2. Fußball-Bundesliga

Nächste hohe Hürde für den KSC - prev

Autor: 
Hans Falsehr
Lesezeit 3 Minuten
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12. Mai 2021
Torjäger Philipp Hofmann kehrt nach seiner Verletzungspause in die Karlsruher Startformation ­zurück.

Torjäger Philipp Hofmann kehrt nach seiner Verletzungspause in die Karlsruher Startformation ­zurück. ©Uli Deck

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC geht am Montagabend als Außenseiter ins Nachholspiel bei dem noch um den Aufstieg kämpfenden Ex-Bundesligisten Fortuna Düsseldorf. Torjäger Philipp Hofmann ist wieder dabei.

Einerseits hat der Fußball-Zweitligist Karlsruher SC schon seit sieben Spielen nicht mehr gewonnen. Andererseits kassierten die Schützlinge von Christian Eichner in diesem Zeitraum aber auch nur zwei Niederlagen. „Wir sind also auch schwer zu schlagen“, sagt der Karlsruher Cheftrainer mit Verweis auf die fünf Unentschieden im März und April. Das soll auch Fortuna Düsseldorf zu spüren bekommen, wo die Badener am Montagabend (20.30 Uhr) die wegen ihrer Corona-Quarantäne ausgefallene Partie vom 28. Spieltag nachholen.
Dabei geht es den Hausherren ähnlich wie dem Hamburger SV, bei dem der KSC am vergangenen Donnerstag zu Gast war (1:1): Um vielleicht doch noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können, braucht die vom früheren Profi Uwe Rösler trainierte Fortuna unbedingt einen Sieg. „Düsseldorf wird ‚all in‘ gehen“, vermutet Eichner deshalb. Die drittbeste Heimelf der Liga werde seine Schützlinge früh attackieren und versuchen, den beim KSC im vierten Spiel innerhalb von elf Tagen vermutlich auftretenden Kräfteverschleiß zu ihren Gunsten zu nutzen.

Fortuna noch mit Chancen

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„Ich hatte Fortuna immer voll auf meiner Rechnung“, sagt Eichner über die Ambitionen des Tabellenfünften und letztjährigen Bundesligisten, sofort wieder in die Erstklassigkeit zurückzukehren. „Düsseldorf hat mit den besten Kader in unserer Liga.“ Unter anderem stehen die früheren Karlsruher Rouven Hennings (2012 bis 2015) und Matthias Zimmermann (Jugend bis 2011) bei den Platzherren unter Vertrag.
Immerhin hatte der KSC gegenüber den Spielen gegen Aue (0:0) und in Hamburg (1:1) einen Tag mehr Zeit, sich zu erholen. „Der hat unserer Mannschaft gutgetan“, sagte Eichner bei der Online-Pressekonferenz am Sonntag, bei der er auch personell eine ganz leichte Entspannung verkündete: „Philipp Hofmann“, der sich gegen Aue das Knie verdreht und in Hamburg gefehlt hatte, „ist wieder dabei.“ Außerdem hat Philip Heise seine Gelb-Sperre abgesessen und ist wieder spielberechtigt. Unglücklicherweise handelte sich Benjamin Goller beim HSV eine Knieverletzung ein und fällt in Düsseldorf aus. Auch Xavier Amaechi, Robin Bormuth, Kyoung-Rok Choi und Lukas Fröde mussten verletzungs- oder coronabedingt zu Hause bleiben.

Herz und Leidenschaft nötig

Wie seine Startelf aussehen wird, ließ der KSC-Coach noch offen. Unabhängig vom eingesetzten Personal möchten die Badener in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt jedoch „extrem unangenehm“ sein und „Herz und Leidenschaft“ zeigen, sowie offensiv und defensiv „viel investieren“. Das könnte vielleicht für einen weiteren Teilerfolg und die Verteidigung des vierten Platzes in der Auswärtstabelle reichen.
Um in Düsseldorf eventuell sogar gewinnen zu können und perspektivisch, was die neue Saison anbelangt, „müssen wir vorne zulegen“, hat der Karlsruher Cheftrainer schon mehrfach gefordert und versichert: „Daran arbeiten wir.“

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