Unter der Lupe: DJK Oberschopfheim (TT-Verbandsliga)

Verbandsliga-Dino DJK Oberschopfheim nicht sorgenfrei

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jur
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15. September 2021
Jonas Malutzki (rechts) ist die Nummer 1 bei der DJK Oberschopfheim und hofft, dass Sascha Schwendemann (links) trotz Verletzung bald wieder einsatzfähig ist.

Jonas Malutzki (rechts) ist die Nummer 1 bei der DJK Oberschopfheim und hofft, dass Sascha Schwendemann (links) trotz Verletzung bald wieder einsatzfähig ist. ©Christoph Breithaupt

Die DJK Oberschopfheim geht mit Personalproblemen in die neue Saison in der Tischtennis-Verbandsliga, weil Philipp Moßmann beruflich eingespannt ist und Stefan Reifenschweiler sowie Sascha Schwendemann verletzt sind.

Die erste Herrenmannschaft der DJK Oberschopfheim ist längst einer der Dinosau­rier der Tischtennis-Verbandsliga. Lange war es die höchste Klasse Südbadens, seit der Fusion des Südbadischen Tischtennisverbandes mit dem von Württemberg-Hohenzollern zu „Tischtennis Baden-Württemberg“ rangiert sie als Verbandsliga Südwest. Seit nunmehr 15 Jahren gehört die DJK nun der Liga an, unterbrochen nur kurz für eine Saison. Das war 2014 der Fall, als mit der Vizemeisterschaft überraschend der Aufstieg in die Badenliga verknüpft war. Doch es war damals recht früh klar, dass der Klassenerhalt eine Utopie sein würde. Dem Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hat der folgende Abstieg aber nicht geschadet.

Nun also erneut Verbandsliga – und erneut mit jenem Team, das in der vorletzten Saison einige Male für Furore gesorgt hat und dem fast schon wieder der Aufstieg gelungen wäre. Bis Corona der Spielzeit 2019/20 ein abruptes Ende bereitet hat und der zweite Platz nicht mehr zu erreichen war. Die zurückliegende Runde war ohnehin nur eine Rumpfsaison und bereits Ende Oktober 2020 beendet. Zudem war Training nur zeitweise möglich.

Mannschaft unverändert

Zur anstehenden Spielzeit 2021/22 bleibt die Mannschaft der DJK unverändert. Das vordere Paarkreuz bilden somit erneut Kapitän Jonas Malutzki (29) und Stefan Reifenschweiler (26), beide haben in den zurückliegenden Jahren an Routine und Stabilität deutlich zugelegt, bildeten außerdem eines der besten Doppel der Liga. Gut für die DJK Oberschopfheim also, dass in der kommenden Saison die Doppelpaarungen auf jeden Fall feste Bestandteile eines Verbandsspieles sind.

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Das mittlere Paarkreuz bilden Sascha Schwendemann (33), der nach einer Stippvisite in der zweiten Mannschaft seit zwei Jahren wieder zur „Ersten“ gehört und zuletzt einige Male positiv hat aufhorchen lassen, sowie der aus Kuba stammende Spielertrainer Daniel Perez, der bereits seit sieben Jahren bei der DJK das Training mitgestaltet und als Spieler auch mit 54 Jahren an der Platte noch sehr vital ist.
Auch vom hinteren Paarkreuz wird man wieder einiges erwarten können. Simon Reifenschweiler (31), der jüngst zum ersten Mal Vater geworden ist, gehört ebenso zum Stammsextett wie Philipp Moßmann (32), der 2019 vom Bezirksligisten TV Lahr zum Verbandsligisten Oberschopfheim gestoßen war. Berufliche Gründe werden ihn nun mit hoher Wahrscheinlichkeit daran hindern, als Stammspieler anzutreten.

Zwei verletzte Spieler

„Wir können nur hoffen, dass er nicht nur eines oder zwei Spiele machen kann“, sagt DJK-Sport-Ressortleiter Hubert Röderer. Doch das ist nicht das einzige Sorgenkind der Mannschaft. Denn zuletzt haben sich Stefan Reifenschweiler und Sascha Schwendemann Verletzungen zugezogen. Wie sehr die beiden dadurch an Einsätzen gehindert werden, ist im Moment noch offen. Der Start in die neue Saison ist also mit einigen Fragezeichen verbunden.

Zur Mannschaft zählt weiterhin der frühere langjährige Stammspieler Johannes Röderer, der nach wie vor beruflich in München zugange ist, aber seine Rückkehr in die Heimat spätestens für 2022 angekündigt hat. Er wäre auf jeden Fall eine spielerische Verstärkung.

Start in Singen

Die DJK startet nicht, wie vorgesehen, bereits an diesem Wochenende mit einem Heimspiel gegen den TTSV Kenzingen, sondern erst eine Woche später, mit einem Auswärtsspiel am 25. September in Singen. „Angesichts der Umstände würden wir uns natürlich über jede Menge Zuschauer gerade bei den Heimspielen freuen“, sagt Hubert Röderer, „sie waren in der Vergangenheit vielfach beim Punktesammeln behilflich.“ Man werde auch in der neuen Saison mit einem Hygienekonzept arbeiten, das die Vorgaben von Bund, Land und Verband berücksichtigt. „Mag es manchen auch lästig erscheinen: Wir werden alles daransetzen, die 3G-Regel umzusetzen.“ Das gelte für Spieler und Zuschauer zugleich.

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