Moskau

Fußball-WM in Russland begonnen – von viel Kritik begleitet

Autor: 
dpa
Lesezeit 2 Minuten
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14. Juni 2018
Popstar Robbie Williams und die russische Opernsängerin Aida Garifullina bei der Eröffnungsfeier der Fußball-WM 2018.

Popstar Robbie Williams und die russische Opernsängerin Aida Garifullina bei der Eröffnungsfeier der Fußball-WM 2018. ©dpa - Pavel Golovkin/AP

Mit einem farbenfrohen Fest und einem Show-Act des britischen Popstars Robbie Williams («Feel») ist in Moskau die 21. Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet worden.

Der russische Staatschef Wladimir Putin sprach vor dem Auftaktspiel der Gastgeber gegen Saudi-Arabien im Luschniki-Stadion von einem Feiertag für den Weltsport: «Die Liebe zum Fußball verbindet uns alle zu einer Mannschaft.» FIFA-Präsident Gianni Infantino lobte in einer knappen, teilweise in Russisch gehaltenen Ansprache den Gastgeber.

Zuvor hatte Williams die rund 81.000 Zuschauer unter anderem im Duett mit Opernsängerin Aida Garifullina in Stimmung gebracht. Auch der frühere brasilianische Superstar Ronaldo hatte seinen Auftritt, als der WM-Ball ins aufwendig renovierte Stadion gebracht wurde.

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Protest gegen Menschenrechtslage

Auf der Tribüne nahmen neben Putin zahlreiche Staatschefs Platz. Westeuropäische Spitzenpolitiker blieben der Eröffnung demonstrativ fern. Sie protestieren damit unter anderem gegen die schlechte Lage der Menschenrechte im größten Land der Erde. Kritiker der WM prangern zudem die überhöhten Kosten des Turniers an.

Russland ist erstmals Gastgeber einer Fußball-WM. Das Turnier in vier Zeitzonen und in elf Städten des Landes dauert bis zum 15. Juli und gilt als Prestigeprojekt von Putin. Titelverteidiger Deutschland bestreitet sein erstes Spiel am Sonntag gegen Mexiko.

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