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Oppenweiler / Backnang beim Seriensieger

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21. Oktober 2021

©Handball.BO.De

Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang wollen nach zwei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur. Die Hürde könnte höher aber nicht sein. Am Samstag um 19.30 Uhr wartet mit dem TuS Fürstenfeldbruck ein Team mit beeindruckender Bilanz: sieben Spiele, sieben Siege.

Für Matthias Heineke, den Coach des HC Oppenweiler/Backnang, ist klar, dass sein Team vor allem defensiv eine Schippe drauflegen muss, um in der Nähe von München bestehen zu können.

Der Trainer der Gastmannschaft trifft in der Wittelsbacher Halle auf einen alten Bekannten. Fürstenfeldbrucks Coach Martin Wild war in den vergangenen Monaten einer seiner Wegbegleiter auf dem Weg zur Trainer-A-Lizenz. „Wir verstehen uns gut, und ich habe großen Respekt vor seiner kontinuierlichen Arbeit“, sagt Matthias Heineke über den 42-Jährigen, der für den Verein aus dem Münchner Umland nicht nur Coach, sondern auch Antreiber in vielen anderen Bereichen ist. Fürs Spiel allerdings sei das gute gegenseitige Verhältnis unwichtig, „in den 60 Minuten sind wir Kontrahenten und jeder wird alles für einen Sieg geben.“

An Tempohärte zugelegt

Während die Handballer aus dem Murrtal zuletzt Niederlagen gegen Kornwestheim und Pfullingen hinnehmen mussten, schwimmt Fürstenfeldbruck auf einer Erfolgswelle. Die ersten sieben Spiele wurden ausnahmslos gewonnen. Ein super Start nach dem schmerzlichen Abstieg aus der zweiten Bundesliga, in der sich die die Handballer aus dem Tal der Amper nach dem Aufstieg im Jahr zuvor nicht halten konnten. Allerdings brachte sie die zweite Bundesliga in vielerlei Hinsicht weiter. „Sie haben körperlich und an Tempohärte sehr zugelegt“, findet Matthias Heineke. Und: „Sie haben in der zweiten Liga viele enge Spiele gehabt. Diese Erfahrung haben sie mitgenommen und spielen sie jetzt aus.“ Zum Beispiel am vergangenen Sonntag in einem unbequemen Spiel bei Aufsteiger TSG Söflingen. Dort kompensierten die TuS-Handballer auch das Fehlen einiger Akteure.

Einige Stellschrauben

Die HCOB-Handballer ihrerseits wollen den Negativtrend stoppen und sich mit einem Erfolg in Fürstenfeldbruck eindrucksvoll zurückmelden. Trainer Matthias Heineke hat einige Stellschrauben ausgemacht, um mit seinem Sieg bestehen zu können. Erstens: „Wir brauchen viel Aufwand und wenige technische Fehler, um ihr Tempospiel einzudämmen.“ Zweitens: „Wir wissen, dass Fürstenfeldbruck gerade in Heimspielen immer wieder Phasen hat, in denen sie richtig heimlaufen. Da müssen wir cool und abgeklärt sein – und solche Phasen am besten zu unseren Gunsten zu drehen.“ Und drittens und zugleich am wichtigsten: „Für uns geht es hauptsächlich darum, das Zusammenspiel von Abwehr und Torwart wieder über 60 Minuten hinzubekommen.“ Je mehr dies gelingt es, umso mehr traut Matthias Heineke seinem Team auch zu, um den Sieg mitzuspielen.

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Nachdem die Murrtaler am vergangenen Wochenende personell dezimiert antraten und im Rückraum kaum wechselten, bahnt sich Entspannung an. Ruben Sigle dürfte wieder im Kader stehen. Isaiah Klein könnte nach überstandener Verletzung zu seinem ersten Saisoneinsatz kommen. Und auch bei Tobias Gehrke schreitet der Genesungsprozess günstig voran.

Rund ums Spiel

Wer die Drittligapartie in der Wittelsbacher Halle vor Ort verfolgen möchte, muss nach Auskunft der Gastgeber geimpft oder genesen sein – oder sich einem maximal 48 Stunden alten PCR-Test unterzogen haben. Dafür entfalle die Maskenpflicht. Neben dem Nachweis ist auch der Personalausweis mitzubringen. Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse.

Der HCOB setzt einen Fanbus ein. Mitfahren ist kostenlos, aber man muss sich vorher einen Platz reservieren. Anmeldungen nimmt Erich Maier unter der Telefonnummer 07191/4216 entgegen. Abfahrt ist um 14 Uhr am Freibad in Oppenweiler. Für die Busfahrt gilt 2G.

Die Begegnung wird live auf Sportdeutschland.TV übertragen. Wer zuschauen möchte, benötigt einen Account und ein Ticket zum Preis von 4,50 Euro.

Infos zum Gegner

Der TuS Fürstenfeldbruck ist seit Jahrzehnten eine der führenden Mannschaften in Südbayern und Anziehungspunkt für Talente aus dem Münchner Raum. In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Mannschaft unter dem zielstrebigen Coach Martin Wild zu einem Drittliga-Spitzenteam. 2020 gelang der Aufstieg in Liga zwei. In dieser hochprofessionellen Liga lieferte die Mannschaft viele gute Spiele ab, verpasste den Ligaverbleib am Ende aber deutlich. Eine Spielklasse tiefer zählt der Club zu den Kandidaten für die Aufstiegsrunde. Zwei der zwölf Teams qualifizieren sich, aktuell wäre der TuS dabei. Mit Yannick Engelmann und Max Horner tragen derzeit zwei der drei Top-Torschützen der Liga das Trikot des Clubs.

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