Fußball-Landesliga, Staffel 1

TuS Oppenau erwartet den SV Oberachern II

Autor: 
Fritz Bierer / Richard Morgenthaler
Lesezeit 5 Minuten
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27. April 2018

(Bild 1/2) Nach dem 2:0-Erfolg über Spitzenreiter TuS Oppenau fahren die Freistetter mit gestärktem Selbstvertrauen zum VfB Bühl. ©Stephan Hund

In der Fußball-Landesliga wird der Kampf um die Aufstiegsplätze nach zwei Niederlagen in Folge von Spitzenreiter TuS Oppenau (48 Punkte) wieder richtig spannend. Die Renchtäler empfangen mit dem SV Oberachern II (5. Platz/40 Punkte) ein Team, dass sich noch Hoffnungen auf Rang zwei machen kann. Der SV Freistett (14./24) gibt seine Visitenkarte beim VfB Bühl (3./43) ab, der auch zum Kreis der ambitionierten Clubs zählt.  Ein Duell um den Klassenerhalt gibt es im Renchtalstadion, wo der SV Oberkirch (12./27) den SV Oberharmersbach (15./23) erwartet. Der VfR Willstätt (13./24) reist als Außenseiter zum FV Schutterwald (4./42), der zumindest den Relegationsplatz um den Aufstieg erreichen will. 

Schutterwald – Willstätt
Sonntag, 15 Uhr

Insgesamt 13 Gegentore kassierte der VfR Willstätt in den beiden Auswärtsspielen in Bühlertal und beim SV Oberachern II, dazwischen gab es im Hanauerland-Derby gegen Freistett ein 1:1. »In Durchgang eins konnten wir dem SV Oberachern noch Paroli bieten und das Spiel offen halten, die Chancen waren ausgeglichen. Das 1:0 fiel in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als Youssouf Savane draußen behandelt werden musste und wir in Unterzahl agierten. Das war unglücklich. Nach der Pause riskierten wir dann alles um noch etwas mit nach Hause zu nehmen. Doch Oberachern zeigte ein sehr starkes Spiel. Aufgrund zahlreicher Ausfälle bei uns und einigen Spielern mit Oberliga-Erfahrung bei Oberachern II war der Qualitätsunterschied einfach zu groß«, resümierte VfR-Vorsitzender Stefan Hochwald.
Die Blicke sind jetzt auf die Partie in Schutterwald gerichtet. Stefan Hochwald: »Das Team von Frank Berger spielt eine starke Rückrunde und zeigt eine sehr gute Form. Sicher werden wir nicht dorthin fahren um Schaden zu begrenzen oder hinten rein zu stehen. Dies entspricht nicht unserer Philosophie. Wir wollen einfach etwas  Zählbares mitnehmen. Personell sind wir aber stark gebeutelt.« 
Yannick Assenmacher fehlt wegen einer Schulteroperation, Atanas Karagyaurov wurde an der Nase operiert. Auch Tim Steurer steht nicht zur Verfügung. Jannik Huft ist angeschlagen, sein Einsatz ist fraglich. Liviu Chirita, Manuel Klumpp und Nicolas Jabain kehren wieder in den Kader zurück.

Oberkirch – Oberharmersbach
Samstag, 15.30 Uhr

Auswärts läuft es momentan beim SV Oberkirch überhaupt nicht. Nach der 0:2-Niederlage am Mittwoch vergangener Woche beim VfB Bühl gab es am Sonntag beim FSV Altdorf eine 0:4-Klatsche nach Abwehrfehlern und insgesamt schwachen Auftritt. »Die Niederlage in Altdorf war besonders bitter. Kapitale Fehler in der Abwehr und keine Konsequenz im Torabschluss. Das war einfach ein gebrauchter Tag«, war SVO-Trainer Helmut Kröll enttäuscht. Wiedergutmachung soll es jetzt auf dem heimischen Rasen des Renchtalstadions gegen den SV Oberharmersbach geben. Allerdings hat der Neuling in den letzten Wochen ordentlich gepunktet und hat Kontakt zur unteren Tabellenhälfte gefunden. »Ich hoffe, dass wir an die gezeigten Leistungen der letzten Heimspiele anknüpfen können. Für beide Mannschaften zählen nur die Punkte und ich erwarte eine bis zum Schluss hart umkämpfte Partie«, erwartet Kröll ein engagiertes Duell, bei dem sich kein Team eine Niederlage erlauben kann. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Bernhard Griesbaum, der diese Woche noch nicht trainieren konnte. Dagegen hat Esteban Muller wieder am Mannschaftstraining teilgenommen und am vergangenen Wochenende auch in der zweiten Mannschaft Spielpraxis gesammelt.

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Oppenau – Oberachern II
Sonntag, 15 Uhr

Nach zwei Niederlagen in Folge (zu Hause gegen Bühlertal und zuletzt beim SV Freistett) ist der Punktvorsprung von Spitzenreiter TuS Oppenau auf die Verfolger deutlich geschrumpft. Das 0:2 in Freistett war für Spielertrainer Christian Seger durchaus vermeidbar und auch etwas ärgerlich: » Wir hatten mehrfach klare Torchancen, bis wir den Gegentreffer mit dem Weitschuss von der Mittellinie hinnehmen mussten. Wir waren in der ersten Phase allerdings  nicht präsent und lagen verdient zurück. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Leider haben wir es auch hier verpasst den Anschlusstreffer zu erzielen.« 
Mit dem SV Oberachern II erwartet Christian Seger mit seinen Schützlingen die »wahrscheinlich spielstärkste Mannschaft der Liga« und der Coach ist überzeugt: »Wenn wir weiterhin oben mitspielen wollen, dann müssen wir halt auch wieder einen Mitkonkurrenten aus dem oberen Tabellendrittel schlagen«. Keine Besserung gibt es beim Personal. Verletzt fehlen weiterhin Simon Vogt, Dominic Huber, Steffen Schmeier, Nicolas Lietz, Matthias Kimmig, Christian Seger und Jonas Schäuble.
SVO mit Rückenwind
Mit dem Rückenwind des  verdienten 5:0-Heimsieges über den VfR Willstätt kommt der SV Oberachern an den Oppenauer Haldenhof.  Lange Zeit tat man sich gegen den Mitaufsteiger schwer, dann brach Leo Hocak mit dem 1:0 Sekunden vor der Pause den Bann und in Durchgang zwei knüpften die Achertäler phasenweise an die teilweise beeindruckenden Vorstellungen der Vorrunde an, sehr zur Freude von Trainer Stefan Geppert: »Das war endlich mal wieder eine konzentrierte,  engagierte und disziplinierte Mannschaftsleistung«. 
Mit Blick auf das Spiel im Renchtal ist Geppert überzeugt: »In Oppenau gilt es, die zuletzt gezeigte Leistung zu bestätigen. Das wird sicher eine ganz schwere Aufgabe, aber Spiele beim Tabellenführer sind immer interessant und bringen unsere junge Mannschaft in ihrer Entwicklung weiter.« Allerdings bangt der Coach um den Einsatz einiger angeschlagener Akteure. Verzichten muss er auf Keeper Julien Guthleber, der sich nach einem unglücklichen Zusammenprall in der Partie in Schutterwald eine Gehirnerschütterung zuzog.

Bühl – Freistett
Samstag, 15.30 Uhr

Nach dem Heimsieg gegen Spitzenreiter TuS Oppenau haben die abstiegsbedrohten Freistetter jetzt mit dem VfB Bühl einen weiteren Titelaspiranten vor der Brust – allerdings reisen Trainer Steve Schröter und seine Schützlinge ins »Hägenich« der Zwetschgenstadt. »der Sieg gegen Oppenau war sehr wichtig für uns und gibt Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben«, ist SVF-Pressesprecher Sebastian Schmidt überzeugt. »Der VfB Bühl ist schwer einzuschätzen, wirkte in der Rückrunde aber nicht mehr so stabil wie im Vorjahr. Wir rechnen uns auf jeden Fall gute Chancen auf einen Punktgewinn aus und wollen die aufsteigende Formkurve bestätigen«, blickt er der Auswärtsaufgabe zuversichtlich entgegen. 
Auch personell sieht es beim SV Freistett wieder besser aus: Björn Britz und Thomas Schneider kehren in den Kader zurück und auch Keeper Sebastian Schuck trainiert wieder. Er wurde zuletzt allerdings von Tobias Jülg gut vertreten. 
 

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