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Stefan Konprecht kehrte mit Bronze heim

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28. Juli 2008
Stuttgart (rkf). Die deutsche Nationalmannschaft mit dem Offenburger Stefan Konprecht hat gestern die Faustball-Europameisterschaft in Stuttgart auf dem dritten Platz abgeschlossen. Auf der mit 2500 Zuschauern voll besetzten Anlage des TV Stammheim besiegten die Deutschen im kleinen Finale Italien mit 4:0. In der Vorrunde hatte das Team beim 3:1 gegen den gleichen Gegner erheblich mehr Mühe gehabt. Europameister wurde Österreich nach dem 4:2-Erfolg gegen Titelverteidiger Schweiz.  Bei Deutschland nahm der 22 Jahre alte Stefan Konprecht (Offenburger FG) die Rolle des Hauptangreifers ein und erhielt Lob von Dirk Schachtsiek, dem deutschen Delegationsleiter und besten Schlagmann früherer Jahre. »Stefan hat ein großes Entwicklungspotenzial. Er ist sehr athletisch. Für das Italien-Spiel hatten wir ihm mitgegeben, dass er lieber etwas mehr Wert auf Sicherheit legen soll, anstatt mit Schnörkeln zu spielen. Das hat er gut umgesetzt.« Für Stefan Konprecht war nicht das nackte Ergebnis, sondern die Botschaft wichtig: »Gegen Österreich und Schweiz haben wir gezeigt, was man in den nächsten Jahren von uns erwarten kann.« Gegen die Eidgenossen gab es freilich zwei klare Niederlagen: ein 0:3 in der Vorrunde und ein 0:4 im Halbfinale. Beim überraschend starken Auftritt gegen Österreich (2:3) drückte Stefan Konprecht nur die Bank, obwohl er zuvor ansprechend gespielt hatte. Doch der Offenburger wollte nicht damit hadern, dass es im Turnierverlauf immer wieder zu einem Wechselspiel mit dem einige Jahre älteren Kolja Meyer vom TV Vaihingen gekommen war. »Ich habe es auch ihm gegönnt«, betonte Stefan Konprecht. Offensichtlich wurde bei der von insgesamt etwa 7000 Zuschauern besuchten EM, dass die im Neuaufbau befindliche deutsche Mannschaft, anders als die Konkurrenz, keinen Chef hat. Da er auf der Schlüsselposition im Angriff spielt, wäre auch Konprecht ein Kandidat, zukünftig die Rolle des Anführers zu übernehmen. Doch der Polizeibeamte vertritt die Meinung, dass auch in Stammheim alles in Ordnung war. »Es muss ja nicht immer einer den Hampelmann machen.« In zwei Monaten kann Konprecht mit der Offenburger Mannschaft als deutscher Vizemeister zur DM-Endrunde nach Hirschfelde in Sachsen fahren.
Stuttgart (rkf). Die deutsche Nationalmannschaft mit dem Offenburger Stefan Konprecht hat gestern die Faustball-Europameisterschaft in Stuttgart auf dem dritten Platz abgeschlossen. Auf der mit 2500 Zuschauern voll besetzten Anlage des TV Stammheim besiegten die Deutschen im kleinen Finale Italien mit 4:0. In der Vorrunde hatte das Team beim 3:1 gegen den gleichen Gegner erheblich mehr Mühe gehabt. Europameister wurde Österreich nach dem 4:2-Erfolg gegen Titelverteidiger Schweiz.  Bei Deutschland nahm der 22 Jahre alte Stefan Konprecht (Offenburger FG) die Rolle des Hauptangreifers ein und erhielt Lob von Dirk Schachtsiek, dem deutschen Delegationsleiter und besten Schlagmann früherer Jahre. »Stefan hat ein großes Entwicklungspotenzial. Er ist sehr athletisch. Für das Italien-Spiel hatten wir ihm mitgegeben, dass er lieber etwas mehr Wert auf Sicherheit legen soll, anstatt mit Schnörkeln zu spielen. Das hat er gut umgesetzt.« Für Stefan Konprecht war nicht das nackte Ergebnis, sondern die Botschaft wichtig: »Gegen Österreich und Schweiz haben wir gezeigt, was man in den nächsten Jahren von uns erwarten kann.« Gegen die Eidgenossen gab es freilich zwei klare Niederlagen: ein 0:3 in der Vorrunde und ein 0:4 im Halbfinale. Beim überraschend starken Auftritt gegen Österreich (2:3) drückte Stefan Konprecht nur die Bank, obwohl er zuvor ansprechend gespielt hatte. Doch der Offenburger wollte nicht damit hadern, dass es im Turnierverlauf immer wieder zu einem Wechselspiel mit dem einige Jahre älteren Kolja Meyer vom TV Vaihingen gekommen war. »Ich habe es auch ihm gegönnt«, betonte Stefan Konprecht. Offensichtlich wurde bei der von insgesamt etwa 7000 Zuschauern besuchten EM, dass die im Neuaufbau befindliche deutsche Mannschaft, anders als die Konkurrenz, keinen Chef hat. Da er auf der Schlüsselposition im Angriff spielt, wäre auch Konprecht ein Kandidat, zukünftig die Rolle des Anführers zu übernehmen. Doch der Polizeibeamte vertritt die Meinung, dass auch in Stammheim alles in Ordnung war. »Es muss ja nicht immer einer den Hampelmann machen.« In zwei Monaten kann Konprecht mit der Offenburger Mannschaft als deutscher Vizemeister zur DM-Endrunde nach Hirschfelde in Sachsen fahren.

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