Fußball

Bezirksliga: FV Unterharmersbach zu Gast beim Ex-Coach

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ses
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17. Oktober 2019

Lars Bischler (links) und der VfR Elgersweier könnten sich mit einem Auswärtssieg beim Zeller FV im Tabellenmittelfeld festsetzen. ©Iris Rothe

Sonntag beim VfR Willstätt um Thomas Heilmann / Ichenheim fordert Spitzenreiter Niederschopfheim im Derby / Zell will nachlegen

Vor einer schwierigen Aufgabe steht der SV Oberharmersbach am 10. Spieltag der Fußball-Bezirksliga schon morgen im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SV Freistett. Nachdem der Zeller FV vergangene Woche den ersten Saisonsieg landen konnte, soll vor heimischem Publikum gegen den VfR Elgersweier gleich der nächste Dreier her, während es am Sonntag zum brisanten Lokalderby zwischen Aufsteiger Ichenheim und Ligaprimus SV Niederschopfheim kommt und der SV Oberschopfheim nach der jüngsten Niederlage gegen Schlusslicht SV Haslach auf Wiedergutmachungskurs ist.

 

O’harmersbach – Freistett (Samstag, 15.30 Uhr)

Von einer guten kämpferischen Leistung sprach Normen Armbruster, Trainer des SV Oberharmersbach, nach dem 3:0-Erfolg beim SC Lahr II. „Zwar hatte der Gegner etwas mehr vom Spiel, wir haben jedoch eine hohe Laufbereitschaft an den Tag gelegt und sauber gekontert.“ Mit einem Heimdreier gegen den Tabellenzweiten SV Freistett könnte sich der SVO auf einen einstelligen Platz vorschieben. „Wir wollen uns nicht verstecken und das Spiel offensiv angehen“, sagte Armbruster und fügte an: „Zu Hause haben wir noch einiges gutzumachen.“

 

Zell a. H. –Elgersweier (Samstag, 16 Uhr)

Nach neun Spieltagen konnte der Zeller FV im Lokalderby gegen den SV Haslach endlich den ersten Saisonsieg feiern und zugleich den direkten Konkurrenten hinter sich lassen. Dementsprechend zufrieden äußerte sich Co-Trainer Jochen Armbruster nach dem 3:2-Erfolg. „Wir haben einen guten Start erwischt und lagen mit 2:0 in Front. In den nächsten Wochen müssen wir aber noch abgezockter werden und Spiele vorzeitig entscheiden.“ Im kommenden Heimspiel strebt die Elf von Chefcoach Patrick Hummel den nächsten Dreier an, obgleich die Gäste aus Elgersweier zuletzt gute Ergebnisse erzielt haben und auf Tabellenplatz sieben rangieren. „Wir wollen an die tolle Leistung anknüpfen und erneut als Sieger vom Platz gehen“, so Armbruster.

Von einem insgesamt verdienten Auswärtsdreier sprach Elgersweier-Coach Mario Roth nach dem 2:1-Erfolg beim SV Oberkirch. „Über die 90 Minuten haben wir uns mehr Torchancen herausgespielt und nie aufgegeben.“ In der Fremde rechnet Roth nun mit einer schwierigen Aufgabe, da Gastgeber Zell viel Selbstvertrauen getankt hat. „Die Tabellensituation sagt nichts aus, das wird ein spannendes Spiel auf Augenhöhe“, so Roth, der trotzdem mit drei Punkten nach Hause fahren und sich im Mittelfeld festsetzen will.

 

Renchen – Lahr II (Samstag, 17.30 Uhr)

Für die Verbandsliga-Reserve des SC Lahr war jüngst im Heimspiel gegen den SV Oberharmersbach nichts zu holen. 0:3 unterlag die Elf um Trainer Andrej Zerr dem Tabellenzehnten. Nichtsdestotrotz ist das Nachwuchsteam mit 14 Punkten und Rang fünf absolut im Soll und hat auch bei Aufsteiger SV Renchen gute Chancen zu punkten. Im Falle eines Dreier könnte sich der Sportclub sogar in die Spitzengruppe vorschieben.

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Ichenheim – N’schopfheim (Sonntag, 14.30 Uhr)

Durchaus zufrieden war Ichenheims Trainer Christian Thau mit dem 4:4-Remis beim FV Unterharmersbach. „Alles in allem haben wir ein gutes Spiel abgeliefert und trotz Unterzahl noch einen Punkt ergattert. So wollen wir weitermachen.“ Vor dem brisanten Lokalderby gegen Spitzenreiter SV Niederschopfheim plagen den Aufsteiger jedoch große Personalsorgen. Neben den Verletzten wird auch Enzo Rennwald gesperrt ausfallen. „Das wird ein harter Brocken. Wenn wir zu Hause etwas Zählbares einfahren wollen, brauchen wir einen perfekten Tag“, so Thau.

Ligaprimus SV Niederschopfheim erwischte gegen Renchen nicht seinen besten Tag, gewann dank einer besseren zweiten Halbzeit aber trotzdem knapp mit 2:1. Dementsprechend zufrieden war Trainer Dominic Künstle mit dem Endergebnis: „Wir haben gekämpft und sind gerade noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen.“ In Ichenheim müsse man allerdings wieder besser in die Zweikämpfe kommen und eine höhere Laufbereitschaft an den Tag legen. „Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Der Gegner wird uns nichts schenken. Deshalb müssen wir konzentriert zur Sache gehen, um den nächsten Dreier einzufahren“, so Künstle, der auswärts den vierten Sieg in Folge anstrebt.

 

Willstätt – U’harmersbach (Sonntag, 15 Uhr)

Alles in allem konnte Manuel Jilg, Co-Trainer des FV Unterharmersbach, mit der jüngsten Punkteteilung gegen die SF Ichenheim gut leben. „Wir haben zu einfache Fehler in der Defensive gemacht. Zwar können wir mit der Leistung nicht zufrieden sein, das Ergebnis ist aber in Ordnung“, zog er ein kurzes Resümee nach dem kuriosen 4:4. Beim VfR Willstätt erwartet die Eichhorn-Truppe eine harte Nuss, zumal der FVU dort auf seinen ehemaligen Trainer Thomas Heilmann trifft. „Der Gegner verfügt über einen breiten Kader, deshalb wissen wir nicht genau was auf uns zukommt. Trotzdem möchten wir nach dem Unentschieden schnell wieder dreifach punkten“, gibt Jilg die Marschrichtung vor. Dabei sind die Einsätze von Patrick Ben-Aissa und Matthias Lehmann noch fraglich.

 

Sulz – Oberkirch (Sonntag, 15 Uhr)

Der Sulzer Trainer Jan Herdrich sprach nach dem knappen 2:1-Sieg gegen den VfR Willstätt von einem glücklichen, aber verdienten Dreier: „Wir haben mehr investiert und waren alles in allem ein Tor besser als der Gegner.“ Die volle Punkteausbeute führte in der Tabelle zu einem Sprung auf Platz vier, den Herdrich am Sonntag verteidigen will. Im zweiten Heimspiel in Folge möchte der FVS die guten Leistungen aus den vergangenen Wochen bestätigen und gegen den Achten SV Oberkirch den nächsten Sieg landen. „Unser Ziel ist es, dass wir uns in der Spitzengruppe festsetzen können. Dafür müssen wir alles in die Waagschale werfen“, weiß Herdrich, der noch um die Einsätze von Jannis Kalt und Florian Stuke bangen muss.

 

O’schopfheim – Haslach (Sonntag, 15 Uhr)

Von einem schwachen Spiel sprach Oberschopfheims Trainer Alexander Zehnle nach der 0:3-Pleite beim Tabellendritten FSV Seelbach: „Allgemein waren wir viel zu passiv und sind überhaupt nicht in die Spur gekommen. Im nächsten Heimspiel müssen wir auf jeden Fall ein anderes Gesicht zeigen.“ Vor heimischem Publikum hat der SVO nun Schlusslicht SV Haslach zu Gast, welcher vergangene Woche die rote Laterne nach der Niederlage im Lokalderby gegen den Zeller FV übernahm. „Wir werden die Gäste aufgrund der Tabellensituation sicherlich nicht unterschätzen. Für uns zählt nur die volle Punkteausbeute, damit wir uns von der Abstiegszone fernhalten können“, so Zehnle, der eine Trotzreaktion von seiner Mannschaft sehen möchte.

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