Fußball

RB Leipzig bleibt in der Bundesliga unter Rangnick sieglos

Autor: 
dpa
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03. September 2018
Die Leipziger warten unter Trainer Ralf Rangnick (M.) noch auf den ersten Saisonsieg.

Die Leipziger warten unter Trainer Ralf Rangnick (M.) noch auf den ersten Saisonsieg. ©dpa - Jan Woitas

Zwei Spiele, kein Sieg: RB Leipzig geht mit nur einem Bundesliga-Punkt auf der Habenseite in die Länderspielpause. Drei Punkte waren aber mindestens eingeplant, bekannte Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick nach dem 1:1 daheim gegen Fortuna Düsseldorf.

Gern würde er in den nächsten zwei Wochen vor dem Spiel gegen Hannover 96 einiges verändern, aber der Club hat Fußball-Nationalspieler aus allen möglichen Ländern. Und die müssen abgestellt werden. Woran muss RB arbeiten?

Chancenverwertung: In den bisherigen neun Pflichtspielen in Bundesliga, DFB-Pokal und Europa-League-Qualifikation lief RB dauerhaft mit viel Offensivkraft immer wieder an. Es fehlt zu oft der sauber gespielte Final-Pass. Das Team erarbeitet sich Chancen zuhauf, bekommt aber die meisten Bälle nicht über die Linie. Erst 17 Tore erzielten die Sachsen. Gegen unterklassige Vereine reichte das, in der Liga aber bekommt man dafür die Quittung.

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Abwehrverhalten: Die Gegentreffer fangen sich die Leipziger zu leicht ein. Die großangelegte Rotation in der Startformation mit teilweise sechs bis acht Veränderungen birgt enorme Gefahren. Da fehlte oft das eingespielte Miteinander. «Wir stehen erst am Anfang der Saison, das wird besser», sagte Torwart Peter Gulacsi. Gegen Düsseldorf ließ man sich anfängerhaft kurz nach der Pause ausspielen, hatte keine Zuordnung mehr im Deckungsverbund. Auch Standardsituationen sorgen immer wieder für Gefahr vor dem eigenen Tor. Dinge, die Rangnick eigentlich schon lange abgestellt sehen wollte, nachdem sie schon in der vergangenen Spielzeit immer wieder zu Punktverlusten führten.

Fitness: Die RB-Spieler sollten nach neun Pflicht-Begegnungen eigentlich voll im Saft stehen. Tun sie aber nicht, zumindest nicht alle. Besonders einige Leistungsträger sind von ihrer einstigen Form meilenweit entfernt. Gegen Düsseldorf waren Bruma, größtenteils Emil Forsberg, aber auch Timo Werner nicht dort, wo sie eigentlich sein sollten und müssten. Bei nur 18 Spielern im Kader ist es jedoch unerlässlich, dass alle auf hohem Niveau mitziehen müssen. «Nicht alle Spieler sind in ihrer Bestform. Und einige sind noch lange nicht dort, wo sie bei uns schon waren», betonte Rangnick.

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