Fußball-Bezirksliga Offenburg

SV Oberkirch sollte jetzt nachlegen

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17. Mai 2019

Mit dem FV Sulz hat der SV Oberkirch am Sonntag ein ordentliches »Kaliber« vor der Brust. Allerdings sollten die Renchtäler ihre Positiv-Serie ausbauen. ©Marc Faltin

Vier Spieltage vor Rundenende in der Fußball-Bezirksliga Offenburg ist die Meisterfrage entschieden, doch im Tabellenkeller ist einiges offen. Zwar stehen der SC Durbachtal II und SV Hausach   als Absteiger fest, doch gefährdet sind mindestens weitere fünf Teams, darunter auch der SV Oberkirch (14. Platz/34 Punkte), der am Sonntag seine Visitenkarte beim Tabellensiebten FV Sulz (43 Punkte) abgibt. Für eine weitere Bezirksliga-Saison sollte der VfR Willstätt (10./41) planen können, der den Tabellennachbarn SV Haslach (11./41) im Stadion am Rosengarten erwartet. 

Sulz – Oberkirch
Sonntag, 15 Uhr

Etwas Boden gut gemacht im Kampf um den Klassenerhalt hat der SV Oberkirch, der seit vier Spieltagen ungeschlagen (zwei Siege, zwei Remis) ist. Auffallend ist jedoch, dass das Team von Trainer Christopher Baumann bei den 3:2-Erfolgen gegen den SC Durbachtal II und VfR Elgersweier jeweils mit 3:0 führte und am Ende dann doch noch zittern musste. »Wir wollen weiter Punkte einfahren und weiter Plätze in der Tabelle gut machen. Uns fehlt in manchen Spielphasen die Cleverness. Nach unserem  Platzverweis im Spiel gegen Elgersweier gingen die Gäste volles Risiko und hätten sich fast noch belohnt«, erklärt der SVO-Coach rückblickend. Baumann weiß, dass es keine leichten Spiele für sein Team gibt, auch wenn der FV Sulz seit vier Spielen sieglos ist und die letzten drei Partien verloren hat. »Die Sulzer spielten eine hervorragende Vorrunde und können nun entspannt auftreten«, hat Baumann einigen Respekt. Verzichten muss der Coach auf die gesperrten Bekir Basar (Gelb-Rot) und Mato Sokcevic (Rot) sowie Luca Löbsack und Nicola Panter.
Aber auch dem Sulzer Coach  Jan Herdrich, der Rang sechs anpeilt, fehlt Personal. Er wird den Kader mit Spielern aus der A-Jugend auffüllen.

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Willstätt – Haslach
Sonntag, 15 Uhr

Für die Willstätter ist es  nach dem 0:0 gegen den FV Unterharmersbach das zweite Heimspiel in Folge und mit einem Sieg könnte das Team von Trainer Asbet Asa, der kommende Saison den A-Ligisten SV Nußbach coachen wird, die restlichen drei Partien frei von jeglichen Existenzsorgen bestreiten. »Gegen Unterharmersbach waren wir die spielbestimmende Mannschaft. Leider haben wir einige gute Chancen ausgelassen. Unterharmersbach gab sich mit dem 0:0 zufrieden. Am Ende war mehr drin, aufgrund unserer Abschlussschwäche war das Ergebnis jedoch gerechtfertigt«, sagt VfR-Vorsitzender  Stefan Hochwald rückblickend auf die vergangenen 90 Spielminuten. »Gegen Haslach möchten wir endlich mal wieder zuhause gewinnen«, ist seine Forderung für den Sonntag an das Team.
Allerdings kommen die Kinzigtäler mit Rückenwind ins Hanauerland. Nach vier sieglosen Spielen gewann Haslach zu Hause mit 5:1 gegen den FV Ettenheim. Giulio Negrini erzielte dabei drei Treffer. »Wir standen endlich mal wieder kompakt in der Defensive und konnten einige schöne Tore erzielen«, freute sich SVH-Trainer Michael Rauer. 

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