Lokalsport

Nordclubs bei DM-Endrunde wieder einmal zu stark für FFW-Faustballer

Autor: 
Ruediger Rueber
Lesezeit 3 Minuten
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09. März 2003
Offenburgs Feuerwehrfaustballer konnten die schwarze Serie bei Endrunden um die Deutsche Meisterschaft nicht beenden. In Kulmbach gelang der FFW am Samstag zwar ein Satzgewinn gegen Titelverteidiger TV Hamm - mehr aber auch nicht. Das bedeutete das Aus am ersten Tag. Den DM-Titel sicherte sich gestern der TV Brettdorf.
Kulmbach (red). Als Außenseiter aber dennoch mit Hoffnungen war die FFW Offenburg als Bundesliga-Süd-Vizemeister ins fränkische Kulmbach gereist. Die beiden Gruppengegner waren jedoch zu stark. In ihrem ersten Endrundenspiel verlor das FFW-Team um Bernd Konprecht am Samstag gegen den amtierenden Meister. Offenburg - Hamm 1:2 Die Offenburger konnten im ersten Satz nur anfangs mithalten, dann setzte sich die Klasse des Hammer Hauptschlägers Niels Pannewig durch (20:12). Die Offenburger probierten es im zweiten Satz mit einem Wechsel. Der etatmäßige Abwehrspieler Ralf Herp wechselte wieder auf seine Stammposition hinten links, was für mehr Stabilität sorgte. FFW-Angreifer Bernd Konprecht war - mal mit Wucht, mal mit Auge - Hauptverantwortlicher für einen 14:8- und 17:11-Vorsprung der Ortenauer und für den FFW-Satzgewinn. Im dritten Satz kam Hamm wieder besser ins Spiel. Beim Stand von 10:6 wurden im Entscheidungssatz die Seiten gewechselt. Hamm gab den Vorsprung nicht mehr ab (20:14). Bernd Konprecht (FFW Offenburg): »Im zweiten Satz haben wir gut zu unserem Spiel gefunden und den Satz auch verdient gewonnen. Im dritten Durchgang unterliefen uns einige dumme Fehler.« Hannover - Offenburg 2:0 Die FFW lag schnell 2:7 hinten und verlor klar mit 11:20. Hannover führte auch 6:3 im zweiten Satz, als FFWler nach einer Auszeit besser ins Spiel und auf 7:8 herankam. Bis zum 12:15 war noch alles offen, doch Hannover ließ sich den 2:0-Sieg und den Halbfinaleinzug nicht mehr nehmen. Offenburgs Trainer Andre Prokopp meinte anschließend: »Schade, dass wir an die gute Leistung vom ersten Spiel nicht anknüpfen konnten. Wir haben zu keiner Zeit zu unserem Spiel gefunden, einige sind mit dem Druck nicht fertig geworden.« FFW-Vorsitzender Hans Rottenecker war über das Ausscheiden nicht enttäuscht. »Die Mannschaft hat kämpferisch alles gegeben und sich gut verkauft. Leider wurden wir in der Partie gegen Hamm durch drei Schiedsrichter-Fehlentscheidungen in wichtigen Phasen des Spiels benachteiligt. Das hat uns den Nerv geraubt.« Neuer Deutscher Meister wurde der TV Brettorf. Mit dem 2:1-Finalsieg über den bisherigen Titelträger TV Westfalia Hamm sicherten sich die Niedersachsen erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte den wichtigsten Titel im deutschen Hallenfaustball. Nach zwei ungefährdeten Vorrunden-Siegen über Südmeister Vaihingen/Enz und Stuttgart-Vaihingen traf das Team von Trainer Ralf Kreye im Halbfinale auf den amtierenden Europapokalsieger TK Hannover. In einem hochklassigen Spiel behielt das Team um Nationalspieler Jens Kolb trotz deutlicher Niederlage im ersten Satz (5:20) mit 2:1 die Oberhand. Auch im Finale bewiesen die Niedersachsen den längeren Atem und setzten sich vor über 900 Zuschauern in der ausverkauften Sporthalle »Am Weiher« in Kulmbach mit 20:16, 17:20 und 20:13 durch. ½ 33. Deutsche Meisterschaft im Hallenfaustball der Männer in Kulmbach Vorrunde Gruppe A: TK Hannover - Westfalien Hamm 0:2, FFW Offenburg - Westfalia Hamm 1:2 (12:20, 20:14, 14:20), TK Hannover - FFW Offenburg 2:0 (20:11, 20:14) Endstand: 1. Westfalia Hamm 4:1 Sätze 4:0 Punkte 2. TK Hannover 2:2 Sätze 2:2 Punkte 3. FFW Offenburg 1:4 Sätze 0:4 Punkte Gruppe B: TV Vaihingen/Enz - NLV Vaihingen 0:2, TV Brettorf - NLV Vaihingen 2:0, TV Vaihingen/Enz - TV Brettorf 1:2 Endstand: 1. TV Brettorf 4:1 Sätze 4:0 Punkte 2. NLV Vaihingen 2:2 Sätze 2:2 Punkte TV Vaihingen/Enz 1:4 Sätez 0:4 Punkte Halbfinale am Sonntag: Westfalia Hamm - NLV Vaihingen 2:0 TV Brettorf - TK Hannover 2:1 Spiel um Platz drei: TK Hannover - NLV Vaihingen 2:0 Finale: TV Brettorf - Westfalia Hamm 2:1

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