Schwimmen

Theo Gerdt räumt ab

Autor: 
Maria Benz und Claudia Ramsteiner
Lesezeit 3 Minuten
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23. November 2021
Manuel Tomm schwamm die 50-Meter-Brust in 32,03 Sekunden und brach damit einen alten Lahrer Rekord.

Manuel Tomm schwamm die 50-Meter-Brust in 32,03 Sekunden und brach damit einen alten Lahrer Rekord. ©SSV Lahr

Beim Winterschwimmfest in Lahr gewinnt der 13-Jährige in sieben Disziplinen. Der elfjährige Christian Toryanik knackt zudem eine historische Marke.

Am Samstag hat der SSV Lahr die siebte Auflage seines Winterschwimmfests ausgerichtet. Im Lahrer Hallenbad trafen sich knapp 200 Athleten aus dem badischen Raum. Nach dem letztjährigen pandemiebedingten Ausfall der Veranstaltung wurde in diesem Jahr unter Einhaltung der 2G-Regelung sowie strenger Hygienebestimmungen wieder um Medaillen, Pokale und Bestzeiten gekämpft.

Das Lahrer Heimteam war mit 176 von insgesamt über 800 Einzelstarts der am stärksten vertretene Verein. Ähnlich große Mannschaften brachten Bühl, Freiburg und Lörrach an den Start, was sich auch im Medaillenspiegel niederschlug, den Lahr mit 88 Edelmetallplätzen, davon 38 Goldrängen, knapp vor Freiburg und Lörrach gewann.

Erfolgreichste Lahrer Medaillenjäger waren der 13-jährige Theo Gerdt, der sich über alle sieben angetretenen Einzelstrecken Gold sicherte, sowie der elfjährige Christian Toryanik, der über seine Paradedisziplin Brust ein regelrechtes Feuerwerk abbrannte. Über 50 Meter knackte er als erster Lahrer Elfjähriger aller Zeiten die 40-Sekunden-Marke, mit 38,96 Sekunden sogar deutlich. Über die doppelte Distanz verbesserte er seinen Lahrer Altersrekord vom Oktober nochmals um drei Sekunden auf 1:24,81 Minuten und steht damit unter den fünf besten deutschen Brustschwimmern seines Jahrgangs.

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Neben Medaillenwertungen für die Einzelstrecken wurden über die vier 50-Meter-Sprintstrecken mit Preisgeld prämierte Finalläufe ausgetragen. Mit 16 verschiedenen Preisgeldgewinnern gestaltete sich die Spitze des Teilnehmerfelds dabei so ausgeglichen wie nie zuvor. Erfolgreichste Finalteilnehmerin war die Lörracherin Caroline Kasa, bei den männlichen Teilnehmern lagen am Ende Noah Huber aus Bühl sowie der 14-jährige Lahrer Nick Beratz gleichauf, welcher das Rückenfinale in neuer Lahrer Rekordzeit von 29,14 Sekunden gewann. Zuvor brach Beratz‘ gleichaltriger Cousin Manuel Tomm bei seinem Finalsieg in 32,03 Sekunden den noch letzten stehenden Lahrer Brust-Rekord aus den 1980er-Jahren.

Auch der dritte der vier Finalsieger war ein Lahrer. Der 20-jährige Julien Schell feierte sein Comeback nach mehreren Jahren Wettkampfpause standesgemäß mit dem Sieg im Schmetterlingfinale in persönlicher Bestzeit von 27,53 Sekunden.

Die erfolgreichste Lahrer Finalteilnehmerin war die 14-jährige Kathrin Ermantraut, die sich in einem spannenden Schmetterlingfinale in neuer Lahrer Rekordzeit von 30,66 Sekunden um nur 0,07 Sekunden geschlagen geben musste.
Auch über die beiden Mixed-Staffelwettbewerbe 4x50 Meter Lagen und Freistil um die Siegerpokale wurde Lahr von der Konkurrenz gefordert. Nicht weniger als jeweils Lahrer Rekordzeit benötigte das Heimquartett zum Sieg. Über 4x50 Meter Lagen verbesserte die Auswahl mit den jeweils 14-jährigen Emma Häußermann, Tomm, Beratz und Ermantraut den bisherigen Lahrer Rekord um ganze 4,24 Sekunden und gewann in 2:01,63 Minuten mit 1,28 Sekunden Vorsprung. Und auch bei der abschließenden 4x50-Meter-Freistilstaffel verbesserte das SSVL-Team mit Schell, Ermantraut, Beratz sowie Amelie Kaufmann (16) die ewige Lahrer Bestzeit um mehr als vier Sekunden auf 1:49,37 und schlug dabei 2,11 Sekunden vor dem Team aus Freiburg an.

Das Lahrer Trainerteam, das sich sowohl über die Leistungen der Spitze als auch über den Erfolg einer dreistelligen Zahl persönlicher Bestleistungen freute, zeigte sich ebenso zufrieden wie die Organisatioren um den Vorsitzenden Steffen Sander und Vertreter Hubert Roth. Dank vielköpfiger ehrenamtlicher Unterstützung lief die Veranstaltung trotz der erhöhten Herausforderung durch die Hygieneauflagen reibungslos ab und der SSV Lahr konnte erneut dem Ruf eines erfahrenen Ausrichters von Veranstaltungen gerecht werden.

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