Handball-Südbadenliga

TuS Altenheim glückt die Revanche

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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27. Januar 2020
Der 16-fache Torschütze Gerry Sutter (l.) war kaum unter Kontrolle zu bekommen.

(Bild 1/2) Der 16-fache Torschütze Gerry Sutter (l.) war kaum unter Kontrolle zu bekommen. ©www.handball-server.de

Mit dem am Ende klaren 29:22 (16:14)-Auswärtserfolg revanchierte sich der TuS Altenheim am Freitag bei Nachbar HTV Meißenheim für die Hinspiel-Niederlage. 

Dass Altenheim mit Respekt anreiste, sollte nicht unberechtigt gewesen sein. Zum einen musste der Gast auf Marvin Schilling und Thomas Gaudin verzichten, zum anderen begann Meißenheim konzentriert und führte mit 6:2 (11.). „Unsere ersten 20 Minuten waren gut, wir haben dem TuS einige Probleme bereitet“, sah HTV-Coach Michael Cziollek. Kollege Michael Schilling sah einen kaum erklärbaren Start: „Wir haben Zeit gebraucht, zunächst waren zu viel Nervosität und haarsträubende Fehler in unserem Spiel.“ Doch dann kam der Gast immer besser auf Touren, über 9:9 (19.) und 12:12 (25.) agierten die Kontrahenten nun auf ähnlich leidenschaftlichem Niveau. 

HTV 14 Minuten ohne Tor

Zur Pause erarbeitete sich der TuS eine minimale Führung, danach trat das Derby in seine entscheidende Phase. Zusammengerechnet 14 Minuten sollte Meißenheim zwischen dem 14:16 und dem 14:22 (43.) benötigen, um einen Treffer zu erzielen – der Knackpunkt der Partie. „Altenheim hat es in dieser Phase verstanden, defensiv eine bockstarke Abwehr zu stellen. Offensiv wirkte sich dann die individuelle Qualität von Spielern wie Jan Meinlschmidt und Gerry Sutter unmittelbar aus. Sie haben immer wieder Möglichkeiten gefunden, unsere 3:3-Abwehr auseinander zu spielen und zu treffen“, meinte Cziollek danach. 

Starke zweite Hälfte des TuS

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Schilling war mit seiner Truppe überaus zufrieden: „Die Mannschaft hat eine ganz starke zweite Halbzeit gespielt. Wir haben den Gegner immer wieder ins Zeitspiel gezwungen, ihm keine Lösungsansätze gegeben. Der gesamte Innenblock um Jan Meinlschmidt, Oliver Gieringer und Rückkehrer David Teufel war ganz schwer zu bezwingen, dazu kam noch Philipp Grangé im Tor.“ 

Nie aufgegeben

In der letzten Viertelstunde war die Begegnung längst entschieden, über 18:26 (53.) standen schlussendlich sieben Treffer zwischen den Kontrahenten. „In dieser Verfassung war dem TuS Altenheim, gerade in Hälfte zwei, nicht beizukommen. Das Ergebnis geht so in Ordnung, wir müssen unsere Punkte gegen andere holen. Gut war, dass sich die Mannschaft nie aufgegeben hat“, hielt Michael Cziollek fest. 

Michael Schilling sah nach der Partie besonders einen innigen Wunsch von Trainer und Mannschaft erfüllt: „Wir wollten unbedingt die Hinspiel-Revanche, unbedingt. Das ist gelungen infolge einer sehr guten, überzeugenden zweiten Halbzeit.“

Meißenheim – Altenheim 22:29 (14:16)
Meißenheim:
Blum; Dustin Ammel, Engel 9/8, Dennis Ammel 2, Funke, Fortin 1, Schröder, Gambert 1, Nickert 1, Häß 2/1, Fleig, Bertsch 2, Jochheim 2, Hügli 2.
Altenheim: Zölle, Grangé; Sutter 16/6, Teufel, Pfliehinger, Rudolf, Meinlschmidt 8, Farrenkopf 1, Höfer, Glunk 2, Kugler 2, Gieringer, Biegert.

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