Frauenfußball-Bundesliga

Österreich-Trio zurück beim SC Sand

18. August 2017
&copy Ulrich Marx

Nach Entspannung »dahoam« wieder bereit für neue Taten: Am gestrigen Donnerstagabend war für das Österreich-Trio des Frauenfußball-Bundesligisten SC Sand das erste Training nach der EM. Verena Aschauer, Nina Burger und Laura Feiersinger stiegen mit knapp vier Wochen Verspätung in die Vorbereitung ein.

 

»Ich bin froh, dass wir ab jetzt fast komplett trainieren können«, freute sich Sands neuer Trainer Sascha Glass, dass er ab sofort fast alle Spielerinnen seines 21-Frauen-Kaders beisammen hat. Denn nach Milena Nikolic, die für Bosnien-Herzegowina auf Fußball-Reisen war, und Leticia Santos, die für Brasilien Länderspiele bestritt, stiegen am gestrigen Donnerstagabned auch Verena Aschauer, Nina Burger und Laura Feiersinger wieder ins Training des Frauenfußball-Bundesligisten SC Sand ein, der in der vierten Woche in der Vorbereitung auf die neue Saison ist. Lediglich Claire Savin fehlt noch nach einer Meniskus-Operation. Für die Französin kommt auch das erste Bundeslliga-Spiel am 3. September bei Aufsteiger Werder Bremen zu früh. Sie wird erst Ende September ins Sander Team zurückkehren.

Hype in der Alpenrepublik
Verena Aschauer, Nina Burger und Laura Feiersinger erschienen gestern gut gelaunt und durch den Hype bei der Fußball-EM in den Niederlanden voll motiviert im Training.  Das Sander-Trio war bei der ersten EM-Teilnahme mit Österreich gleich ins Halbfinale gestürmt. Dort kam zwar nach 120 torlosen Minuten im Elfmeterschießen das Aus gegen Dänemark, doch der guten Stimmung in der Alpenre­publik und bei den Spielerinnen tat das keinen Abbruch. Vergessen sind die drei verschossen Strafstöße – darunter auch einer von Laura Feiersinger und Verena Aschauer.

Facebook-Hoch
»Es ist sensationell, was wir geschafft haben«, erinnert sich Stürmerin Nina Burger, die zwei EM-Tore erzielt hat. Und Verena Aschauer, die ins Topteam der Euro gewählt wurde, ergänzt: »Das war etwas ganz Besonderes, was wir geschafft haben.«
Auch in den sozialen Medien schlug sich das nieder. Laura Feiersingers Facebook-Freunde schossen von 20 000 auf 40 000 in die Höhe. Ähnlich war es auch bei Verena Aschauer, die innerhalb einer Woche 3000 neue Facebook-Freunde hatte, und bei Nina Burger, die während der kompletten EM 7000 Facebook-Freunde zusätzlich gewann. 

»Lust auf mehr«
Nun ist wieder Alltag – aber auch dafür ist das Österreich-Trio, das seine freie Zeit nach dem EM-Halbfinale vor zwei Woche zur Entspannung und zum Kraft tanken bei den Familien in Österreich nutzte, bereit. »Ich habe wieder Lust auf mehr«, sagt Laura Feiersinger. Und auch Nina Burger betont: »Die EM hat mich nicht müde gemacht, ich fühle mich körperlich fit und will mich in Sand beweisen. Schließlich haben wir einen neuen Trainer und sechs neue Spielerinnen.«

Sonntag Test gegen Niederkirchen
Am Sonntag, 14 Uhr, steht auch gleich ein Testspiel an. In Willstätt ist Zweitligist TuS Niederkirchen der Gegner.

Autor:
Rüdiger Rüber

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