Fußball

Bezirksliga: SC Offenburg kann im Aufstiegsrennen vorlegen

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ses
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16. Mai 2019

Lionel Labad (links), hier im Duell mit Martin Beck vom FV Rammersweier, wird dem SV Niederschopfheim im Gastspiel bei Landesliga-Absteiger SV Oberharmersbach aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen. ©Ulrich Marx

Morgen Abend gastiert der SC Lahr II beim Tabellenzweiten / FV Rammersweier steht im Kellerduell beim FV Ettenheim unter Zugzwang

Im Kampf um den Relegationsplatz stehen der SC Offenburg zu Hause gegen die U23 des SC Lahr und der SV Oberschopfheim in der Fremde beim SC Durbachtal II am 31. Spieltag der Fußball-Bezirksliga vor lösbaren Aufgaben. Für den FV Rammersweier geht es im Kellerduell beim FV Ettenheim um alles oder nichts, während der Zeller FV auswärts beim Tabellendritten in Seelbach vor einer ganz schweren Aufgabe steht. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr.

 

SC Offenburg – Lahr II (Freitag, 18.30 Uhr)

Hoch zufrieden war Serkan Nezirov, Trainer des SC Offenburg, nach dem 3:1-Erfolg im Verfolgerduell gegen den SV Oberschopfheim: »Wir haben verdient gewonnen und werden Platz zwei nun nicht mehr hergeben.« Da der FSV Seelbach nur einen Punkt in Rammersweier holen konnte, rückte der SCO wieder auf den ersehnten Relegationsplatz vor. Vor heimischem Publikum möchte die Nezirov-Truppe unbedingt einen Sieg landen, obgleich die Gäste vom SC Lahr II nicht zu unterschätzen seien: »Der Gegner hat technisch starke Einzelspieler. Da müssen wir konzentriert zur Sache gehen.«

Auch das Nachwuchsteam des SC Lahr ging siegreich aus dem vergangenen Wochenende hervor. 3:0 setzte sich die Elf von Trainer Andrej Zerr gegen den SV Hausach durch. Damit hat sich die Situation im Kampf um den Ligaverbleib etwas entspannt. Falls dem Underdog in der Fremde ein Überraschungssieg glücken sollte, könnte sogar die 40-Punkte-Marke geknackt werden.

 

Elgersweier – O’wolfach (Samstag, 17 Uhr)

Zwar hatte der VfR Elgersweier vergangene Woche noch Chancen auf ein Remis, aufgrund des verschlafenen ersten Durchgangs ging die 2:3-Niederlage beim SV Oberkirch am Ende aber in Ordnung. »Wir müssen wieder mehr Leidenschaft und Aggressivität auf den Platz bringen«, so Trainer Jörg Ziebold, der Meister SV Oberwolfach zu Hause Paroli bieten möchte. Jedoch plagen den Aufsteiger kurz vor Saisonende Personalsorgen. »Trotzdem wollen wir alles in die Waagschale werfen, um etwas Zählbares einzufahren.«

 

Durbacht. II – O’schopfh. (Samstag, 17.30 Uhr)

Der SC Durbachtal II musste jüngst eine herbe 2:9-Klatsche gegen Ligaprimus SV Oberwolfach hinnehmen. Auch im Heimspiel gegen Oberschopfheim geht das Schlusslicht als absoluter Außenseiter an den Start. Glückt jedoch eine Überraschung kann das Lehmann-Team den Aufstiegskampf noch beeinflussen.

»Der Gegner war an diesem Tag einfach etwas besser. Das müssen wir akzeptieren«, so Sebastian Bruch, Trainer des SV Oberschopfheim, nach der 1:3-Niederlage gegen den SC Offenburg. Tabellarisch bedeutet dies aktuell Rang vier, bei einem Patzer der Konkurrenz wäre der Aufsteiger im Kampf um den Relegationsplatz aber wieder voll im Rennen. Zielvorgabe im Auswärtsspiel sind ganz klar drei Zähler, obgleich der Gastgeber nicht zu unterschätzen sei. »Wir haben uns schon im Hinspiel schwer getan, deshalb müssen wir von Beginn an hoch konzentriert sein«, fordert Bruch.

 

Seelbach – Zell a. H.

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Trotz der 1:3-Niederlage im Lokalderby gegen den SV Oberharmersbach hat der Zeller FV den Ligaverbleib noch selbst in der Hand. Mit 37 Zählern rangiert die Elf von Trainer Patrick Hummel aktuell auf Rang 13, punktgleich mit dem SC Lahr II. In der Fremde bei Aufstiegsaspirant FSV Seelbach steht der Aufsteiger nun vor einer ganz schweren Aufgabe. Mit einem Überraschungssieg könnten die Harmersbachtäler die 40-Punkte-Marke knacken.

 

O’harmersb. – N’schopfh.

Nach dem 3:1-Erfolg im Derby bei Aufsteiger Zeller FV bleibt der SV Oberharmersbach im Rennen um den Relegationsplatz. Jedoch ist die Ausgangslage als Tabellenfünfter mit 56 Punkten die schlechteste der vier Teams, die noch um den möglichen Aufstieg mitspielen. Aus eigener Kraft kann die Elf um Coach Manfred Hellmig also nichts mehr ausrichten, sondern muss auf Patzer der Konkurrenz hoffen. Ein Heimsieg gegen Niederschopfheim ist daher Pflicht, um die theoretische Chance weiter zu wahren.

Seit fünf Spieltagen ist der SV Niederschopfheim ungeschlagen. Auch zuletzt gegen den FV Sulz fuhr die Künstle-Truppe einen beachtlichen 5:3-Erfolg ein. »Wir haben eine starke Leistung gezeigt und drei ganz wichtige Punkte eingefahren«, äußerte sich Trainer Dominic Künstle zufrieden. Mit 41 Zählern hat sich der SVN im Kampf um den Ligaverbleib Luft verschafft und kann deshalb ohne Druck in Oberharmersbach antreten. »Wir wissen um die Heimstärke des Gegners und müssen dort alles reinhauen, um zu bestehen«, weiß der Coach, der die kleine Erfolgsserie fortsetzen möchte. Während Kühne (Ausland) und Labad (beruflich verhindert) nicht zur Verfügung stehen, kehren Muhamedagic, Zind und Schmider in den Kader zurück.

 

Sulz – Oberkirch

Sehr enttäuschend war das 3:5 für den FV Sulz in der Fremde beim SV Niederschopfheim. »Momentan machen wir zu viele individuelle Fehler und bringen uns so um den Lohn«, bedauerte Trainer Jan Herdrich die dritte Niederlage in Folge. Im vorletzten Heimspiel gegen Kellerkind SV Oberkirch möchte der Tabellensiebte nach vier sieglosen Spielen endlich wieder die volle Punkteausbeute einheimsen. »Wir dürfen nicht noch weiter an Boden verlieren. Deshalb brauchen wir einen Sieg, egal wie dieser zustande kommt«, gibt Herdrich die Marschrichtung vor. Personell wird der Coach, der Platz sechs in der Endabrechnung anpeilt, wieder auf Spieler aus der A-Jugend zurückgreifen müssen.

 

U’harmersb. – Hausach

Von einer verdienten Punkteteilung sprach Unterharmersbachs Co-Trainer Manuel Jilg nach dem torlosen Remis gegen den VfR Willstätt: »Wir haben den Kampf angenommen und uns den Punkt deshalb auch verdient.« Im kommenden Heimspiel gegen den schon abgestiegenen SV Hausach strebt die Truppe von Trainer Markus Eichhorn einen Sieg an. »Die Gäste befinden sich im Umbruch. Daher können wir nicht wissen, was auf uns zukommt«, so Jilg. Trotzdem möchte der Tabellensechste dem Underdog sein Spiel aufzwingen und als Sieger vom Platz gehen. Während Bühler in den Kader zurückkommt, ist der Einsatz von Matthias Lehmann fraglich.

 

Ettenheim – Rammersw.

Vor einem wegweisenden Spiel steht der FV Rammersweier im Kellerduell gegen den FV Ettenheim. Zwar fuhr die Mannschaft von Trainer Umberto Vulcano zuletzt zwei starke 1:1-Remis gegen den SV Oberharmersbach und den FSV Seelbach ein, im Kampf um den Ligaverbleib helfen dem Tabellen-15. aber nur noch Siege weiter. Um den Anschluss ans Mittelfeld zu halten, muss in der Fremde beim Drittletzten die volle Punkteausbeute her.

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