Leichtathletik

Vier Titel für die LG Offenburg

Autor: 
red/miqua
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15. September 2020
Trainingskollegen (v. l.): Florian Schnurr, Nicole Jansen, Anne Kling, Hannah Sommer.

Trainingskollegen (v. l.): Florian Schnurr, Nicole Jansen, Anne Kling, Hannah Sommer. ©Verein

Zweimal Milo Skupin-Alfa, Markus Koch und Felix Frühn von der LG Offenburg standen bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften in Walldorf auf dem obersten Podest. Zum Saisonende noch mal gute Vorstellungen.

Spät im Jahr war Walldorf am Wochenende Schauplatz der baden-württembergischen Meisterschaften der Leichtathleten in der Aktivenklasse und der U20. Dabei schnitten die Athleten der LG Offenburg erneut sehr gut ab.

Milo Skupin-Alfa startete in der Männerklasse über 100 und 200 Meter. Da auf Landesebene einige der Athleten in der Aktivenklasse die Saison nach den deutschen Meisterschaften vor fünf Wochen beendet hatten, gab es keine starke Konkurrenz für den Sprinter der LG Offenburg. Im Vorlauf über 100 Meter blieb er in 10,68 Sekunden als Einziger unter der 11-Sekunden-Marke. Den Endlauf gewann er klar mit drei Zehntel Vorsprung in 10,58 Sekunden. Ebenso überlegen gewann er am Tag danach die 200 Meter mit acht Zehntel Vorsprung in 21,26 Sekunden und durfte sich als baden-württembergischer Doppelmeister über zwei Goldmedaillen freuen. 
Für Nele Neumann und Felix Frühn, die der Trainingsgruppe um das Trainergespann Anastasia Boschert und Volker Zahn angehören, waren die baden-württembergischen Meisterschaften der letzte Wettkampf in der Corona-Saison. 

Frühn im Finale stark

U20-Sprinter Felix Frühn ging in Walldorf über die 100-m-Distanz an den Start. Nach den unglücklich verlaufenen deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Heilbronn, als er von zu viel Gegenwind ausgebremst worden ist, wollte er die Saison dennoch positiv beenden. Im Vorlauf erreichte er nach einem verhaltenen Rennen den Einzug ins Finale. 
Im Endlauf, der eine Stunde danach stattfand, konnte er sich den Titel mit einem starken Lauf in 10,83 Sekunden sichern. Frühn konnte die letzten zweieinhalb Monate nur in reduzierten Umfängen trainieren, um eine hartnäckige Verletzung am linken Bein in den Griff zu bekommen. Gemeinsam mit dem Trainerteam war eine ständige Anpassung der Trainingsplanung erforderlich. Umso erfreulicher war dieser gelungene Saisonabschluss. 

Auch Nele Neumann erwischte einen guten Tag. Im Weitsprung der U20 konnte sie sich in einem schwierigen Wettkampf mit vielen ungültigen Versuchen den sechsten Platz sichern und sprang dabei 5,29 Meter weit. Auch sie hatte in dieser Corona-Saison nicht in den Umfängen wie im letzten Jahr trainiert, doch auch sie kann zufrieden auf die Saison zurückblicken und sprang dieses Jahr nahe an ihre persönliche Bestleistung heran.
Titel Nummer vier für die LG Offenburg holte Speerwerfer Markus Koch. Der 27-Jährige siegte mit 65,37 Metern. Koch, der in der Hallensaison dem Handball frönt, hatte dabei ein sportlich hartes Programm zu absolvieren. Inmitten des Trainingswochenendes der Oberliga-Handballer des TVS Baden-Baden hatte er den Speerwurf-Wettkampf in Walldorf eingebaut.

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Pech mit Stau

Für die Mitglieder der Sprint-Hürden-Trainingsgruppe der LG Offenburg gab es in Walldorf neben Pech noch einmal sehr gute Ergebnisse und persönliche Bestleistungen. Anne Kling (Zell a. H.), die für die LG Brandenkopf startet und seit Oktober Mitglied dieser Trainingsgruppe ist, verbesserte am ersten Tag ihre seit zwei Jahren bestehende persönliche Bestleistung über 100 m um zwei Hundertstel auf 12,65 Sekunden bei einem Gegenwind von -1,1. Damit belegte sie im A-Endlauf der U20-Altersklasse den sechsten Platz. Am zweiten Tag steigerte sie sich über 200 m erheblich auf 26,07 Sekunden (bisher 26,35) und holte sich mit Platz zwei die Vizemeisterschaft. Auch hier hatte sie mit -0,8 Gegenwind keine günstigen Bedingungen, deutete aber ihr Talent und ihre Möglichkeiten nach einer Knie-OP und längeren Pause 2018 an. 

Hannah Sommer hätte in der gleichen Altersklasse große Chancen auf den Titel über 400 m Hürden gehabt. Wegen eines Staus auf der Autobahn bei der Anreise verpasste sie jedoch den Start. Sie darf aber trotz Ablauf der Meldefrist am kommenden Samstag eine Klasse höher, in der U23-Altersklasse starten und versuchen, dieses Missgeschick auszubügeln. 

Schnurr verletzt sich

In der männlichen U20-Altersklasse startete der Ohlsbacher Florian Schnurr über 100 Meter. Leider verletzte er sich auf den letzten Metern seines Vorlaufs, kam jedoch bei einem Gegenwind von -1,9 in 11,79 Sekunden noch als Fünfter ins Ziel. Durch seine Ausbildung bei der Sparkasse Gengenbach kann Schnurr zwar nur eingeschränkt trainieren, zeigte jedoch in diesem Jahr mit einer Verbesserung auf 11,30 Sekunden deutliche Fortschritte. 
Anabel Grunwald, die noch der U18-Altersklasse angehört, belegte im Diskuswurf der U20 mit 26,43 m den neunten Platz. Die 800 m der U18-Altersklasse wurden um eine Woche vorgezogen. Nicole Jansen, die Siebte der Jugend-DM, stieß in ihrem Rennen auf härteste Konkurrenz. Mit 2:16,44 Minuten gelang ihr als Fünfte noch einmal ein sehr guter Lauf. Sie wird am Wochenende an gleicher Stätte einen ersten Versuch über 400 m Hürden unternehmen.

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