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Kreisliga A Nord: SC Offenburg II steht mit dem Rücken zur Wand

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ses
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17. Oktober 2019

Lukas Hoffmann (rechts) ist mit dem FV Zell-Weierbach nach der Klatsche im Derby gegen Rammersweier zu Hause gegen Fautenbach auf Wiedergutmachung aus. ©Iris Rothe

SC Durbachtal II empfängt den FV Wagshurst

Während Spitzenreiter FV Rammersweier am 11. Spieltag der Nordstaffel in der Kreisliga A (Sonntag, 15 Uhr) spielfrei hat, geht es für den SC Offenburg II gegen Tiergarten-Haslach für wichtige Punkte im Tabellenkeller. Bereits morgen (16 Uhr) gastiert der SV Gengenbach bei Aufsteiger SV Ulm.

 

Ulm – Gengenbach (Samstag, 16 Uhr)

Das spielfreie Wochenende war für Gengenbach-Coach David Halsinger Gold wert, einige angeschlagenen Spieler konnten sich auskurieren und fürs Gastspiel in Ulm in den Kader zurückkehren. „Wir wollen auch in Ulm gewinnen, denn wir brauchen Punkte. Das wird aber keineswegs leicht, denn es gibt in dieser Klasse keine einfachen Spiele mehr“, so Halsinger, der personell wieder mehr Möglichkeiten hat.

 

SCO II – Tiergarten-Hasl.

„Es ist zurzeit wie verhext für uns“, äußerte sich Sven Kromer, Trainer des SC Offenburg II, nach der bitteren 2:3-Niederlage in Fautenbach. Im Heimspiel gegen Tiergarten-Haslach will Kromer nun endlich wieder punkten: „Es wird sicher ein ähnliches Spiel werden wie letzte Woche, wir müssen den Kampf annehmen und dagegenhalten.“ Personell sieht es wieder besser aus, bis auf Daniel Wolf sollten alle Mann fit sein.

 

Zell-Weierbach – Fautenb.

Eine sehr bittere 1:7-Pleite musste Trainer Oilver Potratz mit dem FV Zell-Weierbach im Derby in Rammersweier einstecken. Vor der Partie gegen Fautenbach sieht Potratz sein Team nicht in einer Negativ-spirale: „Die Stimmung in der Truppe ist gut. Wir kennen den spiel- und laufstarken Gegner, wissen aber auch um ihre Schwächen.“ Personell sieht es immer noch bescheiden aus für Potratz: „Ich muss schauen, wer mir am Sonntag zur Verfügung steht.“

 

Urloffen – Diersburg

Der SV Diersburg siegte im Aufsteigerduell gegen Ulm deutlich mit 5:0 und steht mit elf Punkten auf Tabellenplatz neun. In Urloffen kommt es zu einem richtungsweisenden Spiel gegen einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller für die Truppe von Trainer Dirk Rudhart. Mit einem Sieg könnte sich der Aufsteiger etwas im Mittelfeld festsetzen, bei einer Niederlage muss der Blick in der Tabelle eher nach unten gerichtet werden.

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Durbachtal II – Wagshurst

Schlichtweg unzufrieden war Oilver Seckinger, Trainer des SC Durbachtall II, nach der 0:5-Pleite gegen Zusenhofen. Seckinger sprach von einem „Totalausfall in allen Mannschaftsteilen“. Gegen Wagshurst ist die SCD-Reserve auf Wiedergutmachung aus: „Es gilt einen Heimsieg einzufahren und auch wieder besser Fußball zu spielen“, nimmt Seckinger sein Team in die Pflicht. Personell sieht es gut aus, Michael Kühne kehrt nach dreiwöchiger Verletzungspause zurück.

 

Nußbach – Zusenhofen

Überraschend hoch mit 2:5 hat der SV Nußbach in Bodersweier verloren. Vorstandsmitglied Ken Müller: „Von uns erreichte kein Spieler Normalform und wir machten dem Gegner das Gewinnen sehr leicht. Wenn wir im Derby bestehen wollen, ist gegen Zusenhofen eine Reaktion aller Spieler gefragt.“ Keine Probleme hatte der VfR Zusenhofen beim 5:0-Heimsieg gegen de SC Durbachtal II. Spielausschuss Kevin Winkler: „Die Mannschaft hat von der ersten Minute an die Marschroute von Trainer Dietmar Baas umgesetzt und auch in der Höhe verdient gewonnen. Das Derby in Nußbach wird sicher wieder umkämpft sein. Für uns gilt, konzentriert zu agieren, den Kampf anzunehmen und insbesondere die wahrscheinlich wenigen Chancen konsequent zu nutzen.“

 

Linx II – Bodersweier

Unmittelbar nach dem Oberliga-Derby gegen Freiburg kommt es in Linx am Samstag um 17.30 Uhr zum Hanauerland-Derby, in dem die Linxer Reserve den Nachbar FV Bodersweier empfängt. Beide Teams haben zuletzt gewonnen. In Linx freute man sich über einen 3:0-Sieg beim Angstgegner Tiergarten-Haslach. Mit einem Heimsieg winkt den Gastgebern die Tabellenführung, da Spitzenreiter Rammersweier pausiert. Derbys haben aber ihre eigenen Gesetze und die Gäste haben aus ihrem Abstiegsjahr noch eine alte Rechnung offen.

Mit 14 Punkten auf dem Konto, kann der FV Bodersweier eigentlich relativ entspannt zum Derby fahren. Gäste-Vorsitzender René Müll: „Beim 5:2-Heimsieg gegen Nußbach haben wir in der ersten Halbzeit unsere bisher beste Saisonleistung gezeigt. Wenn wir auch in Linx etwas holen wollen, müssen wir 90 Minuten auf diesem Niveau spielen. Wir haben keinen Druck und Linx II ist der klare Favorit. Natürlich fahren wir aber auch nicht ins Nachbardorf, um die Punkte dort kampflos abzuliefern.“

 

Ödsbach – Stadelhofen II

Mit sechs Punkten aus den letzten beiden Spielen hat sich der SV Ödsbach nach unten etwas Luft verschafft. Spielertrainer Patrick Braun: „Aufgrund einer Steigerung in der zweiten Halbzeit war unser Sieg verdient. Noch ist die Tabelle sehr eng und Stadelhofen kann mit einem Dreier zu uns aufschließen. Ich erwarte ein enges und umkämpftes Spiel. Wenn unsere Einstellung jedoch stimmt, bin ich guter Dinge.“

Trotz der momentanen Negativ-Serie beträgt der Abstand der Reserve des SV Stadelhofen zum Platz zehn, wo derzeit der SV Ödsbach steht, nur vier Punkte. Allerdings müssen die Gäste dennoch aufpassen, dass sie den Anschluss ans untere Mittelfeld nicht verlieren. Das weiß natürlich auch Trainer Christian Wolf: „Klar liest sich bei uns die wöchentliche Vorschau schon fast wie eine Durchhalteparole. Aber das mit der dünnen Personaldecke ist halt leider so und da müssen wir halt jetzt durch, egal wie.“

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