Fußball

Bezirksliga: Im Lokalderby steht jede Menge auf dem Spiel

Autor: 
ses
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11. April 2019

In einem packenden Hinspiel trennte sich Philipp Wolter (h.) mit dem FV Rammersweier vom SC Offenburg um Waldemar Kraus 3:3, morgen steigt das Rückspiel beim SCO. ©Iris Rothe

Bereits am Samstag empfängt der Zweite SC Offenburg den abstiegsbedrohten FV Rammersweier / Unterharmersbach fordert den Spitzenreiter

Nach drei Siegen in Folge muss sich der FV Rammersweier im Kampf um den Ligaverbleib am 25. Spieltag der Fußball-Bezirksliga schon morgen beim Tabellenzweiten SC Offenburg beweisen. Auch der Zeller FV möchte im Kellerduell beim SV Hausach nachlegen, während der FV Unterharmersbach nach der 1:2-Derbyniederlage im Heimspiel gegen Primus SV Oberwolfach wieder vor einer ganz schwierigen Aufgabe steht. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr.

 

Offenburg – Rammersweier (Samstag, 16 Uhr)

Moral bewies der SC Offenburg in der Fremde beim SV Haslach und konnte sich am Ende über einen 4:3-Sieg freuen. Dementsprechend zufrieden war Trainer Serkan Nezirov: »Der Gegner hat uns alles abverlangt. Aufgrund der starken zweiten Halbzeit haben wir uns den Dreier aber verdient.« Mit der vollen Punkteausbeute auf heimischem Rasen gegen Kellerkind Rammersweier möchte der Tabellenzweite morgen im Kampf um den Aufstieg Druck auf Primus Oberwolfach auszuüben. »Die Gäste haben mehr spielerische Qualität in ihren Reihen als es deren aktueller Tabellenplatz vermuten lässt. Deshalb müssen wir von Beginn an konzentriert zur Sache gehen«, weiß der Coach, der noch um den Einsatz von Kraus bangen muss und den vom jungen Keskin nicht ausschließt.

Drei Siege feierte der FV Rammersweier in Folge und kletterte in der Tabelle bis auf Rang 14. Zuletzt gewann das Team von Trainer Umberto Vuulcano 3:0 gegen den SV Hausach. In der Fremde steht das Kellerkind nun aber vor einer Mammutaufgabe, denn auch der SCO ist seit drei Spielen ohne Punktverlust.

 

Hausach – Zell a. H.

Hoch zufrieden war Jochen Armbruster, Co-Trainer des Zeller FV, nach dem knappen 2:1-Erfolg gegen den SC Lahr II. »Alles in allem war der Sieg verdient, wenn auch etwas glücklich. Für uns waren die drei Punkte Gold wert.« So kletterte die Elf um Coach Patrick Hummel auf Rang 13 und könnte mit einem Auswärtsdreier beim Vorletzten SV Hausach den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herstellen. »Der große Platz wird uns entgegenkommen. Dennoch erwarte ich ein Kampfspiel, indem wir alles aus uns herausholen müssen, um wieder als Sieger vom Platz zu gehen«, so Armbruster, der bis auf den verletzten Mohammadi alle Mann an Bord hat.

 

Lahr II – Niederschopfh.

Für das Nachwuchsteam des SC Lahr läuft es im neuen Jahr noch nicht ganz rund. Nur drei Punkte konnte die Elf von Trainer Andrej Zerr aus den vergangenen fünf Spielen einfahren und auch vergangene Woche unterlag man beim Zeller FV knapp mit 1:2. Der einstellige Tabellenplatz ist dahin, weshalb die Verbandsliga-Reserve vor heimischem Publikum nicht verlieren darf. Mindestens ein Punkt wird benötigt, um die Gäste auf Distanz zu halten.

Von einem leistungsgerechten Remis sprach Niederschopfheims Trainer Dominic Künstle nach dem 1:1 im Derby gegen den SV Oberschopfheim. »Wir konnten mit dem Punkt sehr gut leben, zumal wir eine angemessene Reaktion auf das 1:8 in der Vorwoche gezeigt haben.« Um den Abstand zum Tabellenkeller zu vergrößern, strebt die Künstle-Truppe in Lahr drei Punkte an. »Bei einem Reserveteam weiß man nie, welche Spiele letztendlich auf dem Platz stehen. Wir werden den Gegner nicht unterschätzen«, so Künstle, dessen Team mit einem Sieg am Gegner vorbeiziehen könnte.

 

Oberschopfh. – Oberkirch

»Insgesamt hat das Unentschieden der Leistung entsprochen, deshalb können wir zufrieden sein«, zog Steven Roth, Abwehrspieler des SV Oberschopfheim, ein kurzes Resümee nach dem 1:1 in Niederschopfheim. Im Heimspiel gegen das Kellerkind aus Oberkirch strebt der Aufsteiger nun aber wieder drei Punkte an, um den dritten Tabellenplatz zu verteidigen. »Ich erwarte einen kampfstarken Gegner, der für den Ligaverbleib jeden Punkt braucht. Darauf müssen wir uns einstellen«, so Roth.

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Unterharm. – Oberwolfach

Bitter war die knappe 1:2-Niederlage für die Elf von Unterhamersbachs Trainer Markus Eichhorn im Derby beim Lokalrivalen in Oberharmersbach. »Wir hatten gute Chancen, die wir leider nicht nutzen konnten«, ärgerte sich Co-Trainer Manuel Jilg. Nach drei sieglosen Spielen in Folge möchte der FVU vor heimischem Publikum endlich wieder drei Punkte einfahren, obgleich das gegen Spitzenreiter SV Oberwolfach schwer werden dürfte. »Momentan haben wir keine gute Phase. Als klarer Außenseiter wollen wir den Gästen Punkte abknöpfen«, gibt Jilg das Ziel vor, bangt aber um den Einsatz des angeschlagenen Bühler.

 

Oberharmersb. – Seelbach

Die Erfolgsserie des SV Oberharmersbach hielt auch beim 2:1 in Unterharmersbach an. Nach fünf Siegen in Folge schob sich die Mannschaft von Trainer Martin Hellmig in der Tabelle am Lokalrivalen vorbei auf Rang fünf. Vor heimischem Publikum kommt es nun zum brisanten Verfolgerduell mit dem FSV Seelbach, der im neuen Jahr ebenfalls noch keine Punkte gelassen hat. Mit einem Heimdreier könnte der SVO am Konkurrenten vorbei auf Platz vier ziehen.

 

Sulz – Ettenheim

Während der erste Durchgang noch etwas zerfahren war, steigerte sich der FV Sulz nach der Pause merklich, konnte auswärts beim FSV Seelbach aber keine Punkte einfahren. Deshalb sprach Trainer Jan Herdrich im Anschluss von einer ärgerlichen 0:1-Niederlage: »Wir hatten einfach nicht das Quäntchen Glück, da wäre mehr drin gewesen.« Zu Hause gegen den FV Ettenheim möchte der Tabellensiebte nach zwei sieglosen Spielen endlich wieder gewinnen und obendrein die schlechteste Saisonleistung im Hinspiel (2:2) ausmerzen. »Wir müssen wieder eine gute Leistung abrufen und wollen uns dann mit einem Sieg belohnen«, so der Coach, der allerdings auf Fanneh,
Rothmann, Reinholz und
Nesch verzichten muss.

 

Elgersweier – Willstätt

Von drei verdienten Auswärtspunkten sprach Jörg Ziebold, Trainer des VfR Elgersweier, nach dem 4:0-Erfolg beim FV Ettenheim. »Wir haben immer zum richtigen Zeitpunkt zugeschlagen.« Als nächstes erwartet der Aufsteiger den nur einen Rang schlechter platzierten VfR Willstätt. Ziebold rechnet mit einem spielstarken Gegner, der mit technisch versierten Einzelspielern anreisen wird. »Da kommt ein Überraschungspaket auf uns zu. Wir werden die Gäste nicht unterschätzen, sind gut drauf und heiß auf den nächsten Dreier«, so der Trainer, der wieder auf Weimer und Scheewe zurückgreifen kann.

 

Durbachtal II – Haslach

Trotz starker erster Halbzeit stand der SC Durbachtal II beim 0:5 in Willstätt wieder mit leeren Händen da. »Nach der Pause war der Gegner einfach besser«, bedauerte Kapitän Robin Feißt die 0:5-Klatsche. Im Heimspiel gegen den SV Haslach möchte die Landesliga-Reserve bei aktuell nur zwei Saisonsiegen und drei Remis endlich wieder Punkte einfahren, obgleich das eine Mammutaufgabe wird. »Wir wissen, dass die Gäste in der Rückrunde nicht zu unterschätzen sind. Trotz unserer schwierigen Lage wollen wir zu Hause gewinnen«, so Feißt.

 

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