Handball-Südbadenliga

TV Oberkirch ist für die neue Saison gerüstet

Autor: 
Fritz Bierer
Lesezeit 4 Minuten
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12. September 2018

Der TV Oberkirch präsentiert Neulinge im Kader, von links: Abteilungsleiter Frank Brandstetter, sportlicher Leiter Michael Bosch, Tino Birk (eigener Nachwuchs), Antoine Lauffenburger (Phönix Sinzheim) und Chef-Trainer Daniel Kempf. Es fehlen Lukas Walz (eigener Nachwuchs) und Peter Kovacs (zurück vom TuS Oppenau). ©Fritz Bierer

Beim Handball-Südbadenligisten TV Oberkirch freut man sich auf die am Wochenende beginnende neue Saison, die Derbys und vor allem auf eine gute Stimming in der heimischen Oberdorfsporthalle. Den ersten Auftritt haben die Renchtäler am Sonntag (16.30 Uhr) in der Hohberghalle beim HGW Hofweier.
 

Schwerer könnte das Auftaktprogramm für die Schützlinge von Trainer Daniel Kempf und Co-Trainer Thomas Armbruster kaum sein: Sonntag geht es zum HGW Hofweier, danach kommt der TuS Schutterwald in die Oberdorfsporthalle, es folgt das Gastspiel in  Sinzheim und dann gibt der TuS Altenheim die Visitenkarte ab. »Wir treffen gleich zu Beginn auf drei Titelanwärter«, ist der sportliche Leiter des TV Oberkirch, Michael Bosch, überzeugt. 
Seit Juni bereiten die Trainer Daniel Kempf und Thomas Armbruster ihre Schützlinge in zwei Vorbereitungsphasen mit drei bis fünf Trainingseinheiten pro Woche auf die kommenden Aufgaben vor. Zahlreiche Testspiele  mit Gegnern aus unteren und höheren Spielklassen wurden bestritten  und dienten als Gradmesser für den Leistungsstand. Kleinere Verletzungsprobleme gab es in der ersten Phase, doch inzwischen sind alle Blessuren geheilt. »Stand heute ist der Mannschaftskader komplett und gut gerüstet für die Saison«, gab Abteilungsleiter Frank Brandstetter beim Pressegespräch Entwarnung. Nicht mehr im Kader sind Torhüter Christopher Bildner (Karriereende), William Trinidade und Xavier Greyenbuhl (beide Frankreich).
Prominentester Neuzugang im Kader ist Antoine Lauffenburger. Der Franzose kommt vom Liga-Konkurrenten BSV Phönis Sinzheim ins Renchtal und kann laut Michael Bosch im Rückraum sehr variabel eingesetzt werden. »Gerade auf der Mitte-Position und im linken Rückraum ist er brandgefährlich. Aber auch in der Abwehr ist Antoine eine Verstärkung«, ist Bosch überzeugt. »Wir standen mit ihm schon vor zwei Jahren in Kontakt und sind jetzt natürlich glücklich, dass wir ihn verpflichten konnten. Ich bin überzeugt, dass er unserem Team mit seiner Erfahrung sehr gut tun wird«, ergänzt Frank Brandstetter. 

Kovacs zurück zum TVO

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Ein altbekannter »Neuer« ist der inzwischen 35-jährige  Peter Kovacs, der nach zwei Spielzeiten beim Landesligisten TuS Oppenau zum TVO zurückgekehrt ist. »Peter wollte zu uns zurück. Wir waren während seiner Zeit beim TuS immer mal wieder in Kontakt. Er will nochmals eine oder zwei Jahre spielen. Ob er in der ersten oder der zweiten Mannschaften zum Einsatz kommt, das entscheiden natürlich unsere Trainer. Peter Kovacs hat aber die komplette Vorbereitung mit dem Südbadenliga-Kader absolviert und wir sind froh ihn als Mensch und Spieler wieder zu haben«, freut sich Michael Bosch über den Rückkehrer.
Mit Lukas Walz und Tino Birk sind auch zwei »Youngster« aus dem eigenen Talentschuppen im Kader. »Beide haben während der Vorbereitung richtig Gas gegeben und sich nach vorne entwickelt. Trainer Daniel Kempf will die beiden langsam an die Südbadenliga heranführen«, stellt Abteilungsleiter Frank Brandstetter den Nachwuchsleuten ein gutes Zeugnis aus. »Dies gilt aber auch für die anderen talentierten Spieler im Kader: Alex Brandstetter, Carsten Göckel und Philipp Ücker«, zählt Michael Bosch drei weitere junge Akteure aus dem eigenen Nachwuchs hinzu. Es gehe nicht darum, die Jungs am kommenden Sonntag im Kader gegen Hofweier stehen zu sehen, sondern vielmehr um deren Weiterentwicklung, so Bosch. Und das brauche Zeit. »Aber wir trauen den jungen Spielern sehr viel zu. Sie müssen weiter akribisch an sich arbeiten und dann ist uns um den Nachwuchs beim TVO auch nicht bange.«
Nach »Pleiten, Pech und Pannen« in der vergangenen Saison, blicken die Offiziellen jetzt nach vorn. Sowohl Michael Bosch als auch Frank Brandstetter sind überzeugt, dass der aktuelle Kader stark genug ist, um in der Südbadenliga ein gute Rolle zu spielen. 
»Verletzungen sollten nach  Möglichkeit durch einen guten und breiten Kader kompensiert werden und das ist uns dieses Jahr wohl gelungen. Die Last werde auf mehreren Schultern verteilt und die Trainer haben für die 60 Spielminuten mehr Möglichkeiten. Das macht uns, wenn wir ohne größere Verletzungen bleiben, stärker als in der vergangenen Runde«, ist der sportliche Leiter überzeugt. 

Bewusst keine Vorgabe 

Und das Ziel für die neue Saison? – »Wir möchten bewusst keinen Tabellenplatz als Ziel ausgeben. Es steckt zwar viel Potenzial im Kader und Daniel Kempf sowie Thomas Armbruster machen es sich zur Aufgabe, die Mannschaft zu entwickeln und zu verbessern. Das haben wir ganz deutlich in der vergangenen Rückrunde gesehen. Die Liga ist sehr ausgeglichen und die Mannschaften von der Qualität eng beieiander. Hier ist viel möglich«, antworten Frank Brandstetter und Michael Bosch unisono. 

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