Fußball

Mühlenbacher Wunder im zweiten Aufstiegsspiel beim SV Renchen?

Autor: 
Marc Faltin
Lesezeit 2 Minuten
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14. Juni 2019

Mühlenbachs Offensivwaffe Michael Vollmer (beim Kopfball) kam im Hinspiel beim 1:5 gegen den SV Renchen um Kapitän Alexander Kunze (links) nicht zur Geltung, der hier von Sven Neumaier abgeschirmt wird. © Marc Faltin

Der SV Mühlenbach und der SV Renchen stiegen vor 15 Jahren gemeinsam aus der Fußball-Bezirksliga ab. Einer von ihnen darf am Samstagabend die Rückkehr dorthin feiern. Nach der Mühlenbacher 1:5-Heimpleite im Hinspiel liegt die Wahrscheinlichkeit bei mindestens 99 Prozent, dass die Gastgeber die Sektkorken knallen lassen. Das zweite Relegationsspiel in Renchen beginnt um 16 Uhr.

»Die Enttäuschung über die letzten beiden Heimspiele steckt uns schon noch in den Knochen«, antwortet Trainer Stephan Schmid auf die Frage nach der Stimmungslage im Team des SV Mühlenbach, »wir wollen am Samstag aber nochmal ein gutes Spiel zeigen und mit einem Sieg in die Sommerpause gehen«. Dem bitteren 1:2 gegen den SV Grafenhausen, das Meisterschaft und Aufstieg in die Bezirksliga kostete, folgte ein 1:5 gegen den SV Renchen im ersten Relegationsspiel der beiden Vizemeister der Kreisligen A.

Die Blauen von der Rench unterstrichen dabei vor allem ihre Klasse in der Offensive. »Wir haben eine richtig gute Saison gespielt, es aber leider nicht geschafft, uns dafür zu belohnen«, sagt Schmid. Mal abgesehen vom Erlebnis, vor 900 Zuschauern um einen Aufstieg zu spielen. »Immerhin können wir nun ohne Druck spielen«, so der Trainer, der aber noch daran erinnert, dass bekanntlich die Hoffnung zuletzt sterbe, »wir werden jedenfalls nochmal alles geben«.

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Bärenstarke Offensiv-Akteure

Auf jeden Fall muss der SVM diesmal das bärenstarke Offensiv-Trio des SVR besser in den Griff bekommen. Bünyamin Günyakti, der zum Verbandsligisten Kehler FV wechselt und mit 26 Treffern Torschützenkönig der Nord-Liga wurde, schoss das 0:1, der eingewechselte Fabian Schoch (19) das 1:2 und der überragende Marc Nigey (20) traf zweimal. Und vorne benötigen die Mühlenbacher einen Sahntetag von Michael Vollmer, der in der Süd-Liga 24 Tore schoss, sich im Hinspiel aber nicht entscheidend durchsetzen konnte.

Der SV Renchen wiederum sieht sich noch nicht gänzlich im Ziel. »Wir sind überrascht, dass wir ein solches Polster erreichen konnten«, sagt der Vorsitzende Gerhard Schrempp, »aber wir sind gewarnt und müssen nochmal voll konzentriert sein, immerhin stand es im Hinspiel bis zur 58. Minute noch 1:1 und bekanntlich ist im Fußball alles möglich. Wir haben intensiv trainiert und uns auf ein schweres Rückspiel vorbereitet«.

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