Oberkirch

SV Freistett: Unangenehme Aufgabe

Autor: 
Fritz Bierer
Lesezeit 4 Minuten
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21. Oktober 2016

Freude bei Trainer Davor Sinkanja. Der TuS Oppenau ist seit sechs Partien ungeschlagen und ist auf Rang zwei geklettert. ©Archivfoto

Am 11. Spieltag der Fußball-Landesliga kommt es im Oberkircher Renchtalstadion zu einem Derby von Tabellenkeller-Teams: Der SV Oberkirch (15. Platz/7 Punkten) empfängt den SV Niederschopfheim (14./9). Der Tabellenzweite TuS Oppenau könnte sich am Sonntagabend als Tabellenführer feiern lassen, wenn der zu Hause am Haldenhof den SV Hausach schlägt und der SC Hofstetten gegen den SV Sinzheim patzt. Neuling SV Freistett steht vor einer unangenehmen Aufgabe im Gastspiel beim Mitaufsteiger Rastatt SC/DJK.    

Oberkirch – Niederschopfheim, Samstag, 15.30 Uhr

Vier Spiele in Folge ist der SVO ungeschlagen, hat aber nur vier Zähler gesammelt und steht weiter mit nur sieben Punkten im Tabellenkeller. »Vier Spiele in Folge ohne Niederlage hört sich immer positiv an, aber wenn man dabei keines davon gewinnt, dann relativiert sich diese Serie wieder. Gerade in unserer Situation brauchen wir unbedingt wieder einen oder mehrere Dreier, um in der Tabelle einen Schritt nach vorne zu machen. Die Spieler sind selbst nicht zufrieden mit der Punkteausbeute. Sie haben gesehen, dass wir in allen vier Spielen die Chancen hatten zu gewinnen, uns jedoch leider etwas das Glück gefehlt hat«, sagt SVO-Spielertrainer Marko Kesch. Positiv für den Coach ist, dass seine Schützlinge mit der richtigen Einstellung und hohem Engagement sowie Motivation, aber auch mit der nötigen Lockerheit die Trainingseinheiten unter der Woche bestreiten.

Die Personalsituation vor dem Duell mit dem SV Niederschopfheim (14./9 Punkte) hat sich etwas entspannt. Anicet Eyenga hat seine Sperre (Gelb-Rote Karte) abgesessen und  Lukas Angrick seinen »Einstand« nach fast neun Monaten Verletzungspause mit zwei Treffern in der zweiten Mannschaft gefeiert. Auch  Nicolas Panter und Matthias Spengler kehren in den Kader zurück. Es fehlen weiterhin Christopher  Baumann, Daniel Herr, Sylvaine Oswald und Lucas Hoferer. 

Rastatter SC – Freistett, Sonntag, 15 Uhr

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Nach drei Niederlagen in Folge hat sich Neuling SV Freistett eindrucksvoll mit einem 2:1-Heimsieg gegen Spitzenreiter SC Hofstetten zurückgemeldet. »Die Mannschaft hat gegen Hofstetten durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und starker Defensivarbeit verdient gewonnen«, sagt SVF-Pressesprecher Sebastian Schmidt, der nun beim Neuling in Rastatt eine »sehr unangenehme Aufgabe« auf  das Team von Trainer Steve Schröter zukommen sieht. »Die Gastgeber haben bislang respektable Ergebnisse erzielt und zeichnen sich durch ihre kompakte und konterstarke Spielweise aus. Das wird sicher ein hartes Stück Arbeit, doch wir wollen auch dort etwas holen  und wieder etwas Abstand zum Tabellenkeller herstellen«, ist die Zielsetzung der Freistetter.  

Die Personalsituation hat sich allerdings nicht gebessert. Im Gegenteil: Zu den bereits verletzten Spielern gesellt sich Albert Neumann (Leiste) hinzu. Dafür besteht Hoffnung, dass Nico Weiler nach längerer Pause wieder einsteigen kann. 

Oppenau – Hausach, Sonntag, 15 Uhr

Während Gastgeber Oppenau durch die jüngsten drei Siege in Folge auf Rang zwei geklettert ist und nur noch einen Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Hofstetten hat, steht der Gast aus dem Kinzigtal im unteren Tabellenmittelfeld. TuS-Trainer Davor Sikanja gefällt natürlich die »Momentaufnahme« mit Rang zwei nach sechs ungeschlagenen Spielen in Folge. »Sehr zufrieden« war der Coach mit dem 4:2-Sieg und vor allem aber mit dem Auftritt seiner Schützlinge zuletzt in Ottenau: »Wir waren über die gesamten 90 Minuten die bessere Mannschaft, vor allem in der zweiten Hälfte hätten wir sogar noch mehr Tore erzielen können.« Vor dem Gast aus dem Kinzigtal hat Davor Sikanja einigen Respekt. »Da wissen wir was auf uns zukommt, das Ergebnis der Kinzigtäler zuletzt gegen den SC Offenburg bestätigt das. Hausach lag 0:3 hinten, kam zurück in Spiel und hat 6:3 gewonnen. Es ist schon beachtlich, dass sie die Partie drehten und dabei sechs Tore erzielten. Das wird mit Sicherheit ein kämpferisch sehr intensives Spiel«, ist der TuS-Trainer überzeugt. 

Personell gibt es bei den Renchtälern eine leichte Entspannung. Nach wie vor verletzt ist Torjäger Pattrick Wussler, Ali Abdalla hat erste »Gehversuche« in der zweiten Mannschaft absolviert, Nikki Herrmann hat diese Woche wieder trainiert und kehrt in den Kader zurück. Fraglich ist ein Einsatz von Patrick Braun. Benjamin Benz und Bendikt Benz sind verletzt. 

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