Fußball-Bundesliga

SC Freiburg erwartet gefräßige "Wölfe"

Autor: 
Daniela Frahm
Lesezeit 3 Minuten
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06. Dezember 2019

SC-Trainer Christian Streich. ©dpa-pipeline

Nach zwei Auswärtsspielen in Folge freut sich der SC Freiburg darauf, am Samstag(15.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg wieder im eigenen Stadion anzutreten, das im Heimbereich bereits ausverkauft ist. Im Tor wird erneut Mark Flekken stehen, Alexander Schwolow ist noch nicht hundertprozentig fit. In der Defensive fällt Philipp Lienhart aus. 

Anfang der Woche ist Alexander Schwolow wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, gegen Wolfsburg wird der Torhüter des SC Freiburg aber trotzdem noch nicht in den Kader zurückkehren. „Beim Bälle schlagen hat er doch noch etwas gemerkt“, erklärte SC-Trainer Christian Streich, deswegen habe das Trainerteam entschieden, dass „das Risiko zu groß ist“. Für die Freiburger gibt es auch keinen Grund, etwas zu riskieren, denn Mark Flekken hat sich trotz seines Patzers zu Beginn des Spiels in Mönchengladbach als sehr guter Ersatzmann erwiesen. Acht Tore hat er in fünf Spielen kassiert, die Hälfte davon in nur einem Spiel, bei der jüngsten Niederlage bei der Borussia. Seine teilweise spektakulären Paraden haben dem Team zuvor schon einige Punkte gerettet.

Waldschmidt und Grifo fehlen
Auch beim Tabellenführer wehrte er viele Bälle ab, doch die Defensive der Freiburger war – wie schon zuvor in Leverkusen – zu häufig mit den schnellen Gegenspielern überfordert, zudem hat sich der SC zu wenig Torchancen erarbeitet. „Wir müssen gefährlicher werden, und in Heimspielen habe ich manchmal das Gefühl, fällt uns das ein bisschen leichter“, sagte Streich. Allerdings vermisst er er dabei den verletzten Neu-Nationalspieler Luca Waldschmidt, der mindestens noch bis zum Jahresende fehlt, und den gesperrten Vincenzo Grifo. Beide sind auch als Einwechselspieler eine wertvolle Option. „Wir haben immer nachlegen können, das hat uns zuletzt gefehlt“, erklärte der SC-Coach.

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Ausfallen wird am Samstag auch Verteidiger Philipp Lienhart, der einen Muskelfaserriss hat und diese Verletzung dazu nutzt, sich Platten aus der Schulter operieren zu lassen, die ihm nach einem Schlüsselbeinbruch im Jahr 2016 eingesetzt wurden, als er in Madrid gespielt hat. Fehlen wird zudem Mittelfeldspieler Jerome Gondorf (Infekt), der zuletzt aber keine Rolle gespielt hat. Für den restlichen Kader wurde das Trainingspensum in dieser Woche etwas runter gefahren, damit die Spieler „90 bis 95 Minuten mit aller Energie alles abarbeiten, aber auch spielerische Elemente einbringen können“, so Streich.

„Ganz schön sauer“
Mit der Ausgangslage der Freiburger ist er weiter sehr zufrieden, denn „bis jetzt lief’s mehr als gut“. Mit 22 Punkte nach 13 Spieltagen könne das Team „mit Spannung ins Spiel gehen, aber auch entspannt“. Die Wolfsburger hingegen erwartet Streich in etwas anderer Stimmung. „Die sind bestimmt ganz schön sauer“, vermutet er. Denn nach dem guten Saisonstart mit neun Spielen ohne Niederlage, hat die Mannschaft des neuen Trainers Oliver Glasner in den vergangenen vier Spielen dreimal verloren, zuletzt zu Hause 2:3 gegen Werder Bremen. „Sie werden versuchen, schnell in die Spitze zu spielen und uns zu beeindrucken“, sagte Streich, der nicht nur auf die Gegenwehr seiner Spieler, sondern auch auf die Unterstützung der eigenen Fans setzt.

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