Fußball

Kreisliga A Süd: Prinzbach muss bei Spitzenreiter Steinach ran

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ses
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10. Oktober 2019

Spielertrainer Eduard Jung (Mitte) hat mit der DJK Prinzbach in Steinach eine ganz hohe Hürde zu nehmen. ©Ulrich Marx

Aufsteigerduell zwischen OFV II und SC Orschweier

Zum Auftakt des 9. Spieltags in der Südstaffel der Fußball-Kreisliga A muss Verfolger Prinzbach bereits morgen im Derby bei Primus Steinach ran. Am Sonntag (15 Uhr) stehen Nonnenweier-Allmannsweier (gegen Mühlenbach), Oberweier (gegen Schiltach) und der OFV II (gegen Orschweier) vor schweren Heimspielen.

 

Steinach – Prinzbach (Samstag, 17 Uhr)

Mit der letzten Aktion verlor die DJK Prinzbach ihr Heimspiel gegen Hornberg unglücklich mit 0:1 und musste etwas von der Tabellenspitze abreißen lassen. Das Derby bei Ligaprimus Steinach ist nun auch gleichzeitig ein Spitzenspiel für die nur vier Punkte schlechteren Prinzbacher. Derzeit fühlt sich die Truppe um Trainer Eduard Jung eher auswärts wohl, deshalb könnte es ein spannendes Derby werden.

 

Nonn.-Allm. – Mühlenbach

Mit 6:3 setzte sich die SG Nonnenweier-Allmannsweier im Kellerduell gegen Kirnbach durch, Trainer Sebastian Blum war erleichtert und froh über den verdienten Erfolg. „Trotz des Sieges sind wir weiterhin zum Punkten verdammt, auch wenn der Gegner Mühlenbach heißt. Wir hängen immer noch tief immer Keller und wollen da so schnell wie möglich raus“, nimmt Blum seine Jungs vor dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten in die Pflicht.

 

Oberweier – Schiltach

1:3 verlor der SV Oberweier gegen Orschweier, für Trainer Jeffrey Mootz waren die total verschlafenen zehn Minuten nach der Führung der Knackpunkt der Partie. Vor dem Heimspiel gegen Schiltach warnt Mootz: „Flavius Opera ist einer der besten Spieler der Liga, aber auch nur wenn das gesamte Team funktioniert. Deshalb müssen wir versuchen, dem Gegner schon früh den Zahn zu ziehen.“ Mootz will unbedingt einen Heimsieg einfahren, doch hinter einigen angeschlagenen Spielern steht noch ein großes Fragezeichen.

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OFV II – Orschweier

2:3 verlor die Verbandsliga-Reserve des Offenburger FV in Schapbach, für Trainer Mathias Dautner war es eine ganz schwierige Partie, die seine Jungs nach verschlafener ersten Hälfte erst im zweiten Abschnitt annahmen. Auf das Heimspiel gegen Orschweier freut sich Dautner nun: „Mit den zwei ehemaligen OFV-Akteuren Benz und Schwab ist Orschweier eines der spielerisch besten Teams der Liga, dennoch wollen wir die drei Punkte zu Hause behalten.“ Markos Blaser (Sperre), Gino Lamm (privat verhindert) und Timo Remlinger (Urlaub) fehlen.

 

VfR Hornberg – SV Hausach

Der VfR Hornberg vermasselte den Auftakt seiner englischen Woche mit dem 0:2 gegen Rust II, legte aber im Nachholspiel bei der SpVgg Schiltach mit 4:1 und dann bei der DJK Prinzbach mit 1:0 nach. Im Derby gegen seinen Heimatverein SV Hausach mahnt Trainer Markus „Käpps“ Armbruster nun zur Vorsicht. Auch SVH-Coach Manfred Hellmig ist gewarnt. „Gegen Hornberg muss nochmals eine Steigerung kommen“, sagt er und blickt auf das „enge Spiel“ beim 2:0 gegen den FV Ettenheim. „Ein verdienter Sieg, da wir einige Torchancen hatten und Ettenheim kaum torgefährlich war. Defensiv gut, nach vorne ausbaufähig“, so Hellmig, der guter Dinge ist: „Wir sind Außenseiter, aber nicht chancenlos“. Einige angeschlagene Spieler könnten noch wie Kevin Rapp, der länger fehlt, beim SVH ausfallen.

 

FV Ettenheim – SV Schapbach

Teils hochkarätige Tormöglichkeiten nutzte der SV Schapbach beim 3:2 gegen den OFV II nicht. „Vom Chancenverhältnis wäre mindestens ein 4:1 gerecht gewesen“, so Fußball-Abteilungsleiter Roman Weis. Nun ist Vorsicht geboten: „Der FV Ettenheim (12./8) will sicher seine Niederlagenserie beenden.“ Doch die Wolftäler sind gut drauf. „Wir wollen an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen und unsere Serie ausbauen“, sagt Weis und strebt als Minimalziel einen Teilerfolg an. Der Einsatz von Julian Krauth ist fraglich.

 

Dörlinbach-Schweighausen – Kirnbach

Für den FCK steht das dritte Kellerduell in Folge an. Nach den bitteren Niederlagen mit 1:3 in Grafenhausen (15./3) und 3:6 gegen die SG Nonnenweier-Allmannsweier (14./7) steht Kirnbach auf dem letzten Tabellenplatz. „Es gelang uns nicht, den Gegner unter Druck zu setzen, und wir haben es ihm am Ende zu einfach gemacht“, blickt Trainer Armin Badke auf die Partie gegen Nonnenweier-Allmannsweier zurück. Beim Aufsteiger SG Dörlinbach-Schweighausen (13./7) käme es nun darauf an, hinten „endlich mal“ weniger Tore zu bekommen. Personell sei es indes „unverändert bescheiden“. Doch „wir glauben an das Team und daran, dass der Knoten platzt“, betont Badke.

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