Tischtennis-Badenliga

TTSF Hohberg behalten ihre weiße Weste

Autor: 
jd
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20. November 2018
Ausbalanciert: Youngster Tom Schaufler setzte beim 9:4-Erfolg der TTSF Hohberg am Samstag beim SV Niklashausen den Schlusspunkt.

Ausbalanciert: Youngster Tom Schaufler setzte beim 9:4-Erfolg der TTSF Hohberg am Samstag beim SV Niklashausen den Schlusspunkt. ©Volker Arnold

Mit zwei Auswärtserfolgen in den Spitzenspielen der Tischtennis-Badenliga haben die TTSF Hohberg ihre weiße Weste gewahrt. Das 9:4 beim SV Niklashausen und das 9:3 beim TTC Ketsch machen Mut für das anstehende Duell mit Tabellenführer TTC Kleinsteinbach/Singen.

Am vergangenen Wochenende stand für die erste Mannschaft der TTSF Hohberg ein echter Härtetest auf dem Programm. Zunächst musste man am Samstagabend mit dem bisherigen Spitzenreiter SV Niklashausen die Klingen kreuzen, um dann nach einer Übernachtung beim TTC Ketsch anzutreten. 

Vor rund 120 euphorischen Fans geriet man in der Pfeiferhalle gegen die stark auftretenden Hausherren aus Niklashausen nach den Eingangsdoppeln ins Hintertreffen. Als anschließend Nachwuchstalent Neumaier sein Spiel gegen den in dieser Runde ungeschlagenen Malcherek verlor, wähnte man sich auf Hohberger Seite schon als Underdog in dieser Partie. Doch mit viel Kampf und Ehrgeiz ließen die Hohberger ab diesem Moment lediglich noch einen Punkt (Zeimys unterlag Spitzenspieler Malcherek im Entscheidungssatz) gegen sich zu. 

Becker mit Fehlstart

Ein erwähnenswertes Match absolvierte Raphael Becker gegen Miguel Degen. Der Hohberger stand zu Beginn der Begegnung noch völlig neben sich, was sich im Ergebnis des ersten Satzes widerspiegelte (0:11). Kurioserweise fand Becker im zweiten Satz den richtigen Tritt und bog das Duell zu seinen Gunsten um. Hier zeigte sich die langjährige Wettkampfpraxis und -härte, die sich Becker in der Regional- und Oberliga mühsam erarbeiten konnte. Den Schlusspunkt zum 9:4-Erfolg der Hohberger setzte Youngster Tom Schaufler, der seinen Gegner Fiederling in drei Sätzen beherrschte.

Mit entsprechend breiter Brust trat man die 90-minütige Fahrt nach Ketsch an. Die neu formierten Doppel brachten zu Beginn die erhoffte 2:1-Führung ein. Anschließend folgte im vorderen Paarkreuz eine Punkteteilung durch die Erfolge der jeweiligen Spitzenspieler. In der Mitte hatte Tom Schaufler mit Timo Müller einen variantenreichen Kontrahenten. Trotz starker Topspin-Rallyes, die häufig von Schaufler gewonnen wurden, musste er sich hauchdünn im Entscheidungssatz geschlagen geben, was zum Zwischenstand von 3:3 führte.

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Bußhardt setzt Schlusspunkt

Alles sah nach der erwartet engen Partie aus. Die durchweg starke Verfassung der Hohberger wurde an diesem Sonntagnachmittag deutlich. Nicht ein einziges Einzel konnten die Hausherren von nun an für sich entscheiden. Anders als am Vorabend sorgte Zugpferd Bußhardt für den Schlusspunkt zum 9:3. Der Plan, durch Bußhardt mehr Übergewicht ins mittlere Paarkreuz zu bringen, ist vollständig aufgegangen. 

Mit einem Punkteverhältnis von 10:0 sind die Tischtennissportfreunde die einzige Mannschaft in der Badenliga mit einer vollständig weißen Weste. In der Folgewoche wird man mit dem TTC Kleinsteinbach/Singen die wohl spielstärkste Mannschaft der Liga in der Reisengasse in Empfang nehmen. Hochmotiviert blickt man der Begegnung entgegen und wird alles daran setzen, auch nach diesem Spiel noch ungeschlagen zu sein. 
Zudem werden an diesem Abend noch die zweite Mannschaft in der Badenliga (gegen SpVgg. Ottenau) und die dritte Mannschaft in der Verbandsliga (gegen TTC Oberharmersbach) antreten. 

SV Niklashausen – TTSF Hohberg 4:9
Malcherek/Bereziuk – Neumaier/Schaufler 11:4, 11:2, 11:3; Szlubowski/Härle – Zeimys/Bußhardt 6:11, 8:11, 11:9, 6:11; Fiederling/M. Degen – Becker/J. Degen 11:6, 11:7, 3:11, 11:7; Malcherek – Neumaier 11:6, 9:11, 11:8, 11:9; Bereziuk – Zeimys 8:11, 12:10, 8:11, 5:11; Szlubowski – Schaufler 5:11, 10:12, 10:12; Fiederling – Bußhardt 4:11, 11:6, 9:11, 13:11, 10:12; Härle – J. Degen 4:11, 4:11, 11:9, 9:11; M. Degen – Becker 11:0, 4:11, 9:11, 11:9, 10:12; Malcherek – Zeimys 11:9, 11:7, 9:11, 9:11, 12:10; Bereziuk – Neumaier 11:8, 8:11, 8:11, 3:11; Szlubowski – Bußhardt 6:11, 9:11, 10:12; Fiederling – Schaufler 2:11, 8:11, 9:11.

1. TTC Ketsch – TTSF Hohberg 3:9
Krieger/Maier – Neumaier/Becker 11:7, 12:10, 4:11, 11:8; Berger/Hartmann – Zeimys/Bußhardt 11:7, 6:11, 13:11, 4:11, 5:11; Müller/Siegmund – Schaufler/Degen 6:11, 8:11, 11:5, 8:11; Krieger – Neumaier 8:11, 8:11, 11:8, 11:6, 13:11; Berger – Zeimys 8:11, 5:11, 7:11; Müller – Schaufler 11:7, 11:8, 5:11, 4:11, 12:10; Maier – Bußhardt 5:11, 6:11, 4:11; Hartmann – Degen 5:11, 11:8, 8:11, 8:11; Siegmund – Becker 4:11, 8:11, 11:5, 5:11; Krieger – Zeimys 11:5, 9:11, 8:11, 9:11; Berger – Neumaier 9:11, 11:13, 11:9, 5:11; Müller – Bußhardt 10:12, 11:8, 8:11, 8:11.

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