Frauenfußball-Bundesliga

SC Sand steht im Heimspiel in der Pflicht

Heiko Borscheid
Lesezeit 2 Minuten
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30. September 2022
Natalia Stulin (rechts), hier im Duell mit der Potsdamerin Laura Lindner, steht mit dem SC Sand unter Zugzwang.

Natalia Stulin (rechts), hier im Duell mit der Potsdamerin Laura Lindner, steht mit dem SC Sand unter Zugzwang. ©Peter Heck

Nach einem Sieg und zwei Niederlagen muss der Absteiger aus der Ortenau gegen Nürnberg in der 2. Frauenfußball-Bundesliga ankommen.

Nach der 0:1-Auswärtsniederlage in Jena,­ für deren Zustandekommen es sicherlich allerlei Gründe gab, muss die Zweitliga-Fußballerinnen des SC Sand (10. Platz/3 Punkte) im Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg (5./6) alles daransetzen, nicht bereits früh in der Spielzeit der Musik hinterherlaufen zu müssen.

"Es geht um wichtige Punkte"

„Wir müssen jetzt in die Saison kommen“, macht der sportliche Leiter Sascha Reiß eine klare Vorgabe. „Die nächsten beiden Spiele zu Hause gegen Nürnberg und danach in Ingolstadt müssen erfolgreich gestaltet werden. Es geht um wichtige Punkte, die wir dringend benötigen“, so Reiß und meint damit bei Weitem nicht Punkte, um direkt wieder aufzusteigen, sondern Zähler, die den SC Sand von der Abstiegszone fernhalten sollen. „Gehen diese beiden Spiele in die Hose, stehen wir enorm unter Druck.“

Für Aufwand belohnen

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Den Spielerinnen attestiert der sportliche Leiter allerdings ein hohes Engagement, lediglich an der Konzentration­ scheitere es das eine ums andere Mal, um die Aktionen entsprechend erfolgreich zu Ende zu spielen und sich für den betrieben Aufwand zu belohnen. „Die gesamte Mannschaft ist neu zusammen, da ist klar, dass die Automatismen noch nicht gegeben sind“, so Reiß. Im kommenden Heimspiel gegen Nürnberg verlangt er neben mehr Aufmerksamkeit in den einzelnen Aktionen auch den absoluten Willen, die Punkte in Sand behalten zu wollen. „Wir müssen positiv in die kommenden Spiele gehen und über das Kollektiv zum Erfolg kommen.“

Aufpassen auf Nastassja Lein

Mit Nastassja Lein hat der FCN eine Spielerin in seinen Reihen, vor der Reiß besonders warnt. Die 21-Jährige erzielte in ihren bisherigen 29 Zweitligaspielen 27 Tore. „Da müssen wir sicherlich ein Auge drauf werfen.“ Ansonsten heißt es zusammenzuhalten, an die guten Leistungen aus der Vorbereitung anzuknüpfen und mit den Fans im Rücken am Sonntag die nächsten drei Punkte einzufahren, um mit dem Gegner in der Tabelle vor der Länderspielpause gleichzuziehen.

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