Handball-Landesliga

TuS Oppenau geht erneut leer aus

mhu
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12. November 2023
Nicolas Huber wartet mit dem TuS Oppenau nun schon seit sechs Spielen auf ein Erfolgserlebnis.

Nicolas Huber wartet mit dem TuS Oppenau nun schon seit sechs Spielen auf ein Erfolgserlebnis. ©Christoph Breithaupt

Auch am Sonntagabend gab es nicht das erhoffte Erfolgserlebnis für den TuS Oppenau in der Handball-Landesliga. Der Aufsteiger unterlag dem TuS Nonnenweier mit 30:34 (11:14) und bleibt mit 2:14 Punkten tief im Tabellenkeller hängen.

„Wir haben leider wieder gegen uns selbst verloren. Die Chancenverwertung war eine absolute Katastrophe“, fand der deprimierte TuS-Coach Philipp Knöpfler klare Worte. Von Beginn an spürten die heimischen Fans in der Günther-Bimmerle-Halle, dass eine ganz schwierige Aufgabe auf die Renchtäler warten würde. Es dauerte über fünf Minuten, bis Radoslaw Jankowski der erste Oppenauer Treffer zum 1:2 gelang. Auch danach taten sich die Gastgeber schwer, in der Offensive die richtigen Lösungen zu finden, sodass Nonnenweier ständig mit einer Führung im Rücken aufspielen konnte. Beim 5:9 durch Jens Häß (18.) sah es nicht gut aus für den TuS, Knöpfler reagierte mit einer Auszeit.

Scheinbar drehte der Coach an den richtigen Stellschrauben, denn das Heimteam fand danach einen besseren Zugriff. Jörn Poß und Patrick Kimmig verkürzten auf 7:9, weitere Treffer von Jürgen Spinner und Alexandru Mico brachten Oppenau bis zur 24. Minute wieder auf 9:10 heran. Zum Ausgleich kam es jedoch nicht, stattdessen setzte sich der Gast bis zur Halbzeitpause wieder auf 14:11 ab.

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Seine beste Phase hatte der TuS nach dem 12:17, als man innerhalb von drei Minuten zum 17:17 ausgleichen konnte (38.). „Dann haben wir uns leider wieder Fehler auf Kindergartenniveau geleistet“, beklagte Knöpfler vor allem die 19 Fehlwürfe und sieben technischen Fehler. So konnte sich Nonnenweier über 20:17 (40.), 26:22 (49.) und 30:25 (54.) entscheidend absetzen und am Ende auch verdient die Punkte mitnehmen. „Es ist sicher eine Sache des Selbstvertrauens“, hofft Knöpfler, mit einem Erfolgserlebnis den Schalter in den Köpfen der Spieler bald umlegen zu können.

 

TuS Oppenau – TuS Nonnenweier 30:34 (11:14)

Oppenau: Baumann, Neumayer; N. Huber 2, Kimmig 5, Maier, S. Huber, Zimmermann, Kimmig 4, Poß 5, Haas, Jankowski 8/5, Micu 6, Spinner 4

Nonnenweier: Haag, Schneckenburger, Oberle 4, M. Hug 2, B. Hug 1, Frenk 2, J. Häß 7, Stahl 2, Métier 5, Breithaupt, Mattes 5, Lederle 8/6, T. Häß 5, Welle

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