Lokalsport

Sand: Stürmische Zeiten mit Angela Migliazza

Autor: 
Bierer Fritz
Lesezeit 2 Minuten
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24. April 2012

München war für den Frauen-Fußball-Regionalligisten SC Sand am Sonntag eine Reise wert. Vor allem für Spielführerin Angela Migliazza (Foto). Denn die 27-jährige Oberkircherin erzielte 60 Sekunden vor dem Schlusspfiff den 1:0-Siegtreffer beim FFC Wacker und öffnete damit ein Stück weit das Tor zur zweiten Liga.

»Das Glücksgefühl war unbeschreiblich groß. Wir haben uns alle zusammen riesig gefreut«, beschreibt die Bankkauffrau, die 1991 bei den F-Jugend-Buben des SV Ödsbach ihre Karriere begann, den Moment des Triumphes. »Jetzt haben wir es wieder selbst in der Hand, unser gestecktes Saisonziel – die sofortige Rückkehr in die zweite Liga – zu erreichen.«

Es war nicht der erste Treffer von Migliazza in diesem Jahr. Auch im Pokal gegen Hegau hat die Spielführerin getroffen und gegen den SC Freiburg II vor einer Woche ein wichtiges Tor vorbereitet. Dass sie momentan als Sturmspitze agiert statt als »Sechser« im defensiven Mittelfeld oder auf der Außenbahn, hat sie der Verletzung von Torjägerin Christine Veth zu »verdanken«. Es war für sie keine große Umstellung: »In der Jugend spielte ich im Sturm. Es macht mir richtig Spaß in der Offensive. Aber auch die Sechser-Position gefällt mir, weil man das Spiel lenken kann«, erklärt die sympathische Fußballerin.

Apropos lenken: Angela Migliazza ist guter Dinge, dass der Sander Mannschaftsbus schon bald die Zweitliga-Spielorte ansteuern wird. »Wir sind gut drauf, die Stimmung ist ausgesprochen gut, und wir gewinnen unsere Spiele. Aber wir müssen auch weiterhin von Spiel zu Spiel denken und nicht schon von der Meisterschaft träumen.« Der Druck der Kapitänin auf die Euphoriebremse ist nicht verkehrt, denn das Restprogramm ist satt: Am Sonntag gastiert der Tabellenvierte Augsburg, dann geht es zum Dritten Wetzlar, und am 20. Mai gastiert der entthronte Spitzenreiter SV Weinberg im Kühnmattstadion.

Angela Migliazza wünscht sich da auch mehr Fan-Resonanz: »Wir erhoffen uns für die beiden letzten unheimlich wichtigen Heimspiele auch etwas mehr Zuschauer.« fb

München war für den Frauen-Fußball-Regionalligisten SC Sand am Sonntag eine Reise wert. Vor allem für Spielführerin Angela Migliazza (Foto). Denn die 27-jährige Oberkircherin erzielte 60 Sekunden vor dem Schlusspfiff den 1:0-Siegtreffer beim FFC Wacker und öffnete damit ein Stück weit das Tor zur zweiten Liga.

»Das Glücksgefühl war unbeschreiblich groß. Wir haben uns alle zusammen riesig gefreut«, beschreibt die Bankkauffrau, die 1991 bei den F-Jugend-Buben des SV Ödsbach ihre Karriere begann, den Moment des Triumphes. »Jetzt haben wir es wieder selbst in der Hand, unser gestecktes Saisonziel – die sofortige Rückkehr in die zweite Liga – zu erreichen.«

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Es war nicht der erste Treffer von Migliazza in diesem Jahr. Auch im Pokal gegen Hegau hat die Spielführerin getroffen und gegen den SC Freiburg II vor einer Woche ein wichtiges Tor vorbereitet. Dass sie momentan als Sturmspitze agiert statt als »Sechser« im defensiven Mittelfeld oder auf der Außenbahn, hat sie der Verletzung von Torjägerin Christine Veth zu »verdanken«. Es war für sie keine große Umstellung: »In der Jugend spielte ich im Sturm. Es macht mir richtig Spaß in der Offensive. Aber auch die Sechser-Position gefällt mir, weil man das Spiel lenken kann«, erklärt die sympathische Fußballerin.

Apropos lenken: Angela Migliazza ist guter Dinge, dass der Sander Mannschaftsbus schon bald die Zweitliga-Spielorte ansteuern wird. »Wir sind gut drauf, die Stimmung ist ausgesprochen gut, und wir gewinnen unsere Spiele. Aber wir müssen auch weiterhin von Spiel zu Spiel denken und nicht schon von der Meisterschaft träumen.« Der Druck der Kapitänin auf die Euphoriebremse ist nicht verkehrt, denn das Restprogramm ist satt: Am Sonntag gastiert der Tabellenvierte Augsburg, dann geht es zum Dritten Wetzlar, und am 20. Mai gastiert der entthronte Spitzenreiter SV Weinberg im Kühnmattstadion.

Angela Migliazza wünscht sich da auch mehr Fan-Resonanz: »Wir erhoffen uns für die beiden letzten unheimlich wichtigen Heimspiele auch etwas mehr Zuschauer.« fb

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