DFB-Pokal, Frauen, 2. Runde

SC Sand nimmt Riegelsberg sehr ernst

06. Oktober 2017
&copy Ulrich Marx

Nach der 1:3-Heimniederlage am vergangenen Sonntag in der Bundesliga gegen die SGS Essen wollen sich die Fußballerinnen des SC Sand in der 2. Runde im DFB-Pokal am morgigen Samstag, 18 Uhr, beim saarländischen Regionallisten 1. FC Riegelsberg keine Blöße geben. Deshalb wird SC-Trainer Sascha Glass auf Experimente verzichten, muss aber bei einigen Spielerinnen den Gesundheitszustand abwarten.

 

Ursachenforschung war beim SC Sand Anfang der Woche angesagt. »Wir haben das 1:3 zuerst im Trainerteam abgearbeitet und dann mit der Mannschaft besprochen«, beschrieb Sands Trainer Sascha Glass die Nachbetrachtung der Heimniederlage gegen SGS Essen. Sein Team habe in den ersten 20 bis 25 Minuten gar nicht so schlecht gespielt und nochmals zehn Minuten in der zweiten Halbzeit guten Fußball gezeigt. Aber etwas mehr als 30 Minuten seien gegen ein Team wie Essen, das selbst unter Druck stand, einfach zu wenig. »Wir sind nicht in die Zweikämpfe gegangen, sondern haben nur nachgearbeitet und begleitet. Das war untypisch für uns. Vor allem, wenn man die erste Halbzeit gegen Wolfsburg und das Spiel in Frankfurt dagegen hält«, fehlte Sands Trainer bei seinen Spielerinnen zuletzt der letzte Biss. Vielleicht seien der überraschende Sieg in Frankfurt und die frühe Führung gegen Essen mit ein Grund für das Nachlassen gewesen. 

1:3 als Warnschuss
Sascha Glass sieht das 1:3 als kleinen Dämpfer und Warnschuss und schaut zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben, die den SC Sand, der in der ersten Runde des DFB-Pokals spielfrei hatte, am Samstag zu einem Regionalligisten führt. Der 1. FC Riegelsberg steht nach vier Spielen mit einem Sieg und drei Niederlagen zwar auf dem drittletzten Platz, doch der Gegner »habe ehemalige Zweitliga-Spielerinnen wie Carina Enoch oder Anna Dickmann im Team«, warnt Glass. 

Keine große Rotation
Für den sportlichen Leiter Dieter Wendling wäre alles andere als ein Sieg für den DFB-Pokalfinalisten der letzten beiden Jahre eine Enttäuschung. Auch deshalb wird Sascha Glass nicht viel rotieren: »Möglicherweise wird die eine oder andere angeschlagene oder erkrankte Spielerin geschont.«
Am Montag machte Verena Aschauer noch einen kurzen Abstecher in ihre Heimat. Im Wiener Rathaus wurde die österreichische Nationalspielerin zur Sportlerin des Jahres 2017 der Stadt Wien geehrt. 

Autor:
Udo Künster

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