Lokalsport

OFG muss Blick nach unten richten

Autor: 
Matthias Lilienthal
Lesezeit 3 Minuten
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27. Juni 2011
Offenburg (ml). Die Bundeliga-Faustballer der Offenburger FG erlebten ein rabenschwarzes Wochenende. Am Samstag mussten die Ortenauer eine 0:5 (4:11, 9:11, 8:11, 5:11, 6:11)-Niederlage beim Tabellenführer TSV Pfungstadt hinnehmen. Am Sonntag folgte dann zu Hause ein unnötiges 4:5 (11:9, 11:9, 8:11, 2:11, 13:11, 8:11, 11:7, 6:11, 12:14) gegen den bisherigen Vorletzten MTV Rosenheim. Damit müssen die Offenburger für den weiteren Saisonverlauf den Blick wieder nach unten richten, denn der Vorsprung auf die beiden Abstiegsplätze ist geschmolzen. Bei nassem Wetter hatten die Offenburger im hessischen Pfungstadt keine Chance. Am besten verlief noch der zweite Durchgang, der einigermaßen ausgeglichen gestaltet wurde. In der Abwehr wurden Angriffe von Nationalspieler Patrick Thomas und Nick Trinemeier abgewehrt. Am Ende (9:11) war es aber die höhere Eigenfehlerquote der Offenburger, die den entscheidenden Unterschied machte. In den Folgesätzen gelang auf Offenburger Seite aber kaum noch eine Aktion im Spiel. Am Sonntag folgte dann das wichtige Heimspiel gegen Rosenheim. Die Bayern hatten sich am Samstag durch einen Sieg über den TV Stammheim Luft im Abstiegskampf verschafft und wollten nachlegen. In den beiden hart umkämpften ersten Sätzen hatten die Hausherren aber jeweils das Glück auf ihrer Seite und gingen durch zwei knappe 11:9-Satzerfolge mit 2:0 in Führung. Vor knapp 100 Zuschauern im Männerbad-Stadion fanden die Gäste aber im dritten Durchgang besser ins Spiel. Nationalspieler Steve Schmutzler traf nun in die Lücken des Offenburger Defensivgefüges. Die Hausherren hielten zwar kämpferisch dagegen, doch sie konnten nicht verhindern, dass dem MTV Rosenheim der 1:2-Satzanschluss gelang. Nach der Pause gab es im Offenburger Spiel dann einen unerklärlichen Bruch, so glichen die Rosenheimer mit einem schnellen 11:2 nach Sätzen aus. Im fünften Spielabschnitt reagierte Stefan Birth mit einem Doppelwechsel und die OFG ging durch ein 13:11 mit 3:2 nach Sätzen in Front. Nach dem Seitenwechsel hatten die Offenburger aber gegen die platzierten Angriffe nur selten eine passende Antwort. Mit 11:8 schafften die Rosenheimer erneut den Satzausgleich. In den beiden folgenden Durchgängen war jeweils die Mannschaft dominierend, die auch das Spielgerät stellte. Beide Teams gewannen diese Sätze deutlich und es musste, wie schon im Hinspiel, der letzte Durchgang die Entscheidung bringen. Nach einer 6:3- und 8:4-Führung geriet aber das OFG-Angriffsspiel ins Stocken, nach dem Zwischenstand von 10:9 konnten die Offenburger drei Matchbälle nicht verwerten. Die Gäste dagegen zeigten Nervenstärke und siegten mit 14:12. »Das war ein Wochenende zum Vergessen«, meinte OFG-Spielführer Matthias Lilienthal enttäuscht. Nächste Woche reisen die Offenburger in die Landeshauptstadt zum TV Stammheim.
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