes Bundesligaspiel für den Sport-Club bestritt Flekken am 27. Juni des vergangenen Jahres beim 4:0 gegen Schalke. In diese Saison hätte er eigentlich als Nummer eins gehen sollen, aber vor dem ersten Pokalspiel in Mannheim zog er sich eine schwere Ellenbogenverletzung zu, der eine monatelange Reha folgte. „Ich merke, dass mir noch ein bisschen die Routine fehlt“, sagte der 27-Jährige nach seinen Einsätzen in der zweiten Mannschaft, bei denen er in den drei Spielen nur ein Gegentor kassierte.

Keine Motivationsprobleme

Die Sicherheit soll er sich nun auf dem Platz in Köln zurückholen. Und er wird hoffen, dass ihn die Abwehr nicht im Stich lässt und konzentrierter und konsequenter verteidigt als in Berlin. „Mehrere Spieler waren unaufmerksam, haben sich schlecht verhalten in der Aufnahme, das hat Berlin total in die Karten gespielt“, sagte Streich, „ich kann es mir nicht erklären, wir waren eigentlich total fokussiert.“ Dass seine Mannschaft nun nach den Niederlagen in Mainz und Bielefeld gegen einen weiteren Abstiegskandidaten verloren hat, wollte er nicht darauf zurückführen, dass sie Motivationsprobleme gegen Teams aus dem Tabellenkeller hat.
„Wir wollten unbedingt ein gutes Spiel machen, es war nicht so, dass wir nicht probiert haben, das Spiel zu gewinnen“, betonte der SC-Coach. Aber es habe sich auch gezeigt, dass das nicht möglich ist, „wenn irgendwo die Abstände zu groß sind und wir als Mannschaft nicht gnadenlos zusammenarbeiten“. Das könnte ein weiterer Grund für Wechsel in der Startelf sein, denn dafür ist Laufarbeit gefragt.

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