3. Volleyball-Liga

VC Offenburg zu siebt ohne Chance in Ulm

mabo
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25. September 2022
Routinierin Franziska Fried half in Ulm als Libera des VCO aus.

Routinierin Franziska Fried half in Ulm als Libera des VCO aus. ©Christoph Breithaupt

Zum Saisonauftakt kassierten die Drittliga-Volleyballerinnen aus der Ortenau auswärts eine 0:3-Niederlage.

Die personell arg gebeutelten Drittliga-Volleyballerinnen des VC Offenburg mussten sich in ihrem ersten Saisonspiel auswärts beim starken VfB Ulm deutlich mit 0:3 (16:25, 14:25, 21:25) geschlagen geben.
VCO-Trainer Vladimir Rakic musste zum Auftakt verletzungsbedingt auf Judith Hasenfratz, Mariella Boua-gaa, Annika Vix und Amelie Heller verzichten. Dazu kam eine krankheitsbedingte Absage von Anastasja Antonic. Hannah Haas war beruflich verhindert. Somit war die Aufstellung schnell gemacht: Natasa Pavkovic startete im Zuspiel, Louisa Seib und Lana Beker im Außenangriff, Kapitänin Ekaterina Baimler als Diagonalangreiferin und Veronika Bauder sowie Neuzugang Lia Bondar als Mittelblockerinnen. Komplettiert wurde das Team von Routinierin Franziska Fried als Libera.

Trainer Rakic nicht unzufrieden

„Ulm hat sehr konzentriert und quasi ohne Eigenfehler gespielt“, musste Fried eingestehen, dass an diesem Abend für den VCO wenig drin war. „Zudem sind wir in den ersten beiden Sätzen durch zu viele Eigenfehler in verschiedenen Elementen einfach nicht ins Spiel gekommen.“ Dennoch war Coach Rakic mit der Leistung nicht unzufrieden: „Ich muss alle Spielerinnen, die dabei waren, wirklich loben.“ Besonders Louisa Seib habe direkt im ersten Spiel gezeigt, wozu sie diese Saison in der Lage ist. „Sie hat aus nahezu jeder Position im Angriff gepunktet, war sehr variabel und wurde zu Recht als wertvollste Spielerin gewählt“, fand Rakic. Auch für Neuzugang Lia Bondar, die aus der Landesliga vom TV Bühl kam, hatte der Trainer nur lobende Worte: „Sie hat das großartig gemacht. An Lia werden wir noch viel Freude haben.“ In Summe sei Ulm einfach zu stark gewesen, weswegen der Sieg auch in der Deutlichkeit vollkommen in Ordnung gehe.

Umstellung trägt Früchte

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Nach den beiden deutlichen ersten Sätzen trug eine Umstellung in Durchgang drei Früchte: Baimler und Beker tauschten die Position. Die Mannschaft kam immer besser ins Spiel. „Leider sind wir etwas zu spät reingekommen. Wer weiß, wie es ausgegangen wäre, wenn wir von Anfang an so gestartet wären“, ärgerte sich Seib, freut sich aber bereits auf das erste Heimspiel am kommenden Samstag (18 Uhr) gegen den SSC Bad Vilbel. „Ich hoffe, dass ich dann wieder auf die ein oder andere verletzte Spielerin zurückgreifen kann“, richtet Rakic den Blick nach vorne.

Platz drei im Pokal

Am Sonntag, beim Landespokal in heimischer Halle, reichten die Kräfte beim VCO dann nicht mehr ganz für den Finaleinzug. Nach zwei 2:0-Gruppensiegen über den TV Villingen II (25:13, 25:18) und den TV Bad Säckingen (25:11, 25:19) verlor die Mannschaft von Coach Rakic im Halbfinale gegen Ligakonkurrent USC Konstanz knapp mit 1:2 (26:24, 21:25, 4:15). Das Spiel um Platz 3 gewann der VCO dann erneut gegen Villingen II mit 2:0 (25:19, 26:24), während sich Konstanz mit einem 2:0 (25:9, 25:20)-Endspielsieg über die FT Freiburg den Titel sicherte.

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