Fußball-Landesliga, Staffel 1

Stolpert TuS Oppenau beim VfR Willstätt?

Autor: 
Fritz Bierer / Richard Morgenthaler
Lesezeit 5 Minuten
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04. Mai 2018

Überraschen die Willstätter nach dem 1:0-Sieg beim FV Schutterwald auch im Heimspiel gegen Spitzenreiter TuS Oppenau? ©Ulrich Marx

Am 26. Spieltag der Fußball-Landesliga stehen zwei Duelle besonders im Blickpunkt: Der VfR Willstätt (13. Platz/27 Punkte) empfängt Spitzenreiter TuS Oppenau (51 Punkte) und der SV Oberachern II (4./43) den Aufstiegsaspiranten VfB Bühl (3./46). Der SV Freistett (14./24)  sollte zu Hause Schlusslicht SV Hausach (18) schlagen um nicht den Kontakt zu den »sicheren Plätzen« zu verlieren. Wieder reisen muss der SV Oberkirch (9./30), der zumindest einen Zähler im Gastspiel beim FV RW Elchesheim (10./29) im Visier hat und seine »Auswärts-Durststrecke« beenden will.
 

Freistett – Hausach
Sonntag, 15 Uhr

Der SV Freistett tritt im Tabellenkeller weiter auf der Stelle. Nach dem Heimsieg gegen Spitzenreiter Oppenau hoffte man auf eine Wende, kassierte aber beim VfB Bühl eine glatte 0:4-Niederlage. SVF-Pressesprecher Sebastian Schmidt resümiert: »Obwohl wir bereits nach drei Minuten in Rückstand gerieten, hatten wir einige gute Chancen zum Ausgleich. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte der VfB und erteilte uns eine Lektion in Sachen effizienter Chancenverwertung.« Die Zeit für »Rechenspiele« sei jetzt vorbei, so Schmidt.  »Ab sofort zählen nur noch Siege und gegen den SV Hausach muss damit begonnen werden, wobei wir die Kinzigtäler sicher nicht unterschätzen werden.« Trainer Steve Schröter steht gegen das Schlusslicht der gleiche Kader zur Verfügung wie im Bühler Hägenich am vergangenen Spieltag.

Willstätt – Oppenau
Sonntag, 15 Uhr

Die Überraschung des vergangenen Spieltages war sicher der 1:0-Auswärtssieg des VfR Willstätt beim FV Schutterwald. »Da haben unsere Jungs mal wieder ein gutes Spiel gezeigt. Mit großem Engagement und einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der Favorit bezwungen werden«, freut sich VfR-Vorsitzender Stefan Hochwald über den Coup. Mit Spitzenreiter TuS Oppenau hat das Team von Trainer Asbet Asa (er trainierte auch schon den TuS) nun ein weiteres »großes Kaliber« der Liga vor der Brust.  Stefan Hochwald: »Trotz personeller Engpässe spielen die Oppenauer auch in der Rückrunde relativ konstant. In der Vorrunde  konnten wir das Duell weitestgehend ausgeglichen gestalten und haben erst kurz vor Schluss mit 1:2 verloren. Jetzt wollen wir dem Favoriten so lange wie möglich Paroli bieten.« 
Die Personalsituation beim VfR hat sich leicht verbessert. Es fehlen Yannick Assenmacher (Schulter-Operation), Atanas Karagyaurov (Nasen-Operation),  Tim Steurer (Muskelverletzung) und Dominik Baumgärtner (Verletzung am Knie). Arda Giragos ist angeschlagen, sein Einsatz ist fraglich.
Nach zwei Niederlagen (Bühlertal, Freistett) in Folge hat sich der TuS Oppenau mit dem Heimsieg gegen den SV Oberachern II wieder zurückgemeldet. Spielertrainer Christian Seger: »Oberachern hatte zu Beginn etwas mehr vom Spiel. Die junge und technisch gute Truppe legte gleich ein Mega-Tempo vor, was wir aber gut abfangen konnten. Obwohl der SVO gespickt mit Oberligspielern angereist ist, konnten wir mehrere zählbare Torschüsse, Aktionen und Spielzüge setzen. Es war taktisch eine richtig starke Leistung meiner Mannschaft.«  Vor dem Gastspiel in Willstätt hat Ex-Oberligaspieler Seger einigen Respekt: »Die haben uns zu Hause schon das Leben schwer gemacht. Dass einiges Potenzial in der Willstätter Truppe steckt, das weiß jeder. Nur mit einer ähnlichen Leistung wie gegen Oberachern II werden wir dort bestehen.«  

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Oberachern II – Bühl
Sonntag, 15 Uhr

Mit einem verdienten 4:0 Erfolg im Nachholspiel beim TuS Durbach schaffte die Oberliga-Reserve des SV Oberachern mit 43 Punkten den Sprung auf Rang vier. Dabei war gegenüber dem insgesamt schwachen Auftritt bei der 1:2-Niederlage drei Tage zuvor in Oppenau eine deutliche Leistungssteigerung unverkennbar, sehr zur Freude von Trainer Stefan Geppert: »Ich habe eine gute Leistung meiner Mannschaft gesehen. Aus dem Spiel heraus haben wir eigentlich nichts zugelassen. Wir wollten unbedingt zu Null spielen, das ist uns gelungen«.
 Am Sonntag gastiert der aktuelle Tabellendritte VfB Bühl zum Derby im Waldseestadion. Während die Gastgeber als einziges Landesligateam daheim noch ungeschlagen sind, können die Zwetschgenstädter mit einer beeindruckenden Auswärtsbilanz aufwarten. Nur in Bühlertal zog die Elf von Trainer Alexander Hassenstein in der Fremde den Kürzeren. 
Will der VfB Bühl bei der Vergabe der ersten beiden Plätze noch ein Wörtchen mitreden, dann muss er in Oberachern voll auf Sieg spielen. »Gegen Bühl erwartet uns eine harte Prüfung«, weiß Stefan Geppert. »Wir werden aber alles daran setzen, um unseren Heimnimbus zu wahren«. 
Personell wird gegenüber der letzten Partie erneut Bewegung in den SVO-Kader kommen, doch das ist Oberacherns Coach, der in dieser Saison schon 38 (!) verschiedene Akteure zum Einsatz brachte, mittlerweile gewohnt. Gregor Dörflinger und Kevin Weber sind ebenso wieder im Aufgebot wie Sascha Raz nach auskurierter Zerrung. Ein dickes Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Routinier Mathieu Krebs und Constantin Koch.

Elchesheim – Oberkirch
Samstag, 15.30 Uhr

Auswärts kann der SV Oberkirch nicht punkten. Nach dem 0:2 beim VfB Bühl und der 0:4-Klatsche in Altdorf kassierten die Renchtäler am Mittwoch im Nachholspiel beim Rastatter SC/DJK, der zwei Tage zuvor bereits ein 2:2 gegen Elchesheim notierte, eine 1:2-Niederlage. Und die war für Trainer Helmut Kröll ziemlich ärgerlich: »Es ist ein absolut enttäuschendes Ergebnis. Nach dem Ausgleich hatten wir eine Vielzahl von Möglichkeiten, die alle ungenutzt blieben. Gegen einen immer müder werdenden Gegner ist es uns nicht gelungen in Führung zu gehen. Der beste Akteuer auf dem Platz, Simon Schneider, sorgte dann mit einer feinen Einzelleistung für die Entscheidung.« 
Jetzt steht ein weiterer Auswärtsauftritt für die Renchtäler auf dem Plan – beim FV RW Elchesheim, der ebenfalls zu den gefährdeten Mannschaften der Liga gehört. »Für beide Mannschaften geht es um sehr viel. Wir müssen dort unbedingt punkten«, weiß Kröll, der auch am Samstag auf den verletzten Bernhard Griesbaum verzichten muss. Auch der Einsatz von Loic Gerard ist noch fraglich. Stefan Dierle, er war am Mittwoch beruflich verhindert, kehrt in den Kader zurück. 

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