Unter der Lupe: TTSF Hohberg (Tischtennis-Badenliga)

TTSF Hohberg: Der Unterschied heißt Kestutis Zeimys

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th
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18. September 2018
Die beiden Badenliga-Teams der TTSF Hohberg (stehend v. l.): Marcel Neumaier, Henry Müller, Aljoscha Gühr, Jonas Degen, Felix Gühr. Vordere Reihe v. l.: Raphael Becker, Jonas Löfler, Tom Schaufler, Fabian Gäßler, Andreas Bußhardt.

Die beiden Badenliga-Teams der TTSF Hohberg (stehend v. l.): Marcel Neumaier, Henry Müller, Aljoscha Gühr, Jonas Degen, Felix Gühr. Vordere Reihe v. l.: Raphael Becker, Jonas Löfler, Tom Schaufler, Fabian Gäßler, Andreas Bußhardt. ©Verein

Die Tischtennissportfreunde aus Hohberg starten wieder einmal mit einer Konstellation in die Saison, die es in dieser Form in Südbaden auch noch nicht gegeben haben dürfte: Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft werden in der Badenliga auschlagen. 

Durch die Meisterschaft der Reserve in der Verbandsliga, die noch aus einer Mischung aus alten Recken und Nachwuchsspielern errungen wurde, kommt es zu diesem ungewöhnlichen, aber erlaubten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften der TTSF Hohberg in der Badenliga.

Unterschiedliche Zielsetzung

Allerdings könnte die Zielsetzung nicht unterschiedlicher ausfallen: während es bei der Reserve nur um den Klassenerhalt gehen kann, traut sich die erste Mannschaft durchaus zu, vorne mitzuspielen. Der von der DJK Offenburg in die Reisengasse gewechselte Raphael Becker gibt sich kämpferisch: »Aus meiner Sicht ist in diesem Jahr alles möglich…« Etwas verhaltener äußert sich Mannschaftsführer Jonas Degen: »Wir konnten den Abgang von Jeromy Löffler zwar mehr als kompensieren, allerdings schläft die Konkurrenz nicht. Neben uns gibt es mit Kleinsteinbach/Singen, Ketsch und Niklashausen gleich drei weitere ambitionierte Teams.«

Weiteres Puzzleteil

Der 30-jährige Litauer Kestutis »Kesha« Zeimys soll für die Ortenauer den Unterschied ausmachen. Der ehemalige baltische Meister lebt und arbeitet nun in Offenburg und ist ein weiteres Puzzleteil in den Planungen der TTSF: »Er ist mit seiner Erfahrung und seinem ausgeglichenen Wesen genau der richtige Spieler für unsere immer noch sehr junge Mannschaft«, so Vorstand Rainer Rudolf. »Er soll als Sparringspartner der Extraklasse, aber auch als Trainer die Nachwuchsspieler auf das nächste Level heben«, erläutert Thomas Huck, 2. Vorstand, weiter.

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Neuer Impuls

Kestutis Zeimys spielt seit zehn Jahren in Deutschland, zuletzt in Magdeburg in der Regionalliga. Der Kontakt kam über den für den Leistungssportbereich zuständigen Trainer Sven Happek zustande: »Für die sehr jungen Spieler wie Marcel Neumaier, der nun an Position zwei aufschlagen wird, und Tom Schaufler an Position vier war es wichtig, einen neuen Impuls zu setzen.« Aber auch alle anderen der vielen Nachwuchsspieler sollen von dem Neuzugang profitieren, der nebenbei auch noch ein sehr guter Basketballer ist.

Reserve als Vorteil

Darüber hinaus werden Andreas Bußhardt (Position 3) im mittleren Paarkreuz sowie Felix Gühr (Position 6) das Team komplettieren. Damit stehen den Hohbergern neben diesen sieben Spielern natürlich auch noch alle Akteure aus der Reserve mit Badenliganiveau zur Verfügung. Ein Vorteil, der sich noch auszahlen könnte.

Und so kommt es dann am Sonntag, 30. September, beim ersten Heimspiel zum Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Schulturnhalle in Hofweier. »Anpfiff« ist um 14 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.
 

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