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VfR Achern verabschiedet Cedric Stoll

erb
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29. November 2023
Großer Bahnhof beim VfR Achern (v.l.): Salvatore Viola (Vorstand Finanzen), Hans-Joachim Glunz (Geschäftsführender Vorsitzender) Interimstrainer Antonio Fusaro, Cedric Stoll, Laura Stoll mit Sohn Willian, Carlo Fusaro (Vorstand Sport), Luigi Fusaro (stellvertretender Vorstand Sport), vorne Mahé (l.) und Lena Stoll.

Großer Bahnhof beim VfR Achern (v.l.): Salvatore Viola (Vorstand Finanzen), Hans-Joachim Glunz (Geschäftsführender Vorsitzender) Interimstrainer Antonio Fusaro, Cedric Stoll, Laura Stoll mit Sohn Willian, Carlo Fusaro (Vorstand Sport), Luigi Fusaro (stellvertretender Vorstand Sport), vorne Mahé (l.) und Lena Stoll. ©Reinhard Brunner

Großer Bahnhof für einen feinen Sportler und netten Menschen. Vor der letzten Heimpartie in diesem Jahr gegen den VFB Gaggenau 2001, die leider mit einer knappen 0:1 Niederlage endete, verabschiedete der VfR Achern seinen Spielertrainer Cedric Stoll.

„Heute ist dein letztes offizielles Spiel für den VfR Achern, wir sehen das mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber wir haben Verständnis für deine Entscheidung“, erklärte Hans-Joachim Glunz, der geschäftsführende Vorsitzende des VfR, bei der Verabschiedung von Stoll und ergänzte: „In deinem Alter haben jetzt Gesundheit, Familie und Beruf Vorrang. Danke, du hast uns in den letzten Jahren auf dem Sportplatz viel Freude bereitet, bist immer mit gutem Beispiel vorangegangen. Du bist und bleibst, wenn auch zukünftig weitestgehend im Hintergrund.“

Der langjährige Spieler des SV Linx begründete seine Entscheidung: „Ich bin über 41 Jahre, spüre meine Knochen und Muskeln und habe nicht mehr das Feuer und die Leidenschaft, die ich brauche, um Trainer und Spieler zu sein.“ Stoll versicherte, dass er seinen Pass beim VfR Achern belassen und, „wenn Not am Mann ist“, auch für das eine oder andere Spiel auflaufen werde.

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In der Winterpause der Saison 2021/22 hatte der gebürtige Schiltigheimer das Traineramt beim VfR Achern von Issiaka Savanne übernommen. Bereits in der folgenden Spielzeit 2022/23 stellte sich gleich ein großer Erfolg mit dem Aufstieg in die Bezirksliga ein. Interims­trainer bis zum Saisonende wird der jetzige Teammanager Antonio Fusaro. Ihm zur Seite steht Co-Trainer Salih Gülsoy.

Eine große Geste gab es auch für Mittelfeldspieler Kerfala Camara. Er kam vor der Partie gegen Gaggenau von seiner schwer erkrankten Mutter aus Ghana zurück. Seine Mannschaftskameraden und Zuschauer sammelten in dieser Begegnung den stolzen Betrag von 315 Euro zum Kauf von Medikamenten für seine Mutter. Antonio Fusaro übergab die Spende an den sichtlich gerührten Camara. „Danke, das geht mir tief ins Herz, dass ich jetzt meiner kranken Mutter Medikamente kaufen kann, damit sie wieder gesund wird“, erklärte er.

Und noch einer wurde beim VfR Achern überrascht und geehrt. „Er ist immer da, wenn ich ihn für Fotos oder Berichte und Sonderaktivitäten brauche, und auf ihn ist Verlass“, erklärte Sportvorstand Carlo Fusaro über Reinhard Brunner, der seit über zehn Jahren über den VfR berichtet. Carlo Fusaro und Afrim Bejta übergaben „dem rasenden Reporter“ eine große Feuersäule, ein Unikat mit Logos des VfR Achern und des FV Gamshurst, für den Brunner ebenfalls seit Jahren die Berichterstattung übernimmt.

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