Lokalsport

Zwei Matchbälle abgewehrt – FFW gewann

Autor: 
Thomas Hartmann
Lesezeit 2 Minuten
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27. November 2006
Einen hart erkämpften 3:2 (20:18, 17:20, 15:20, 20:12, 22:20)-Auswärtserfolg feierten die Feuerwehrfaustballer beim NLV Stuttgart-Vaihingen. Trotz Verletzungsproblemen zeigte das FFW-Team eine starke Leistung und gewann das Spiel nach Abwehr von zwei Matchbällen.
Vaihingen (aro). Mit 4:4- Punkten liegen die Offenburger weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz der Bundesliga Süd. »Eine tolle Vorstellung der Truppe, wir haben uns kontinuierlich gesteigert«, resümierte Spielertrainer Michael Haas sehr zufrieden. Ein leichtes Aufatmen gabe es im FFW-Lager bereits vor dem Anpfiff. Die angeschlagenen Angreifer Bernd Konprecht und Sven Muckle gaben grünes Licht für einen Einsatz und wechselten sich auf der Aufschlagposition satzweise ab. Die Rolle des Hauptangreifers übernahm Coach Michael Haas, und für ihn rückte überraschend Routinier Ralf Herp (33) in die Startformation. Er feierte nach neun Monaten sein Comeback im Faustball-Oberhaus und zeigte auf der linken Abwehrseite eine gute Partie. Doch zunächst hatten die Offenburger große Probleme mit dem schnellen Hallenboden und brauchten einige Zeit zur Eingewöhnung. Sven Muckle hielt mit starkem Service aber mächtig dagegen, und der erste Durchgang ging knapp an die Südbadener. Jetzt drehte Gastgeber NLV richtig auf, und die Angriffszange Löwe/Baittinger wirbelte die Ortenauer zum Satzausgleich mächtig durcheinander. Im dritten Abschnitt konnte die Feuerwehr gut dagegen halten, eine Schwächephase zum Satzende kostete aber diesen Durchgang. Nach dem Wechsel kam dann wieder Kapitän Bernd Konprecht in die Partie, und die FFW hatte ihre beste Phase. Thomas Häusler auf der zentralen Abwehrposition glänzte auch mit präzisen Vorlagen, und die Offenburger verwandelten die sich bietenden Chancen optimal zum hochverdienten Satzausgleich. Große Leidenschaft Der Entscheidungssatz war dann nichts für schwache Nerven. Dramatische Ballwechsel und große Leidenschaft auf beiden Seiten kennzeichneten die Partie. Co-Trainer Philipp Fischer und Matthias Lilienthal entschärften auf der rechten Außenbahn im Wechsel einige knallharte Schmetterbälle, und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Als der NLV um Spielertrainer Chris Löwe aber auf 15:12 wegziehen konnte, wurde es eng für die Feuerwehr. Doch mit tollem Kampfgeist kam die FFW zurück ins Spiel und konnte bei 18:19 den ersten Matchball abwehren. Erneut legten die Schwaben mit Servicespezialist Markus Löwe vor, aber die Ortenauer hatten die richtige Antwort parat. Drei Punkte in Folge bescherten den umjubelten Auswärtserfolg. Damit konnten die Offenburger die Distanz zu den Abstiegsrängen vergrößern. Im Heimspiel am Samstag (15 Uhr/Schillerhalle) gegen den TuS Oggersheim will die FFW nun nachlegen und sich weiter in die obere Tabellenhälfte schieben.

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