2. Volleyball-Bundesliga Frauen

VC Offenburg plant in Sonthofen den dritten Streich

Autor: 
Melissa Lang
Jetzt Artikel teilen:
26. Januar 2018
VCO-Trainer Florian Völker warnt seine Spielerinnen vor der individuellen Klasse einiger Sonthofenerinnen.

Besser hätten die Volleyballerinnen des VC Offenburg das neue Jahr wohl nicht eröffnen können. Zwei glatte Heimsiege (3:0 gegen den MTV Stuttgart II und 3:0 gegen den VC Olympia Dresden) lassen den Vizemeister vom vergangenen Jahr weiter an der Tabellenspitze der 2. Liga thronen. Lediglich ein Spiel ging in der laufenden Saison bislang verloren. Im Fernduell gegen den direkten Konkurrenten NawaRo Straubing möchte das Sextett von Trainer Florian Völker daher auch in der Fremde einen guten Start erwischen, um die Nase im Kampf um die Meisterschaft vorne zu behalten. 

Printus bleibt im Zweitliga-Rahmen
Ob der VCO allerdings bei einem möglichen Titelgewinn wirklich in die Bundesliga aufsteigen kann, steht derzeit noch in den Sternen. Namenssponsor Printus hat jedenfalls laut eines Medienberichtes in einem Schreiben an den VCO eine finanzielle Aufstockung des Etats für die 1. Liga abgelehnt, bleibt aber im Zweitliga-Rahmen an Bord. »Natürlich würden wir gerne aufsteigen. Im Hintergrund laufen die Planungen und Gespräche mit den Sponsoren. Ob es am Schluss dann klappt, können wir derzeit aber noch nicht sagen«, äußerte sich Trainer Florian Völker. Von Spiel zu Spiel schauen sei erst einmal die Devise.

Sonthofen mit individueller Klasse 
Auch wenn der VCO als Tabellenführer erneut als Favorit in die Begegnung beim Tabellenfünften geht, weiß Völker um die Qualität der Gastgeberinnen. »Da haben wir einen sehr guten Gegner vor der Brust, der sich in der Tabelle momentan etwas unter Wert verkauft.« Fünf Niederlagen stehen bereits auf dem Konto des Heimteams, und trotzdem warnt Völker vor der individuellen Klasse einzelner Spielerinnen. »Mit Isabelle Liebchen haben sie eine erfahrene Bundesligaspielerin in ihren Reihen. Da werden wir ein besonderes Augenmerk darauf legen.« 

- Anzeige -

Gastgeberinnen heimstark
Vor allem aber möchten die Offenburgerinnen an die Leistung der vergangenen zwei Wochen anknüpfen und den Gegner von Beginn an unter Druck setzen. »Wir wissen um die Heimstärke und die mächtige Kulisse, die uns dort erwarten wird. Trotzdem ist unser Anspruch, als Sieger die Heimreise anzutreten«, gibt Völker die Zielrichtung vor. 
Bis auf Lisa Solleder, die mit einem Bandscheibenvorfall länger ausfallen wird, steht Völker der gesamte Kader zur Verfügung.