Fußball

Kreisliga A Nord:Derby zwischen Rammersweier und Zell-Weierbach

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ses
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10. Oktober 2019

Robin Feisst (vorne) möchte auch am Wochenende wieder für den SC Durbachtal II treffen. ©Stephan Hund

SC Durbachtal II reist zum VfR Zusenhofen

Mit dem Rebland-Derby zwischen Rammersweier und Zell-Weierbach wird morgen (16 Uhr) der 10. Spieltag in der Nordstaffel der Kreisliga A eröffnet. Zeitgleich steigt das Aufsteigerduell zwischen Diersburg und Ulm. Die Reserven des SCO und SC Durbachtal müssen am Sonntag (15 Uhr) auswärts ran.

 

Rammersweier – Zell-Weierbach (Sa., 16 Uhr)

6:0 siegte der FV Rammersweier im Derby beim SC Offenburg II, Trainer Umberto Vulcano war mit Abschnitt eins überhaupt nicht einverstanden, dafür war die zweite Halbzeit umso besser. Vor dem Rebland-Derby hat Vulcano gehörigen Respekt: „Es ist hier das Spiel der Spiele, Zell wird sicher alles in dieses Spiel reinlegen. Vieles hängt von der Tagesform beider Teams ab.“ Vulcano hat einige Sorgen vor der Partie, es gibt etliche kranke und angeschlagene Spieler im Kader des Tabellenführers.

Nicht ganz unglücklich war Zell-Weierbachs Trainer Oliver Potratz über das spielfreie Wochenende, so konnten sich seine Jungs vor dem Nachbarschaftsduell in Rammersweier etwas erholen. „Das ganze Umfeld und auch die Spieler sind heiß auf dieses große Spiel, aber klarer Favorit sind natürlich die Gastgeber“, so Potratz, der auf eine große Zuschauerkulisse hofft.

 

Diersburg – Ulm (Samstag, 16 Uhr)

Der SV Diersburg sicherte sich beim 2:2 in Gengenbach im Endspurt noch einen für nicht mehr möglich gehaltenen Punkt, mit Sicht auf die Tabelle ein ganz wichtiger Zähler. Im Aufsteigerduell gegen den SV Ulm will die Truppe um Trainer Dirk Rudhart nun nachlegen. Beide Teams stehen mit acht Punkten im unteren Drittel der Tabelle, mit einem Sieg könnte man zumindest den Anschluss ans breite Mittelfeld herstellen.

 

Fautenbach – SCO II

Erneut setzte es für die Landesliga-Reserve des SC Offenburg eine 0:6-Pleite im Derby gegen Rammersweier, dazu gesellten sich auch noch zwei unnötige Platzverweise, was die Personalsituation beim SCO vor dem Gastspiel in Fautenbach nicht einfacher macht. „Wir müssen uns noch irgendwie über diese Woche retten, dann sieht es personell wieder besser aus. Aber in Fautenbach hängen die Trauben sehr hoch“, weiß Trainer Sven Kromer, der zudem für den Rest der Vorrunde auf den verletzten Ersin Cingöz verzichten muss.

 

Zusenhofen – Durbachtal II

Hochzufrieden zeigte sich Oliver Seckinger, Trainer des SC Durbachtal II, mit dem 2:0-Sieg gegen den FV Bodersweier. Sein Team kontrollierte den Gegner über 90 Minuten und ließ zu keinem Zeitpunkt der Partie etwas anbrennen. „Gegen Zusenhofen erwarte ich eine knifflige Aufgabe. Wir wollen aber unsere Serie halten und Punkte mitnehmen“, so Seckinger, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

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Wagshurst – Ödsbach

Der FV Wagshurst hält trotz seiner 2:4-Niederlage in Urloffen Abstand zu der gefährdeten Zone. Damit dies so bleibt gilt es gegen den SV Ödsbach zu punkten. SVÖ-Spielertrainer Patrick Braun: „Besonders für die Moral war der Sieg gegen Zusenhofen wichtig. Am liebsten würden wir natürlich gleich nachlegen. Personell müssen wir aber fünf Spieler ersetzen. Das und der heimstarke Gegner erleichtern unsere Aufgabe sicher nicht.“

 

Stadelhofen II – Urloffen

Was den personellen Engpass bei der Reserve des SV Stadelhofen betrifft, sieht es nicht nach Besserung aus. Trainer Christian Wolf: „Natürlich werden wir für Sonntag alles mobilisieren was möglich ist. Die ganzen Ausfälle aber zu kompensieren ist halt nicht machbar und dies ist leider an den Resultaten der vergangenen Wochen abzulesen.“

Im Bezirkspokal schaffte der FV Urloffen den Sprung ins Halbfinale und danach folgte der 4:2-Heimsieg gegen den FV Wagshurst. Pressesprecher Benjamin Knosp: „In Stadelhofen gilt es nun nachzulegen und das geht nur mit der gleichen Einstellung wie gegen Wagshurst und im Pokal in Steinach. Eigentlich ist im direkten Duell um den Klassenerhalt in Stadelhofen ein Dreier Pflicht.“

 

Tiergarten – Linx II

Bei der DJK Tiergarten stuft man das 0:0 in Nußbach – da man weiter ungeschlagen bleibt – in die Rubrik positiv ein. Co-Trainer Maik Weinhold: „Bei uns hapert es im Moment mit der Chancenverwertung und daher haben wir den Punkt gerne mitgenommen. Mit Linx II kommt jetzt ein Team zu uns, welches eigentlich für die A-Kreisliga zu stark ist. Vor allem wenn man sich deren wöchentlichen Kader anschaut. Aber vielleicht liegt genau da unsere Chance und gibt unserer Truppe zusätzlichen Ansporn sich mit Oberligaspielern messen. Wir werden uns trotz der schweren Aufgabe nicht verstecken. Bei den Gastgebern fehlt nur Urlauber Stefan Haas.

Nach der Niederlage in Rammersweier (0:5) und dem Heimsieg gegen den SV Fautenbach (2:0), haben die Linxer bei einem Spiel weniger den Abstand zur Spitze wieder auf zwei Punkte reduziert. Jetzt geht es zum Tabellenvierten Tiergarten-Haslach. Für die Linxer ein besonderes Spiel, da es ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Stephan Wendling gibt. Die Gäste wissen natürlich, dass die Spiele in Tiergarten immer mit viel Arbeit verbunden waren und es dort in der letzten Saison nur zu einem 1:1 reichte.

 

Bodersweier – Nußbach

Mit einem 0:2 kehrte Bodersweier vom Gastspiel beim SC Durbachtal II zurück. FVB-Vorsitzender René Müll: „Es war eine verdiente Niederlage, denn wir hatten in 90 Minuten keine klare Torchance. Damit sind wir gegen Nußbach wieder in Zugzwang und müssen punkten, um den Abstand nach unten zu wahren. Vor zwei Jahren, als wir in der Kreisliga B gegeneinander spielten und Nußbach damals über die Relegation aufgestiegen ist, haben wir beide Spiel verloren. Das möchten wir jetzt besser machen.“

Bei den Oberkircher Teilörtlern sieht die bisherige Bilanz mit Rang sechs und 12 Punkten ganz gut aus. Zuletzt spielte man 0:0 im Derby gegen Tiergarten. Vorstandsmitglied Ken Müller: „Zu den oberen Mannschaften zählen wir uns aber nicht. Für uns ist jeder Punkt wichtig, damit wir nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen. Gegen Tiergarten haben wir ganz schlecht gespielt. Das muss wieder besser werden. Bodersweier sehe ich ein bisschen als Wundertüte mit schwankenden Ergebnissen. Personell gehen wir momentan echt am Stock“.

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