Handball

Neue Perspektiven beim ETSV Offenburg

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24. März 2020
Roland Hess trainierte zuletzt zehn Jahre die Kehler Turnerschaft.

Roland Hess trainierte zuletzt zehn Jahre die Kehler Turnerschaft. ©handball-server

Die Personalknappheit bei den Handballern des ETSV Offenburg (Bezirksklasse) ist ein Dauerthema. Die Perspektiven sind aber nicht schlecht. Zudem gibt es am Saisonende einen Schnitt. Trainer Werner Echle wird sich auf organisatorische Aufgaben konzentrieren, auf der Bank der ersten Mannschaft übernehmen Roland Hess und Thomas Bauert.

Denkt man an die Handballer des ETSV Offenburg, kommt man um Werner Echle nicht herum. Der gebürtige Ohlsbacher ist der Tausendsassa schlechthin – einer von der Sorte, die man spontan nirgendwo anders in der Region findet.
Echle ist Trainer der ersten Mannschaft und Spieler – auf dem Feld und auch mal im Tor. Er ist kommissarischer Sportlicher Leiter und Jugendleiter, dazu Jugendtrainer und als Schiedsrichter unterwegs. Mehr geht kaum noch.

Jetzt hat der 48-Jährige angekündigt, dass er sich auf seine Aufgaben in der Sport- und Jugendleitung des ETSV konzentrieren möchte und mit Roland Hess und Thomas Bauert gleich das neue Trainerteam der ersten Mannschaft präsentiert.

„Neuer Schwung wird guttun“

„Ich bin mir sicher, dass neuer Schwung den Herren guttun wird“, sagt Echle, der zum Saisonende dann neuneinhalb Jahre Trainer der ersten Mannschaft war. Das war auch ein Grund, warum er bereits Mitte Januar den Ex-Meißenheimer Thomas Bauert zusätzlich auf die ETSV-Bank geholt hatte. „Eigentlich war das gemeinsame Ziel, den bis dato eingeschlagenen Weg mit Bauert über das Saisonende hinaus weiterzugehen“, erklärt Echle.

Doch dann ergab sich mit Roland Hess eine neue Lösung und somit auch die Chance, die sportlichen Geschicke in sehr erfahrene Hände zu übergeben. „Eine Gelegenheit, die wir als Verein nutzen mussten“, so Echle. Der 55-jährige Roland Hess war bis vor einem Jahr Coach der Kehler TS.

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Thomas Bauert, der selbst keine Ambitionen hegte, die Hauptverantwortung zu übernehmen, sei von Anfang an über die Gespräche informiert worden. „Auch war es unser aller Wunsch, dass er im Falle eines Trainerwechsels im ETSV bleiben und seine Erfahrung weiter im Herrenbereich mit einbringen möge“, so Echle.

Neue Aufgaben

Für Echle selbst ist das „Projekt ETSV bei Weitem noch nicht beendet“, wie er versichert: „Der Anfang ist getan, nun gilt es, den Jugendaufbau weiter voranzutreiben und somit auch perspektivisch den Seniorenbereich zu stärken.“

Mehr als 100 aktive Kinder

Die ersten Kandidaten, die als potenzielle Spieler der traditionell personell limitierten ersten Mannschaft infrage kommen, werden nun 17 Jahre und könnten mit Doppelspielrecht ausgestattet werden. Danach ist noch zwei, drei Jahre ein Loch zu überbrücken, doch bei den Jüngsten sieht es wieder erfreulich aus. „Wir haben mittlerweile mehr als 100 aktive Kinder“, freut sich Echle und glaubt auch den Grund zu kennen: „Wir hatten die letzten drei Jahre Kontinuität bei den Jugendtrainern. Das zahlt sich aus. Und gerade im Minibereich macht das Trainerteam um Lars Herbert einen tollen Job.“

Es ist also gut möglich, dass eine lange personelle Durststrecke des ETSV in naher Zukunft beendet wird. 

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