Fußball

Kreisliga A Nord: Ichenheim in Nordstaffel wieder in Rolle

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ses
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16. Mai 2019

Windschlägs Torhüter Georg Zahn will seinen Kasten im Heimspiel gegen Fautenbach sauber halten. ©Peter Heck

Nächstes Endspiel für Windschläg

Während der FV Zell-Weierbach als Tabellenachter in Ödsbach ganz entspannt in den drittletzten Spieltag der Kreisliga A, Nord (Sonntag, 15 Uhr) gehen kann, steht der Zweite SF Ichenheim im Titelrennen in Legelshurst ebenso unter Zugzwang wie Schlusslicht TuS Windschläg im Kampf um den Klassenerhalt gegen Fautenbach.

 

Legelshurst – Ichenheim

Das Spitzenspiel gegen den SV Renchen ging für die SF Ichenheim mit 2:3 verloren, dadurch rutschte die Mannschaft von Trainer Christian Thau vor dem Gastspiel in Legelshurst auf den zweiten Platz ab. Thau trauerte den ersten 20 Minuten nach, da sei sein Team gedanklich nicht auf dem Platz gewesen und lag 0:2 hinten. »Legelshurst ist eine unangenehme Mannschaft, wir hatten schon in der Vorrunde unsere Probleme. Dies soll aber keine Ausrede sein, wir wollen siegen, um den Druck auf Linx hochhalten zu können«, fordert Thau, der drei Wochen auf Lars Szkibick verzichten muss. Zudem droht auch Moritz Lieb auszufallen.

 

Ödsbach – Zell-Weierbach

Die Einweihung des neuen Rasen in Zell-Weierbach glückte mit einem 4:2-Sieg im Derby gegen Windschläg, wobei Trainer Oliver Potratz gestehen musste, dass der Sieg glücklich war. In Ödsbach sieht Potratz nun die Trauben hoch hängen: »Kleine Plätze und Mannschaften, die über den Kampf kommen, liegen uns nicht unbedingt. Deshalb wäre ich bereits mit einem Punktgewinn zufrieden.«

 

Windschläg – Fautenbach

Mit 2:4 verlor der TuS Windschläg das Derby in Zell-Weierbach. Trainer Brian Günter konnte nicht fassen, wie eine Vielzahl von Chancen leichtfertig vergeben wurden. Selbst vom Punkt aus versagten die Nerven beim Schlusslicht. Nichtsdestotrotz sieht Günter vor dem Heimspiel gegen Fautenbach immer noch Leben in seinem Team: »Einstellung und Moral stimmen. In den letzten Wochen haben wir genug Lehrgeld bezahlt. Nun sind wir wieder mal dran, etwas Zählbares zu holen.« Jan Holdermann, Liviu Andrei Chirita, Wladislaw Kiricenko und Thorsten Spinner fallen am Wochenende aus.

 

Linx II – Tiergarten

Drei Spieltage vor Saisonende hat die Linxer Reserve die Tabellenspitze erobert und hat 59 Punkte auf dem Konto. Es folgen Ichenheim (58) und Renchen mit 57 Zähler. SVL-Pressesprecher Dieter Heidt: »Da man auch in der Tordifferenz (42/40/41) nahe beieinander liegt, ist der Meistertitel noch völlig offen. In der Vorrunde kam der SVL in Tiergarten über ein 1:1 nicht hinaus. Jetzt weht aber in der Offensive ein anderer Wind. Da die Titelkonkurrenten vermeintlich leichte Gegner haben muss das Heimspiel unbedingt gewonnen werden um die Spitze zu verteidigen.« Ein vor allem in der Höhe überraschendes 1:5 zu Hause gegen Ödsbach galt es in Tiergarten zu verkraften. Spielausschuss Philipp Ell: »Gegen Ödsbach wollte nichts so wirklich klappen. Das müssen wir abhaken und den Blick auf Sonntag richten. Wir wollen in Linx eine bessere Leistung zeigen und voll dagegenhalten. Vielleicht können wir noch ein oder zwei Plätze in der Tabelle gut machen.«

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Urloffen – Appenweier

Einen rabenschwarzen Tag erwischte der FV Urloffen beim 1:3 in Kork. Pressewart Benni Knosp: »Keinem unserer Spieler ist es gelungen eine gute Leistung zu bringen. Dass die Mannschaft es jedoch besser kann müssen die Jungs im Gemeinde-Derby gegen Appenweier beweisen. Das Ziel zu Hause sind drei Punkte um auch die Spannung für den restlichen Saisonverlauf hoch zu halten.« Eine Stunde war der SV Appenweier beim 2:5 gegen die Linxer Reserve nahe dran an einem Punkt. SVA-Trainer Wolfgang Zemitzsch: »Nach einer guten ersten Halbzeit gingen wir als Verlierer vom Platz. Jetzt im Derby wollen wir nicht leer ausgehen. Obwohl, Urloffen ist klarer Favorit. Bei uns fehlen Noah Klumpp und Nico Ortmann. Jonas Braun ist angeschlagen und noch fraglich.«

 

Renchen – Kork

Ein dickes Lob gab es für die Hausherren nach dem 3:2-Sieg in Ichenheim vom Vorsitzenden Gerhard Schrempp: »Unsere Mannschaft hat alle Vorgaben umgesetzt und dank eine Spitzenleistung verdient die Punkte mitgenommen. Jetzt gilt es gegen Kork nachzulegen. Von der Tabelle her eine klare Sache, aber das sind ja oft die schwersten Spiele. Ich gehe davon aus, dass wir an unserem Sportfest-Wochenende alles geben werden um zu gewinnen.«

Ein Ausrufezeichen setzten die Gäste mit ihrem 3:1-Sieg gegen das Spitzenteam aus Urloffen. Sportvorstand Fabian Fuß: »Auch wenn vieles sehr gut lief lassen wir uns davon aber nicht blenden. In Renchen ist es sicher möglich ähnliches zu leisten. Aber dazu benötigt es wie zuletzt eine überdurchschnittliche Leistung. Dass unsere Mannschaft dazu in der Lage ist wissen wir.«

 

Nußbach – Stadelhofen II

Trotz der 1:4-Niederlage in Fautenbach hat Nußbach den Klassenerhalt geschafft. Torhüter Ken Müller: »Das ist eine Riesenleistung für die Mannschaft und den Verein. Drei Spieltage vor Schluss gerettet zu sein, damit hätte im Winter keiner gerechnet. Das zeigt aber auch, wie sehr sich die Jungs in der Rückrunde gesteigert haben. Nun wollen wir in den verbleibenden Partien noch möglichst viele Punkte holen und natürlich am Sonntag das Derby gewinnen.« Nichts zu erben gab es für die Gäste beim 0:4 gegen Wagshurst. Trainer Christian Wolf: »Gegen einen starken Gegner hatten wir, obwohl wir personell alles mobilisiert haben, keine Chance. Unsere bunte personelle Mischung aus A-Jugend, Reserve und AH-Spielern genügte nicht, um Wagshurst Paroli zu bieten. Trotz des sicheren Klassenerhalts werden wir weiterhin alles Mobil machen was möglich ist, denn nach Siegen oder Unentschieden feiert es sich besser.«

 

Wagshurst – Zusenhofen

Der FV Wagshurst festigte mit einem 4:0-Sieg bei der Stadelhofener Reserve den fünften Tabellenplatz und kann diese Platzierung mit einem Sieg endgültig klar machen. Nichts anbrennen ließen die Gäste beim 5:1-Heimerfolg gegen Legelshurst. Spielausschuss Kevin Winkler: »Der Sieg war trotz zwischenzeitlicher Schwächephasen am Ende auch in der Höhe verdient. Unsere Jungs wollen in Wagshurst ihren guten sechsten Platz verteidigen und in den letzten Spielen Bora Markovic einen schönen Abschied bereiten. Personell sieht es wieder besser aus.«

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