Fußball

Bezirksliga: SV Oberschopfheim heute im Spitzenspiel

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ses
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18. April 2019

Wie schon das Vorrundenspiel (1:1) wird auch das Rückrundenspiel heute zwischen dem SV Oberwolfach und dem SV Oberschopfheim heiß umkämpft sein. ©Stephan Hund

Oberwolfach ist der Gastgeber / SV Niederschopfheim und FV Rammersweier müssen im Abstiegskampf unbedingt punkten

Ettenheim – Oberharmersbach (Do. 19.30 Uhr)

Die Heimserie des SV Oberharmersbach ist gerissen. Fünf Siege fuhr der Landesliga-Absteiger zuletzt in Folge ein, eher ein später Gegentreffer aus der 86. Minute gegen den FSV Seelbach die 0:1-Niederlage bedeutete. Trotzdem steht die Hellmig-Truppe mit ingesamt 21 Punkten nur aus der Rückrunde auf Platz fünf. Drei Punkte beim FV Ettenheim sind daher Pflicht.

 

Oberwolfach – Oberschopfh. (Do. 19.30 Uhr)

»Wir haben nach dem Rückstand Moral bewiesen und trotz lausiger Chancenverwertung den Sieg souverän nach Hause gebracht. So wollen wir weitermachen«, war Oberschopfheims Trainer Sebastian Bruch zufrieden nach dem 3:1-Erfolg gegen den SV Oberkirch. Im Topspiel beim Spitzenreiter erwartet er nun eine ganz harte Nuss, möchte aber mindestens einen Punkt einheimsen. »Das wird ein heißer Tanz, da wir auf einen sehr spiel- und heimstarken Gegner treffen. Mit einer konzentrierten Leistung über 90 Minuten rechne ich uns aber gute Chancen aus«, so Bruch, der bis auf den verletzten Rothmann alle Spieler an Bord hat.

 

Seelbach – Unterharm.

Obwohl der FV Unterharmersbach dem starken Ligaprimus vom SV Oberwolfach über lange Strecken Paroli bot, stand die Elf von Coach Markus Eichhorn am Ende wieder ohne Punkte da. Dementsprechend enttäuscht war Co-Trainer Manuel Jilg nach dem 1:2. »Wir haben eine ansprechende Leistung gezeigt, konnten uns aber wieder nicht für den Aufwand belohnen.« Nach vier Niederlagen in Folge stehen die Kinzigtäler beim Überraschungsteam der Rückrunde in Seelbach wieder vor einer ganz schweren Aufgabe. »Der Gastgeber hat einen Lauf und konnte uns sogar in der Tabelle überholen. Da wollen wir auf jeden Fall etwas Zählbares einfahren«, gibt Jilg die Marschrichtung vor. Bühler wird wieder zum Kader dazustoßen.

 

Haslach – Elgersweier

Von einem typischen 0:0-Spiel sprach VfR-Coach Jörg Ziebold nach den 90 Minuten zu Hause gegen Willstätt, dennoch hieß es am Ende 0:1. »Wir haben über die gesamte Spielzeit gesehen einfach zu wenig investiert. und zwar in allen Bereichen. Deshalb konnten wir die Niederlage nach dem Gegentor auch nicht mehr abwenden«, bedauerte er das 0:1. Beim aufstrebenden SV Haslach erwartet Ziebold einen unbequemen und zweikampfstarken Gegner. »Um den Abstand nach unten zu vergrößern, wollen wir dem Gastgeber Paroli bieten und drei Punkte einfahren«, so der Coach, der personell wieder mehr Optionen hat. Zudem könnte der VfR mit einem Sieg am direkten Konkurrenten in der Tabelle vorbeiziehen.

 

Willstätt – Sulz

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Nach zwei Niederlagen in Folge konnte der FV Sulz beim 5:1 gegen den FV Ettenheim endlich wieder einen Sieg landen. Dementsprechend zufrieden äußerte sich Trainer Jan Herdrich: »Wir hatten zwar in einigen Momenten Glück, alles in allem haben wir aber dominant gespielt und uns den Dreier auch verdient.« Beim VfR Willstätt möchte der Tabellensiebte an die Leistung aus der Vorwoche anknüpfen und sich obendrein für die 1:2-Hinspielniederlage revanchieren. »Der Gegner konnte zuletzt gute Ergebnisse erzielen, deshalb werden wir ihn nicht auf die leichte Schulter nehmen«, sagt Herdrich und fügt an: »Wenn wir es schaffen, auswärts unser Spiel durchzuziehen, steht dem nächsten Sieg nichts im Weg.« Jedoch fällt Weidenbach bis Ende der Saison aus (OP am Fuß), auch Krüger wird verletzungsbedingt fehlen.

 

Oberkirch – Lahr II

Der SC Lahr II konnte nach drei Niederlagen in Folge vor heimischem Publikum endlich wieder einen Dreier einfahren. Das Team von Trainer Andrej Zerr setzte sich mit 2:1 gegen den direkten Konkurrenten vom SV Niederschopfheim durch. Auch beim vier Ränge schlechter platzierten Kellerkind aus Oberkirch stehen die Chancen auf einen Auswärtssieg gut, um möglicherweise wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz vorzurücken.

 

Niederschopfheim – Hausach

Aufgrund von mangelndem Siegeswillen war für den SV Niederschopfheim bei der Verbandsliga-Reserve des SC Lahr nichts zu holen. »Durch individuelle Fehler sind wir schnell in Rückstand geraten, und allgemein konnten wir uns kaum Torchancen herausspielen«, bedauerte Trainer Dominic Künstle die 1:2-Niederlage und sendete ein klares Signal: »Ich glaube, dass noch nicht alle Spieler verstanden haben, in was für einer Lage wir uns befinden. Wir spielen gegen den Abstieg, und deshalb müssen wir ab sofort eine andere Einstellung zeigen.« Der Fokus liegt nun auf dem wegweisenden Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Hausach. Dabei rechnet Künstle mit einer ganz engen Kiste, da die Gäste hochmotiviert sein werden. »Da erwartet uns eine schwere Aufgabe. Nur wenn wir alles in die Waagschale werfen, können wir als Sieger vom Platz gehen«, so der Coach, der um die Einsätze von Remmel, Yannick Götz und Kühne bangen muss.

 

Zeller FV – SC Offenburg

Von einem insgesamt verdienten 2:0-Sieg sprach Jochen Armbruster, Co-Trainer des Zeller FV, nach dem Kellerduell beim SV Hausach. »Wir haben Willen gezeigt und im Kampf um den Ligaverbleib drei ganz wichtige Zähler eingefahren.« Im anstehenden Duell gegen den Tabellenzweiten möchte der Aufsteiger seine Außenseiterrolle nutzen, um eine Überraschung zu landen, obgleich das gegen die technisch starken Gäste ein schwieriges Unterfangen wird. »Wir haben drei Heimspiele in Folge vor der Brust, da möchten wir gleich zu Beginn punkten«, so Armbruster. Bis auf den privat verhinderten Hoferer hat Coach Patrick Hummel alle Mann an Bord. Alles in allem war auch SCO-Trainer Serkan Nezirov zufrieden mit dem Spiel seiner Truppe beim 1:1 gegen den FV Rammersweier. »Wir mussten über eine halbe Stunde lang in Unterzahl agieren, und trotzdem haben meine Jungs dagegengehalten und das gut über die Bühne gebracht.« In der Fremde sei der SC Offenburg nun aber in der Pflicht, wieder die volle Punkteausbeute einzufahren. »Ich erwarte einen kampfstarken Gegner, der uns das Leben schwermachen wird. Deshalb müssen wir von Beginn an auf der Hut sein, dann können wir als Sieger vom Platz gehen«, so Nezirov, der bald wieder aus dem Vollen schöpfen kann. May und Männle sind nach Verletzungspause zurück im Kader.

 

Rammersweier – Durbachtal II

»Wir waren in der Lage, den Gegner an diesem Tag zu schlagen, deshalb trauern wir den zwei verlorenen Punkten etwas hinterher«, zog Umberto Vulcano, Trainer des FV Rammersweier, sein Resümee nach dem 1:1 gegen den SC Offenburg. Im Heimspiel gegen Schlusslicht SC Durbachtal II steht für den Tabellenvierzehnten aber schon das nächste Derby an. »Das wird ein Spiel auf Augenhöhe und ein heißer Tanz. Für uns zählen aber nur drei Punkte«, sagt Vulcano, dem Näger nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung steht. Obwohl sich die Elf von Trainer Simon Lehmann vor heimischem Publikum gut gegen den SV Haslach verkauft hat, fuhr das Reserveteam die 20. Niederlage ein. »Der Gegentreffer fiel nach einem Einwurf und war aus meiner Sicht völlig unnötig. Insgesamt ging das Ergebnis aber so in Ordnung«, bedauerte SCD-Kapitän Robin Feißt das knappe 0:1. Im Derby wolle seine Truppe nun mit neuem Willen und Ehrgeiz um die Punkte kämpfen. »Wir konnten neuen Mut schöpfen und wollen uns dort so gut wie möglich präsentieren.«

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