Ringer-Oberliga Südbaden

VfK in 24 Stunden zweimal in der Außenseiterrolle

wba
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30. September 2022
Mario Eble (in Rot gegen Lahrs Eduard Semke) und der VfK Mühlenbach stehen vor zwei schweren Aufgaben.

Mario Eble (in Rot gegen Lahrs Eduard Semke) und der VfK Mühlenbach stehen vor zwei schweren Aufgaben. ©Marc Faltin

Mit dem KSV Appenweier in der Mühlenbacher Gemeindehalle am Samstag und beim AC Gutach-Bleibach am Sonntag hat der VfK in der Ringer-Oberliga binnen 24 Stunden zwei ganz dicke Bretter zu bohren.

Doch der hauchdünne 17:16-Sieg gegen Olympia Schiltigheim II hat dem Team um die Trainer Patrick Schwendemann, Andreas Ringwald und Franz Vollmer Auftrieb und dem Ziel Klassenerhalt etwas Nahrung gegeben. Eigentlich kann der VfK von der Papierform her weder gegen Appenweier noch in Gutach-Bleibach gewinnen. Doch im Ringen ist nichts unmöglich. Kurioserweise trafen beide VfK-Gegner am vorigen Kampftag aufeinander mit dem besseren Ende für Appenweier (17:15).

Wiedersehen mit Kiryakov

Die KSV-Trainer Andreas Boczek und Franco Kovacs können hinsichtlich ihrer Mannschaftsaufstellung variieren und selbst auf die Matte gehen. Viererbank Mehmed Gazi (86 kg Freistil) hat Appenweier zwar verlassen, doch Ersatz kam ausgerechnet aus Mühlenbach, wo Nikolay Kiryakov jetzt wieder seine Schuhe schnürt. Weil Appenweier unbedingt in Mühlenbach gewinnen will, muss Mario Eble wahrscheinlich wieder gegen Boczek antreten und Tobias Neumaier gegen Johannes Kiefer. Dafür wird Robin Grießbaum bei den Gastgebern immer stärker und ist gegen Timo Koger (57 kg) oder Leon Knobloch nicht chancenlos. Im Schwergewicht hat der Gast mit Leo Kempf auch ein Trumpf-Ass gegen VfK-Trainer Patrick Schwendemann aufzubieten. Kempf besiegte immerhin den Lahrer Kadetten-Vizeweltmeister Nikita Ovsjanikov mit 5:1, Schwendemann unterlag diesem mit 2:2. Für die unteren Gewichtsklassen hätte der KSV noch László Simó im Kader. Wenn Appenweier stets mit voller Kapelle kommt, ist das Team ein absoluter Meisterschaftsfavorit.

Gute Erinnerungen

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Bereits einen Tag später geht es zum AC Gutach-Bleibach. Die AC-Trainer Hans Kretschmann und Joscha Gantert durften mit ihrem Team als vorjähriger Tabellenletzter aufgrund des Rückzugs der RG Waldkirch-Kollnau in der Liga verbleiben und wollen nicht noch einmal in Gefahr geraten abzusteigen. Bisher stehen ein Sieg gegen Schiltigheim II (21:14) und ein 16:16 bei der WKG Gottmadingen-Taisersdorf auf der Haben-Seite. Im Vorjahr siegte der VfK mit 23:10 gegen den damaligen Oberliga-Aufsteiger. Doch das Ergebnis täuschte über den wahren Kampfverlauf, zwei Duelle konnte Mühlenbach durch Alexander Müller gegen Daniel-Catalin Blanari und Robin Grießbaum gegen Daniel Heitzmann auf Schulter gewinnen, obwohl ­beide VfK-Athleten nach ­Punkten deutlich zurück lagen. Die Gastgeber mussten Siegringer Marcus Mickein nach Haslach ziehen lassen, haben aber dafür mit Reinhold Kratz einen absoluten Topathleten dazu bekommen. Alexandru-Viorel Anton sowie Patrick Muhlke sind weitere Viererbänke.

Kampf-Programm des VfK Mühlenbach:
Samstag:
20.00 Uhr: VfK Mühlenbach – KSV Appenweier
Sonntag:
20.00 Uhr: AC Gutach-Bleibach – VfK Mühlenbach (Sport-und Festhalle Bleibach)
Montag:
19.30 Uhr: KSV Haslach II – Mühlenbach II

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