Fußball-Kreisliga A Nord

SG Nonnenweier-Allmannsweier muss aus der Negativspirale

Redaktion
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19. April 2024
Luca Sälinger (r.), hier gegen Lautenbachs Mirco Bentrup, peilt mit Durbachtal II den ersten Sieg in 2024 an.

Luca Sälinger (r.), hier gegen Lautenbachs Mirco Bentrup, peilt mit Durbachtal II den ersten Sieg in 2024 an. ©Faruk Ünver

Fußball-Kreisliga A Nord: Der Trainer der abstiegsbedrohten SG Nonnenweier-Allmannsweier fordert am Sonntag (15 Uhr) Punkte gegen Tiergarten-Haslach. Ottenheim und Neuried treffen auf Topteams.

Durbachtal II – Wagshurst/Ulm (Sonntag, 15 Uhr)

„Das Engagement hat gepasst, nur an der Chancenauswertung müssen wir arbeiten“, zeigt sich Julian Burg, Spielertrainer des SC Durbachtal II (6. Platz/29 Punkte), mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft beim 1:1-Remis in Nußbach/Bottenau zufrieden. Im kommenden Heimspiel gegen die SG Wagshurst/Ulm (12./24) will man nun den Turnaround hinbekommen, um den Blick in der Tabelle nicht nach unten richten zu müssen. Bei einem breiten Kader kann der Coach dabei aus dem Vollen schöpfen.

Für die SG Wagshurst/Ulm (12. Platz/24 Punkte) reichte es gegen Ottenheim nicht zum erhofften Heimsieg. „Nach dem 1:2-Anschlusstreffer hatten wir gute Chancen, die wir nicht verwerteten. Als wir in der Nachspielzeit alles nach vorne warfen, kassierten wir zwei weitere Treffer und konnten so den erhofften Big Point nach dem Dreier in Nonnenweier nicht nachlegen“, erzählt Dominique Wilhelm, Vorstand Sport des SV Ulm. Jetzt fährt die SG zur Reserve nach Durbachtal (6./29). „Aktuell können wir nur über Einsatz und Leidenschaft in die Erfolgsspur finden, um die nötigen Punkte zum Klassenerhalt zu holen. Unsere personelle Situation bleibt vor allem in der Offensive angespannt, sodass wir abwarten müssen, mit welcher Elf unser Trainer Fedele Ancora ins Spiel geht“, informiert Wilhelm.

Ottenheim – Ödsbach (Sonntag, 15 Uhr)

Großes Aufatmen war beim FC Ottenheim (9./25) nach dem zweiten Sieg in Folge zu verspüren. Co-Trainer Thorsten Ottmann gab sich nach dem 4:1-Erfolg erleichtert: „Mit dem verdienten Sieg bei der SG Wagshurst/Ulm können wir etwas entspannter auf die Tabelle blicken.“ Doch mit dem SV Ödsbach (3./34) komme laut Ottmann nun „die Mannschaft der Stunde“: „Wir wollen natürlich zu Hause weiter punkten.“ Besonderes Augenmerk müsse man dabei auf Spielmacher Simon Vogt und Torjäger Raphael Halter legen. Beim FC Ottenheim stehen noch zwei Fragezeichen hinter Yannick Rheinschmitt und Christian Mück. Bei beiden wird sich erst am Sonntag entscheiden, ob sie zur Verfügung stehen werden.

Die Gäste aus Ödsbach (3./34) haben derzeit einen guten Lauf und stehen nach dem 3:1-Heimsieg gegen Nonnenweier auf Rang drei in der Tabelle. „Darauf wollen wir uns aber in Ottenheim (9./25) nicht ausruhen. Die Konzentration muss weiter hochgehalten werden. Die Gastgeber wollen nach ihrem jüngsten Auswärtssieg gegen uns bestimmt nachlegen, und das gilt es zu verhindern. Wir wollen allerdings mindestens einen Punkt mitnehmen und werden dafür auch alles investieren. Domi Haas und Mario Huber werden wohl ausfallen“, schaut Gästetrainer Patrick Berger auf den Sonntag.

Nonnenweier-Allmannsweier – Tiergarten-Haslach (Sonntag, 15 Uhr)

Eine verdiente 1:3-Niederlage sah Spielertrainer Ivelin Momchilov von seiner SG Nonnenweier-Allmannsweier (13./22) in Ödsbach: „Wir waren nicht konsequent in den Zweikämpfen, während unser Gegner brutal effizient war. Wir müssen jetzt aber unbedingt aus dieser Negativspirale herauskommen, sonst wird es sehr eng nach ganz unten.“ Dabei trifft die SG nun zu Hause auf die wiedererstarkte DJK Tiergarten-Haslach (7./28). Momchilov hat keine guten Erinnerungen an den Gegner und warnt nach der derben 1:5-Niederlage im Hinspiel: „Wir müssen volle 100 Prozent geben, um endlich drei Punkte zu holen.“ Kapitän Marc Fischer trainiert wieder, sonst sind alle Mann an Bord.

„Wir freuen uns, dass wir ein enges Spiel gegen Diersheim dank einer guten Defensive und offensiver Effizienz mit 1:0 für uns entscheiden konnten. Da die Liga weiterhin sehr ausgeglichen ist und jeder Punkt zählt, müssen wir in Nonnenweier mit der gleichen Leidenschaft wie letzte Woche antreten. Wir haben auf den sonntäglichen Gegner nur sechs Punkte Vorsprung. Die SG verfügt über sehr gute Einzelspieler, welche aus fast allen Situationen für Gefahr sorgen können“, meint Philipp Ell, der sportliche Leiter der DJK Tiergarten-Haslach (7./28), vor der Reise zur SG Nonnenweier-Allmannsweier (13./22).

Neuried – Diersheim (Sonntag, 15 Uhr)

„Das Spiel ging hin und her und beide Mannschaften hatten ihre Chancen, doch letztlich geht das Unentschieden für beide Teams in Ordnung“, blickt Dirk Rudhart, Trainer des FC Neuried (11./24), auf das 2:2 in Zell-Weierbach zurück. „Wir müssen weiter punkten, um den Abstand zu den letzten Plätzen weiter zu vergrößern. Mit dem SV Diersheim kommt aber eine der schwerstmöglichen Aufgaben auf uns zu“, so der Trainer weiter vor dem Duell mit dem Tabellenfünften (32 Punkte). Jonas Zeeb und Jonathan Reichenbach werden berufsbedingt fehlen, hinter ein paar angeschlagenen Spielern steht noch ein Fragezeichen. Mit einem Punkt wäre der Coach daher am Wochenende zufrieden.

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Trotz zweier Niederlagen in Folge hält der SV Diersheim (5./32) die Chancen auf den zweiten Platz noch immer in der eigenen Hand. Beim 0:1 in Tiergarten hat Trainer Robert Hartfiel eine Steigerung gegenüber der Vorwoche bei seiner Mannschaft gesehen: „Wir haben leider unsere großen Chancen liegen gelassen, und die DJK hat unsere Fehler eiskalt ausgenutzt. Wir haben gegen einen taktisch sehr disziplinierten Gegner verloren“, so der Coach. Gegen Neuried (11./24) wird es nicht einfacher, glaubt Hartfiel: „Die sind nach einem schwächeren Start ebenfalls im Aufwind. Personell gehen wir aber aktuell auf dem Zahnfleisch, daher kann ich mit einem Punkt auch gut leben. Was aber nicht heißt, dass wir nicht gewinnen wollen“, stellt Hartfiel klar.

Zell-Weierbach – Auenheim (Sonntag, 15 Uhr)

„Mit dem Elfmeter in der Schlussminute kannst du natürlich das Spiel gewinnen, aber auch den einen Punkt nehmen wir gerne mit“, resümiert Spielertrainer Sven Junker das 2:2 seines FV Zell-Weierbach (10./25) gegen Neuried. Mit dem FV Auenheim (8./27)sieht Junker eine punktuell gut verstärkte Mannschaft, die spielerisch auf einem guten Niveau unterwegs ist. „Hier müssen wir mit einer gesunden Härte dagegenstehen und uns voll auf die Aufgabe konzentrieren“, weiß der Coach um seine motivierte Truppe. Neben den Langzeitverletzten Hof und Michael Falk werden Sengül und Bieser am Wochenende nicht zur Verfügung stehen. Trotzdem will man im Rebland das Heimspiel nutzen, um die Serie von 13 ungeschlagenen Spielen in Folge weiter auszubauen.

Über einen sehr wichtigen Dreier freute man sich in Auenheim (8./27) nach dem 2:1-Sieg gegen Sundheim. Für Trainer Neset Dogan ein zusätzlicher Ansporn, nicht nachzulassen: „Für uns hat im Derby am Ende alles gepasst. Wenn man aber sieht, wie die anderen Vereine um uns herum auch ihre Punkte holen, ist im Abstiegskampf noch alles möglich. Solange wir nicht am rettenden Ufer sind, müssen wir immer alles geben. So wollen wir auch in die Partie in Zell-Weierbach (10./25) gehen. Auch wenn ich weiß, dass es vom Spiel her ein ganz anderes wird wie gegen Sudnheim, bin ich zuversichtlich. Die Jungs sind gut drauf und ziehen mit.“ Leider sieht es personell bei den Gästen nicht gut aus, denn Theo Bobek und Arda Giragos haben sich letzte Woche im Abschlusstraining verletzt und fallen einige Wochen aus. Stefan Werner hat immer noch Wadenprobleme. Torwart Halil Soylu ist drei Wochen im Urlaub.

Kehl-Sundheim – Leutesheim (Sonntag, 15 Uhr)

„Wie schon in der vergangenen Woche fehlen mir auch nach dem 1:2 in Auenheim die Worte, und ich frage ich mich, warum bei uns nach dem Top-spiel gegen Diersheim alles weg ist“, wählt der Sundheimer (2./34) Sportvorstand Ralf Krämer kritische Worte und fährt fort: „Ich hatte gehofft, dass es beim Derby in Auenheim vielleicht wieder zurückkommt, aber dem war leider nicht so. Nur Ungenauigkeit, kein Selbstvertrauen, Fehlpässe und auch kein Glück. Wie es jetzt ausgerechnet gegen Leutesheim (4./33) besser werden soll, bleibt für mich fraglich. Wir können nur hoffen, dass unser Trainer und das Team den Schalter umlegen können, ansonsten wird es nach unten gehen.“

Ganz anders sieht es bei den Gästen aus, denn dort hat sich nach zwei Siegen in Folge die Lage wieder aufgehellt. „Am Sonntag wird sich entscheiden, ob wir den Kontakt nach oben halten können“, sagt Coach Jürgen Wippich. Leutesheim werde alles daran setzen, dass Sundheim zumindest vorerst sieglos bleibt. Die Vorfreude auf das Derby ist bei den Gästen groß. Jonathan Schladenhaufen steht wieder zur Verfügung. Der Einsatz von Marco Zier ist fraglich.

Lautenbach – Nußbach/Bottenau (Sonntag, 15 Uhr)

Vom Tabellenführer aus Lautenbach (1./42) berichtet Spielausschuss Andreas Huber: „Nach unserem spielfreien Wochenende treffen wir mit der SG Nußbach/Bottenau (15./17) auf einen Gegner, der über mehr Qualität verfügt, als es der Tabellenstand widerspiegelt. Das Hinspiel, das wir nur mit viel Glück für uns entscheiden konnten, ist uns dabei noch in bester Erinnerung und sollte jedem Warnung genug sein, die Gäste nicht zu unterschätzen. Luca Petrassi und Tobias Wörner stehen uns am Sonntag nicht zur Verfügung. Dominik Fürderer und Til Klose kehren hingegen zurück.“

Eigentlich wären viele mit einem Remis beim Tabellenführer zufrieden, aber die Gäste brauchen Siege. „Mit einem Unentschieden würden wir nur auf der Stelle treten. Die Herausforderung beim Spitzenreiter ist natürlich eine besondere. Wir spielen auswärts, und Lautenbach ist unangefochten Erster. Aber wir werden alles geben, dass wir im Derby als Sieger vom Platz gehen. Wird schwer, aber nicht unmöglich, das bestätigt auch das Hinspiel, in dem wir die klareren Chancen hatten“, gibt sich Gästechoach Ilhan Deveci kämpferisch.

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