Fußball

Lob für Schweizer Nati nach Doppeladler-Aussprache

Autor: 
dpa
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05. September 2018
Auf einer Pressekonfernz des Schweizer Fussballverbandes entschuldigen sich Tainer und Spieler der Nati für die Doppeladler-Affäre.

Auf einer Pressekonfernz des Schweizer Fussballverbandes entschuldigen sich Tainer und Spieler der Nati für die Doppeladler-Affäre. ©dpa -  Walter Bieri/KEYSTONE

Die Schweizer Nationalmannschaft ist nach einer überraschenden Pressekonferenz mit dem gesamten Team und klaren Worten zur Doppeladler-Affäre im eigenen Land gelobt worden.

«Es war höchste Zeit» schrieb etwa die «Neue Zürcher Zeitung» in ihrer Ausgabe. Die Aktion sei zwar nur ein symbolischer Akt gewesen, im Gespräch hätten die Spieler und auch der Trainer ihre Sicht der Dinge auf die WM und die Zeit danach aber so dargelegt, «wie man es schon viel früher gerne gehört hätte».

Bei der Weltmeisterschaft in Russland hatte Xherdan Shaqiri bei seinem Tor zum 2:1 gegen Serbien mit den Händen einen Doppeladler geformt, der die albanische Fahne ziert. Die serbischen Fans nahmen dies als Affront auf. Shaqiri hat ebenso wie sein Mitspieler Granit Xhaka, der gegen Serbien den Ausgleichstreffer markiert und mit der gleichen Geste gefeiert hatte, albanisch-kosovarische Wurzeln.

Vom Weltverband FIFA wurden beide für ihr Verhalten mit Geldstrafen belegt. Auch Verteidiger Stephan Lichtsteiner wurde für die Doppeladler-Geste bestraft.

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Bei der Pressekonferenz am Dienstag gingen Spieler und Trainer nun erstmals seit der WM in die Offensive und entschuldigten sich für den Vorfall. «Ich wäre blöd, wenn ich das nochmals machen würde», sagte etwa Xhaka. «Wir haben das besprochen mit der Mannschaft, dem Coach, dem Verband, dass das in Zukunft nicht nochmals vorkommen wird.»

Der «Tages-Anzeiger» sieht nach der Aussprache Trainer und Spieler weiter in der Verantwortung, damit es nicht nur bei Worten bleibt, sondern auch Taten folgen. «Sonst sind die alten Fragen schnell zurück, zum Beispiel, ob Vladimir Petkovic noch der richtige Coach für diese Mannschaft ist.» Auch die Zeitung «Blick» sprach sich für neue Köpfe in der Nationalmannschaft aus.

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