Fußball-Bundesliga

SC Freiburg vor intensiver Woche im Montafon

Autor: 
Daniela Frahm
Lesezeit 3 Minuten
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21. Juli 2019
Stellen sich mit dem SC Freiburg auf heiße Tage im Montafon ein (v. l.): die Co-Trainer Florian Bruns und Lars Voßler sowie Chefcoach Christian Streich, hier beim Testspiel am Freitag gegen den VfB Stuttgart.

Stellen sich mit dem SC Freiburg auf heiße Tage im Montafon ein (v. l.): die Co-Trainer Florian Bruns und Lars Voßler sowie Chefcoach Christian Streich, hier beim Testspiel am Freitag gegen den VfB Stuttgart. ©Achim Keller

Nach der Testspiel-Niederlage gegen den VfB Stuttgart zum Auftakt des Trainingslagers in Schruns (Österreich) stand für die Profis des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg ein Erholungswochenende auf dem Plan. Die kommende Woche wird jedoch in jeder Hinsicht schweißtreibender.

Am Sonntag war der Himmel über dem Montafon bewölkt, ab und zu gab es auch einen Schauer. Kein besonders gutes Ausflugswetter für einen Trip in die Berge, in die es trotzdem einige aus dem Team der Freiburger zog. Schließlich war es gleich zu Beginn des Trainingslagers der möglicherweise einzige freie Tag. In dieser Woche soll es heiß werden in Schruns, über 30 Grad, aber dann wird trainiert. »Ungefähr der Rhythmus während der Meisterschaft« soll simuliert werden, erklärte Trainer Christian Streich, »aber mit einer erhöhten Intensität gegenüber einer regulären Woche während der Saison«. Am Montag und Dienstag werde jeweils zweimal »hart trainiert«.

Regenerationseinheit am Samstag

Deswegen gab es nach der 2:4-Niederlage gegen Stuttgart am Samstagvormittag für den Großteil der Mannschaft eine Regenerationseinheit mit Athletiktrainer Daniel Wolf. Am Ball war nur eine kleine Gruppe mit den am Freitag noch geschonten U21-Nationalspielern Luca Waldschmidt und Robin Koch sowie Philipp Lienhart, Yoric Ravet, Patrick Kammerbauer und André Barbosa, die gegen Stuttgart Kurzeinsätze hatten. Auch Torwart Alexander Schwolow, der wegen Adduktorenproblemen seit dem Vorbereitungsstart gefehlt hatte, stieg wieder ins Training ein.

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Am Abend stand dann noch der theoretische Teil mit der Videoanalyse des 120-Minuten-Tests gegen den VfB auf dem Programm, der etwas länger ausgefallen sein dürfte. Zu viele Tore und Chancen hatten die Freiburger zwischen Minute 20 und 60 zugelassen, den ersten Treffer kassierten sie sogar in Überzahl. Dass die Standards allesamt ungefährlich blieben, wollte Streich hingegen nicht überbewerten. »Das haben wir noch nicht trainiert«, sagte der SC-Coach. In dieser Woche dürften Ecken und Freistöße hingegen auf dem Plan stehen, und vielleicht macht sich das schon im Doppeltest am Freitag zum Abschluss des Trainingslagers gegen den türkischen Erstligisten Kayserispor bemerkbar.

Diagnose für Haberer steht aus

Dass Janik Haberer dann wieder aufläuft, ist nach seiner Sprunggelenksverletzung aus dem Testspiel unwahrscheinlich. Eine Diagnose wird es aber frühestens am Montag geben, da der Knöchel zunächst abschwellen musste. Für Neuzugang Changhoon Kwon war die Partie gegen den VfB hingegen erfreulich, da er zum ersten Mal für den SC spielen durfte, nachdem er wegen einer noch in Dijon erlittenen Halswirbelverletzung zunächst kürzer treten musste. »Er ist kräftemäßig nicht annähernd da, wo er noch hin soll«, sagte Streich, aber das sei nach erst zwei Einheiten mit der Mannschaft auch nicht zu erwarten gewesen.

Der zweite neue Südkoreaner Wooyeong Jeong, der vom FC Bayern München II kam, ist in dieser Hinsicht schon weiter, hat am Freitag aber zu viele Fehlpässe gespielt. »Aber wie er das Tor macht, wie er in Ruhe den Ball angenommen hat, das war gut«, lobte Streich, »er hat etwas Belebendes für uns und er hat auch Tempo.« Die beiden Neuzugänge und Rückkehrer Jonathan Schmid weiter zu integrieren, auch daran wird in dieser Woche beim SC weiter gearbeitet, in der es deutlich hitziger zugehen wird als in den ersten Tagen im Montafon.

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