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Zweitliga-Team des TC BW Oberweier erwartet enges Spiel

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 4 Minuten
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20. Juli 2018
Paul Wörner tritt mit dem TC BW Oberweier heute bei BASF TC Ludwigshafen an.

Paul Wörner tritt mit dem TC BW Oberweier heute bei BASF TC Ludwigshafen an. ©Peter Heck

Volles Programm beim TC BW Oberweier: Die ersten Damen- und Herren-Teams haben einen Doppelspieltag, die Herren II das Derby gegen die TSG Lahr/Emmendingen II.

Im zweiten Saisonspiel treten die Zweitliga-Herren des TC BW Oberweier heute (13 Uhr) beim BASF TC Ludwigshafen an, der zum Auftakt ebenfalls 2:7 verlor. Für Cheftrainer Oliver Killeweit eine erklärbare Niederlage: »Ludwigshafen hat in Würzburg ohne vier starke Spieler agiert, das hat uns schon überrascht.« Unter anderem fehlten Victor Galovic (Italien), in der ATP-Weltrangliste zwischen 150 und 160 zu finden, und Constant Lestienne (Frankreich). Neu zur BASF wechselten mit Christian Hirschmüller und Daniel Baumann zwei deutsche Spieler. »Mindestens eine, vielleicht auch zwei Topverstärkungen wird Ludwigshafen aufbieten. Wir müssen uns auf ein enges Spiel einstellen, denn Ludwigshafen wird sich keine zweite Niederlage zum Auftakt leisten wollen«, so Killeweit. 

Saisonziel Klassenerhalt
Für Oberweier wiederum geht es um einen weiteren Aufwärtstrend der Form. Selbst eine Niederlage wäre keine Überraschung. Allerdings mindert jeder frühzeitige Sieg bereits den Druck mit Blick auf das Saisonziel Klassenerhalt. Der Kader der Ortenauer wird sich in großen Teilen an der Vorwoche orientieren. Das Herzstück bilden natürlich die Eigengewächse Adrian Obert und Paul Wörner, seine Premiere feiert der Schwede Christian Lindell. Der Kolumbianer Felipe Mantilla wird ebenfalls wieder zum Schläger greifen. Oberweier hat sich im vergangenen Jahr vor allem über die mannschaftliche Geschlossenheit in der Zweiten Liga behaupten können. Qualitäten, die ab dem heutigen zweiten Spieltag wieder gefragt sein werden. »Insgesamt ist die Ligaqualität dieses Jahr noch höher«, glaubt Killeweit.

Damen winkt Klassenerhalt in der Badenliga
Vor den beiden letzten Spieltagen belegen die Frauen des TC BW Oberweier Tabellenplatz fünf in der Badenliga. In Sachen Klassenerhalt stehen die Aktien nicht schlecht, fix ist der Verbleib indes noch nicht. Zum Wochenend-Programm merkt Cheftrainer Oliver Killeweit an: »Wir sollten nach Möglichkeit ein Spiel gewinnen oder aber zweimal nur knapp verlieren.« Angesichts der engen Konstellation könne sich aber auch alles bereits am Samstagabend – je nach Abschneiden der Konkurrenz – von selbst erledigen. Der Tabellendritte TC SG Heidelberg, am Samstag (11 Uhr) an der Palmengasse zu Gast, trat zuletzt personell schwächer an. Das wird sich am Wochenende ändern. »Sie kommen komplett zu uns, das macht die Sache gewiss nicht einfacher«, weiß Killeweit und betont: »Unser Ziel sollte darin bestehen, bereits am Samstag eine gute Basis zu legen, damit der Druck für den Sonntag nicht immens steigt.«

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Stichwort Sonntag (11 Uhr): Einen Platz hinter Oberweier rangiert derzeit der TC Schönberg. Die gastgebenden Breisgauerinnen lieferten sich in der Vergangenheit schon spannende Vergleiche mit Oberweier. Die Konstellation ist ausgeglichen, einzelne Spiele hängen daher vollkommen von der Tagesform ab. 

Derby der Herren-Reserven zum Saisonende
Die Ausgangslage zum sonntäglichen (9.30 Uhr) Saison-Abschluss der 1. Bezirksliga liegt auf der Hand. Gastgeber Oberweier II benötigt gegen die TSG Lahr/Emmendingen II für Meisterschaft und Aufstieg einen Sieg. Der sei das Ziel, so Killeweit: »Wir werden die TSG nicht unterschätzen. Als zweite Mannschaft ist es vor allem auf den vorderen Positionen schwer, Spiele zu gewinnen. Aber unabhängig vom Gegner, wollen wir unsere Spielzeit krönen und mit einer guten Mannschaft antreten.« Dabei dürften unter anderem Andrej Kracman (Slowenien), Philipp Bauer und Denis Kapric eine Rolle spielen, daneben einige der »jungen Wilden« des TC BW auf dem Platz stehen. Die Ziele des Vorletzten nehmen sich dagegen bescheiden aus. TSG-Coach Hernan Valenzuela sieht die Chance seiner Spieler, »Erfahrung im Vergleich mit sehr guten, erfahrenen Akteuren zu sammeln«. Laufe es gut für die Gäste, sei Potenzial für ein bis zwei Matchpunkte auf den hinteren Einzelpositionen drin. Mehr allerdings auch nicht, denn »Oberweier wird gegen uns nichts riskieren, sie wollen auch den letzten Schritt gehen«, ist Valenzuela sicher.

 

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