4. Spieltag

Bayerns Tormaschine läuft - Müller und Lewandowski überragen

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dpa
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17. Oktober 2020
Bayerns Robert Lewandowski (l) und Thomas Müller bejubeln Müller's Tor zur Führung. Foto: Martin Meissner/AP-Pool/dpa

Bayerns Robert Lewandowski (l) und Thomas Müller bejubeln Müller's Tor zur Führung. Foto: Martin Meissner/AP-Pool/dpa ©Foto: dpa

Serienmeister Bayern München ist in der Bundesliga wieder klar auf Kurs. Am vierten Spieltag präsentierten sich die Münchner als gnadenlose Tormaschine und gewannen mit 4:1 (3:0) bei Aufsteiger Arminia Bielefeld.

Bielefeld - Serienmeister Bayern München ist in der Bundesliga wieder klar auf Kurs. Am vierten Spieltag präsentierten sich die Münchner als gnadenlose Tormaschine und gewannen mit 4:1 (3:0) bei Aufsteiger Arminia Bielefeld.

Dadurch eroberte der FC Bayern zumindest vorübergehend Platz zwei und hat den 1:4-Ausrutscher in Hoffenheim fast schon wieder korrigiert. Die überragenden Doppelpacker Thomas Müller (8./51.) und Robert Lewandowski (26./45.+1) sicherten bei einem Gegentor von Ritsu Doan (58.) den 26. Bayern-Sieg in den letzten 27 Pflichtspielen. Allerdings sah Corentin Tolisso wegen einer Notbremse die Rote Karte (76.).

"Europas Fußballer des Jahres" Lewandowski vervollständigte seine persönliche Statistik. Er hat nun gegen alle aktuellen 18 Erstligisten inklusive der Bayern getroffen. Gegen die Arminia, die zuletzt 2009 Bundesligist war, hatte der 2010 nach Deutschland gewechselte Pole zuvor aber auch noch nie gespielt. Mit sieben Saisontoren nach vier Spielen überholte er den aktuell wegen einer Corona-Infektion ausfallenden Hoffenheimer Andrej Kramaric (6) an der Spitze der Torjägerliste. Und mit insgesamt 17 Treffern stellten die Bayern zudem den 53 Jahre alten Vier-Spiele-Startrekord von Borussia Mönchengladbach ein. Allerdings haben die Münchner auch schon acht Gegentore kassiert, die aktuell viertmeisten der Liga.

Der Saisonstart der zuvor über ein Jahr daheim ungeschlagenen Arminia ist mit vier Punkten aus vier Spielen immer noch ordentlich. Die Sensation am Samstag war mit einer lange Zeit ängstlichen Leistung gegen unantastbare Bayern zu keinem Zeitpunkt greifbar. Mit Aufsteigern haben die Bayern, die zwei Tage nach dem 3:0 im DFB-Pokal gegen den 1. FC Düren mit neun Änderungen in der Startformation wieder mit der A-Elf spielten, seit Jahren wenig Mitleid; es war der 41. Sieg in den letzten 44 Duellen.

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Als die Bayern zuletzt in Bielefeld spielten, war Jürgen Klinsmann noch ihr Trainer und Luca Toni schoss das Siegtor zum 1:0. Elfeinhalb Jahre hatten die Ostwestfalen auf ein Gastspiel des Rekordmeisters warten müssen - und dann durften am Samstag keine Zuschauer rein. "Das tut richtig bitter weh", sagte Arminia-Coach Uwe Neuhaus (60), der zum ersten Mal als Cheftrainer auf die Münchner traf.

Der Champions-League-Sieger, der ohne den werdenden Vater Joshua Kimmich antrat, ging das Spiel seriös an und war von der ersten Minute an hochdominant. Die Belohnung folgte schnell, und das ausgerechnet durch Müller, neben Niklas Süle der einzige, der schon 46 Stunden zuvor beim Anpfiff gegen Düren auf dem Platz gestanden hatte. Eine sensationelle Hacken-Ablage von Lewandowski nutzte der 2014er-Weltmeister im zweiten Versuch.

In der Folge rettete Bielefelds Torhüter Stefan Ortega mehrfach stark gegen Müller (15.), Lewandowski (28.) oder Corentino Tolisso (33.). Lewandowski, der zum 63. Mal in einem Bundesliga-Spiel mindestens doppelt traf, entschied das Spiel dennoch schon vor der Pause und hätte noch deutlich öfter treffen können. So bei einem Kopfball (34.) und einem Lattenschuss nach Fehler von Ortega (49.).

Bielefelds einzige Chance der ersten Halbzeit vergab der immer noch aufs Erstliga-Tor wartende Kapitän Fabian Klos, der an Manuel Neuer scheiterte (31.). Dem sehr quirligen Doan gelang später zumindest das Ehrentor - und Klos mit der Vorlage der erste Bundesliga-Scorerpunkt.

© dpa-infocom, dpa:201017-99-981863/2

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