Jugendhandball

TuS Schutterwald: Die Bundesliga im Doppelpack

Autor: 
Michaela Quarti
Lesezeit 3 Minuten
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07. September 2018
Simon Seigel freut sich mit seinen Kollegen auf den Saisonstart.

(Bild 1/2) Simon Seigel freut sich mit seinen Kollegen auf den Saisonstart. ©Privatfoto

Die Handball-Bundesliga im Doppelpack gibt es am Samstag in der Mörburghalle Schutterwald. Erst feiern die A-Mädchen des TuS ihr Debüt in der A-Jugend-Eliteklasse gegen Bietigheim, danach sind die A-Jungen gegen Konstanz dran. Und am Sonntag sind die Mädels gegen Bad Soden gleich noch mal an der Reihe.

Die traditionsreiche Geschichte des TuS Schutterwald ist am Samstag um ein Kapitel reicher. Erstmals spielen weibliche und männliche A-Jugendteams in der höchsten deutschen Liga – einzigartig auch bundesweit. Dabei wartet für die Jungs ab 16 Uhr gleich das Südbaden-Derby gegen die HSG Konstanz. »Alle freuen sich«, berichtet Trainer Martin Heuberger und weiß aber auch: »Darin liegen auch die großen Fragezeichen. Wie gehen die Jungs damit um, erstmals in der Bundesliga zu spielen und das wahrscheinlich vor ein paar Zuschauern mehr als üblich?«

Dass die Mörburghalle gut gefüllt sein wird, darauf hoffen alle. Immerhin haben beide Mannschaften in den vergangenen Wochen und Monaten viel Werbung in eigener Sache gemacht. Gerade die Jungs haben zuletzt mit dem Sieg bei einem Turnier in der Schweiz überraschen können, doch klar ist auch: Der Gegner ist stark.

HSG Konstanz traditionell stark
Der Nachwuchs der HSG Konstanz ist bereits dauerhaft in der Jugend-Bundesliga aktiv und konnte sich vergangene Saison erstmals direkt für eine weitere Spielzeit qualifizieren. »Das spricht für Qualität und Kontinuität. Da steckt ein gutes Jugendkonzept dahinter«, zeigt Martin Heuberger Respekt vor der Arbeit des Gegners. 

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Konstanz ist jedenfalls bekannt für Tempohandball. »Wenn wir einfache Fehler machen, laufen die konsequent Gegenstoß. Da muss unser Rückzugsverhalten schon gut sein«, so der Coach, der auch in der Abwehr »eine gewisse Grundaggressivität« einfordert. 

A-Mädchen beginnen um 14 Uhr
Schon zuvor um 14 Uhr eröffnen die A-Mädchen des TuS den Spieltag in der Mörburghalle. Gegner ist dabei der Nachwuchs der SSG BBM Bietigheim, einer der besten deutschen Frauen-Mannschaften. »Alleine schon deshalb gehen wir davon aus, dass die mit einer hochkarätigen Mannschaft anreisen werden«, erklärt Torsten Bressmer, der sich gemeinsam mit David Körkel das Traineramt teilt. Zwar sollen im Team des Gegners vier Spielerinnen mit Kreuzbandverletzungen fehlen, doch ist davon auszugehen, dass noch genügend Potenzial vorhanden ist, in Schutterwald einen sehr starken Gegner abzugeben. 

Sonntag gegen Bad Soden
Da die weibliche A-Jugend im Gegensatz zu den Jungs die Bundesliga-Saison in Gruppenphasen spielt, geht es für die TuS-Mädchen am Sonntag ab 14 Uhr mit einem weiteren Heimspiel gegen die TG Bad Soden gleich weiter. Diese drei Mannschaften spielen bis November in Hin- und Rückspielen zwei Mannschaften aus, die dann die nächste Gruppenphase erreichen werden (der Letzte scheidet aus). »Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir beide Heimspiele gewinnen«, glaubt Torsten Bressmer, der wie Kollege Martin Heuberger große Vorfreude festgestellt hat. »Alle haben Lust und Laune, zumal wir mit der Bundesliga schon mehr erreicht haben, als wir uns erträumt haben.«

Das Erfolgsrezept soll der Handball sein, den man schon in den Qualifikationsmühlen erfolgreich präsentiert hat. »Schnell, quirlig und mit viel Spaß. Dazu 100 Prozent Einsatz«, sagt Torsten Bressmer, der beide Gegner sehr ernst nimmt und nicht von einem schwereren bzw. leichteren Gegner sprechen will. »Bad Soden hat vergangene Saison mit der weiblichen B-Jugend das Final Four um die deutsche Meisterschaft erreicht. Zudem haben wir am Sonntag das Bietigheim-Spiel in den Knochen«, gibt er zu bedanken und hat deshalb in dieser Woche etwas das Training dosiert. 

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