Fußball-Oberliga Baden-Württemberg

SV Linx geht beim Perspektivteam des VfB Stuttgart mit 0:6 unter

Autor: 
Dieter Heidt
Lesezeit 3 Minuten
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23. September 2019

Lehrstunde in der Landeshauptstadt: Der SV Linx um Torjäger Adrian Vollmer (hinten) musste beim VfB Stuttgart II viel hinterher laufen. ©Sven Bilz

Die Sonntagsreise in die Landeshauptstadt wurde für den SV Linx zu einer Lehrstunde in Sachen Kombinationsfußball. Bester Spieler des SVL bei der 0:6-Niederlage beim VfB Stuttgart II war Torhüter Norman Riedinger, der noch Schlimmeres verhinderte. 

Nach anfänglichem Abtasten machte das Perspektivteam des großen Stuttgarter Traditionsvereins ernst, wirbelte die Abwehr des SV Linx mächtig durcheinander und erzielte innerhalb von neun Minuten eine komfortable 3:0-Führung, wobei die Gäste aus der Ortenau regelrecht vorgeführt wurden.

Nachdem Mateo Klimowicz per Tropkick den Torreigen in der 16. Minute eröffnet hatte, verhinderte Keeper Norman Riedinger eine Minute später mit einem tollen Reflex den nächsten Einschlag. Zwei Zeigerumdrehungen weiter war es Florian Kleinhansl, der den Ball an die Unterkante der Latte köpfte, Schiedsrichter Doering entschied sofort auf Tor zum 2:0. Der SVL hatte keinerlei Zuordnung, vor allem Nikos Zografikis brachte Geoffrey Feist von einer Verlegenheit in die andere, zumal VfB-Rechtsverteidiger Roberto Massimo im Stile eines Außenstürmers Zografikis unterstützte. Riedinger per Parade und der rechte Torpfosten hielten Linx im Spiel, aber als der vorjährige Oberliga-Torschützenkönig Marcel Sökler (damals SGV Freiberg) eine flache Hereingabe von rechts am zweiten Pfosten zum 3:0 versenkt hatte, sah es richtig böse aus für die Linxer. Das Leberer-Team fing sich dann aber. Zu mehr als einer Chance – von Marc Rubio vorbereitet und von Alexander Merkel knapp vergeben – reichte es in Halbzeit eins indes nicht.

Sökler nicht zu bremsen

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Ein anderes Bild sahen die Zuschauer nach der Pause, auch weil es der VfB ruhiger angehen ließ. Der SVL kam etwas besser in die Partie, Torchancen ergaben sich für Adrian Vollmer per Kopfball und bei einem satten Schuss des eingewechselten Valentin Helfer-Lebert. Mitten in diese bessere Linxer Phase setzte der Gastgeber aber das 4:0, als Sökler mit feinem Heber Riedinger überlistete. Die SVL-Stürmer Rubio und Vollmer waren gegen die VfB-Innenverteidiger Marc Stein und Massimo chancenlos, zumal sie viel nach hinten arbeiten mussten. In der Schlussphase sorgte der Regionalliga-Absteiger noch für einen Kantersieg. Der eingewechselte Nik Bätzner und ein drittes Mal Sökler schraubten das Ergebnis auf 6:0 in die Höhe.

Bitter für die Linxer, die zwar eine Niederlage einkalkuliert hatten, das Ergebnis aber mehr in Grenzen halten wollten. Bitter auch für die vielen SVL-Fans, die per Bahn angereist waren. Aber »dieser Gegner war eine Nummer zu groß für uns«, gestand Trainer Thomas Leberer.

VfB Stuttgart II – SV Linx 6:0 (3:0)
VfB II: Hornung - Kleinhansl (60. Richter), Stein, Sökler, Zografakis (72. Bätzner), Massimo, Aidonis, Grözinger, Kiefer (69. Schwaiger), Tomic (60. Kober), Klimowicz
SVL: Riedinger - Kopf, Schlieter, Schwenk, Feist (58. Kopf »DeKo«), Merkel, Schmider, Madihi (70. Venturini), Tine (79. Wehrle), Vollmer, Rubio
Schiedsrichter: Doering (Brigachtal)
Zuschauer: 364
Tore: 1:0 Klimowicz (16.), 2:0 Kleinhansl (19.), 3:0 Sökler (25.), 4:0 Sökler (75.), 5:0 Bätzner (80.), 6:0 Sökler (85.)

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