Leichtathletik

Matthias Laube sichert sich WM-Titel der M35

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sl
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11. September 2018
Matthias Laube gewann in Málaga die Goldmedaille im Zehnkampf mit fast 500 Punkten Vorsprung.

Matthias Laube gewann in Málaga die Goldmedaille im Zehnkampf mit fast 500 Punkten Vorsprung. ©Privat

Riesenerfolg für Matthias Laube: Der Zehnkämpfer vom TV Lahr hat sich bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Masters im spanischen Málaga die Goldmedaille in der Altersklasse M35 gesichert.

Málaga in Spanien war Austragungsort der diesjährigen Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Masters – mit mehr als 8000 Teilnehmern eine der weltweit größten Sportveranstaltungen. Der Lahrer Matthias Laube gehört der Altersklasse M35 an und kämpfte mit 20 Athleten aus zehn Nationen um den Sieg in der Königsdisziplin Zehnkampf. Da das Stadion direkt am Meer lag, hatten alle Teilnehmer mit den wechselhaften, heftigen Winden insbesondere beim Weitsprung, Stabhochsprung und Speerwurf zu kämpfen. Organisatorische Probleme des Ausrichters führten außerdem dazu, dass sich die beiden Wettkampftage jeweils über zehn Stunden in die Länge zogen. 

In blendender Verfassung

Als der Startschuss beim 100-m-Lauf zum Auftakt fiel, war Matthias Laube gleich hellwach und in blendender Verfassung. 11,70 Sekunden waren ein optimaler Start in den Wettkampf. Der Wind bereitete ihm dann aber beim Weitsprung größere Probleme, wo er sich mit 6,22 m zufriedengeben musste. Nach 11,84 m im Kugelstoßen folgten starke 1,84 m im Hochsprung und 55,12 Sekunden über 400 m. Etwas überraschend hatte er die Führung nach dem ersten Wettkampftag übernommen. 

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Fehlstart im Hürdenlauf

Eine seiner stärksten Disziplinen folgte gleich am zweiten Tag mit dem 110-m-Hürdenlauf. Nach einem Fehlstart blieb er beim zweiten Startversuch sehr lange im Block sitzen und kam so als Letzter an die erste Hürde. 15,52 Sekunden waren dennoch eine schnelle Zeit. Nach 35,98 m im Diskuswerfen folgten in einem wahren Marathonwettbewerb im Stabhochsprung mit über fünf Stunden hervorragende 4,20 m. Jetzt standen die Weichen auf Sieg. Denn auch im Speerwerfen konnte kein anderer Zehnkämpfer annähernd an die 52,73 m von Laube herankommen. Nach dem abschließenden 1500-m-Lauf in 4:54,99 Minuten war nach zwei kräftezehrenden Tagen der Sieg perfekt.

Mit fast 500 Punkten Vorsprung wurde Matthias Laube vor dem Spanier David Diaz Weltmeister im Zehnkampf. Emotionaler Höhepunkt nach zehn hart erkämpften Disziplinen war die Siegerehrung mit der Goldmedaille unter den Klängen der Nationalhymne.

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