Lokalsport

OFG wahrt Chance auf DM-Endrunde

Autor: 
Bernd Konprecht
Lesezeit 2 Minuten
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26. Juni 2005
Im direkten Duell gegen die Mitkonkurrenten um die Startplätze für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft wahrte das Bundesligateam der Offenburger Faustballgemeinschaft seine Chancen durch einen 2:0-Sieg (20:16, 20:12) über den NLV Vaihingen und eine 0:2-Niederlage (13:20, 16:20) gegen Gastgeber TuS Rot-Weiß Koblenz.
Koblenz (bko). Im ersten Spiel des Tages trafen die Ortenauer auf den TuS Rot-Weiß Koblenz. Mit 1:7 erwischten die OFG-Faustballer einen klassischen Fehlstart. Mit viel Routine und sehr gutem Service kontrollierte der Angreifer den Gastgeber, Stefan Lebert, in dieser Phase das Spiel. Beim Stande von 3:11 nahm Offenburgs Spielertrainer Ralf Herp eine Auszeit und ermahnte sein Team, sich auf seine Stärken zu besinnen. Nun fand die OFG richtig ins Spiel und kämpfte sich Ball um Ball heran. Beim Spielstand von 12:16 misslang jedoch ein scheinbar leichter Spielzug, und der Satz ging mit 13:20 an die Alt-Meister vom Deutschen Eck. Nach gutem Start in Durchgang zwei war das Spiel offener und spannender. Bis zum Spielstand von 15:15 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Doch dann legte Koblenz nochmals einen Zahn zu und agierte aus einer starken Abwehr heraus. Die Offenburger fanden kein probates Mittel, diese Abwehr zu überwinden, und mussten diesen Satz ebenfalls mit 16:20 an die Koblenzer abgeben. »Wir sind viel zu spät ins Spiel gekommen, und Koblenz war in den entscheidenden Phasen einfach die bessere Mannschaft«, so OFG-Abwehrspieler Axel Rottenecker. Im zweiten Spiel hieß der Gegner NLV Vaihingen. Die Stuttgarter Vorstädter erhoffen sich ebenfalls einen DM-Startplatz und gingen dementsprechend konzentriert ins Spiel. Gleich von Beginn an diktierten die Offenburger aber das Geschehen. Doch beim Stande von 15:13 wurde die Nervenstärke der Mannschaft durch eine strittige Schiedsrichterentscheidung gefordert. Der Unparteiische überstimmte bei einem Ass der Offenburger seine Linienrichter und ließ die Angabe wiederholen. Auch eine gelbe Karte für Spielführer Bernd Konprecht stellvertretend für die gesamte Mannschaft brachte die Faustballgemeinschaft nicht aus dem Konzept, und der erste Satz ging mit 20:16 an die Ortenauer. In Runde zwei gelang der OFG ein Blitzstart. Das Team agierte wie aus einem Guss und beim Stande von 14:4 war die Entscheidung gefallen. Die Offenburger ließen sich den Satz nicht mehr nehmen und fuhren ihn mit 20:12 souverän nach Hause. »Mit der gezeigten Leistung meiner Mannschaft kann ich zufrieden sein. Mit etwas mehr Glück gewinnen wir beide Spiele«, trauerte Spielertrainer Ralf Herp ein bisschen dem verlorenen Spiel gegen Koblenz hinterher.

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