Fußball

Kreisliga A Süd: SC Kuhbach-Reichenbach will im Tabellenkel

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ses
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16. Mai 2019

Torjäger Michael Vollmer (grünes Trikot) und der SV Mühlenbach möchten die Tabellenspitze verteidigen. ©Marc Faltin

Südstaffel-Abstiegskampf in Münchweier

Nach acht Spielen ohne Sieg hat der SC Kuhbach-Reichenbach am vergangenen Wochenende die Durststrecke beendet und will im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga A, Süd am 28. Spieltag (Sonntag, 15 Uhr) beim Vorletzten SV Münchweier nachlegen. Bereits morgen gastiert die DJK Prinzbach zum Nachbarschaftsduell in Steinach.

Steinach – Prinzbach (Samstag, 17 Uhr)

Einen ganz wichtigen Erfolg konnte die DJK Prinzbach um Coach Benjamin Ziegler beim 4:3 gegen Oberwolfach II feiern. Ziegler war besonders stolz auf die Mentalität seiner Truppe nach dem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand. »Wir sind noch nicht gesichert. Ich rechne mit 38 oder 39 Punkten, die nötig sind, um die Klasse sicher halten zu können. Deshalb will ich zumindest einen Punkt im Derby holen« so Ziegler, der im Gastspiel morgen in Steinach auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.

 

Nonn.-Allm. – Dinglingen

Das »schlechteste Saisonspiel« seiner Jungs sah Sebastian Blum, Trainer der SG Nonnenweier-Allmannsweier, bei der völlig verdienten 0:4-Pleite in Kuhbach-Reichenbach. Vor der Heimpartie gegen Schlusslicht Dinglingen nimmt Blum nun seine Mannschaft in die Pflicht: »Wir müssen wieder grundlegende Dinge auf den Platz bekommen und unbedingt versuchen, diesen Heimdreier einzufahren.« Allerdings sind bei der SG viele Spieler angeschlagen.

Eine unglückliche 0:2-Niederlage kassierte der FV Dinglingen gegen den neuen Spitzenreiter aus Mühlenbach, für Coach Philipp Schäfer wäre ein Punkt drin gewesen. Vor dem Auftritt in Nonnenweier-Allmannsweier plagen Schäfer enorme Personalprobleme: »Ich weiß nicht, wer spielen kann. Aber wir wollen uns so gut wie möglich aus der Affäre ziehen.«

 

Münchw. – Kuhb.-Reich.

Einen überlebensnotwendigen 4:0-Erfolg konnte der SC Kuhbach-Reichenbach gegen Nonnenweier-Allmannsweier feiern und verbesserte damit seine Position im Kampf um den Klassenerhalt. Beim Vorletzten Münchweier wird es wieder einen heißen Tanz für die Truppe um Trainer Fabian Kaiser geben. Zumindest einen Teilerfolg sollte angestrebt werden, um den Sieg aus der Vorwoche nicht wertlos zu machen.

Oberwolf. II – Gengenbach

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Von einem ärgerlichen 1:1 gegen Kirnbach berichtete David Halsinger, Trainer des SV Gengenbach. Wieder einmal vergab sein Team beste Chancen und wurde dafür bestraft. Vor der Partie beim stark abstiegsgefährdeten SV Oberwolfach II gibt sich Halsinger kämpferisch: »Wir wollen auf dem ungewohnten Kunstrasen spielerisch überzeugen und siegen.«

 

SV Mühlenbach – SC Orschweier

Über 90 Minuten gesehen war das 2:0 beim Schlusslicht FV Dinglingen verdient, doch der SV Mühlenbach musste kämpfen. »Dinglingen spielte sehr diszipliniert und sehr tief. Daher war es nicht so einfach, Torchancen herauszuspielen. Wir hatten viele technische Fehler und auch der Platz war nicht einfach zu bespielen, was zu vielen Abspielfehlern führte«, so Trainer Stephan Schmid. Doch in der Schlussphase schlug der SVM noch zu, geht nun als Spitzenreiter in die letzten drei Saisonspiele und hat es selbst in der Hand, sogar Meister zu werden. Die Vizemeisterschaft und damit die Aufstiegsrelegation ist schon sicher. Nun aber geht es gegen den Tabellendritten SC Orschweier (52 Punkte), der sich in den letzten Wochen wieder gefangen und sehr erfolgreich gespielt habe. »Es gilt von Anfang an hellwach zu sein und auch die Schlüsselspieler Ey, Schwab und Benz in den Griff zu bekommen«, erklärt Schmid.

 

FC Kirnbach – SV Rust

Beim 1:1 in Gengenbach hätten die Jungs des FC Kirnbach (13./31) gezeigt, dass sie keine Wunder brauchen, so Trainer Armin Badke: »Der Glaube an das, was sie können und bereit sind zu investieren, hat uns mehr als verdient zu einem Punkt geführt«. Mit dem SV Rust kommt der nächste Brocken ins Eschenloch. »Mein Glaube an das Team ist seit letzter Woche noch mehr gewachsen«, betont Badke. Der Plan lautet, »natürlich nicht zu verlieren«. Dazu müsse alles auf positives Denken gestellt werden. »Und mit Hilfe unserer Fans ist alles möglich, so Badke«. Alex Mounivong ist wieder an Bord. Hinter Tobi Esslinger und Benjamin Becherer (beide verletzt) stehen noch große Fragezeichen.

 

SV Schapbach – SpVgg Schiltach

Das Minimalziel hat der SV Schapbach zwar beim leistungsgerechten 3:3 erreicht, doch der Ausgleich für Grafenhausen fiel erst in der 90. Minute. Ein Dreier sei daher, so Fußball-Abteilungsleiter Roman Weis, möglich gewesen. Noch haben die Wolftäler den Klassenerhalt nicht so ganz in der Tasche. »Sechs Punkte zum ersten Abstiegsplatz bei noch neun zu vergebenden Punkten«, rechnet Weis vor. Daher gilt am Sonntag: »Drei Punkte sind das Ziel, um den Klassenerhalt zu erreichen«. David Müller (gesperrt) fehlt, der Einsatz von Lucas Schmid ist fraglich.

Vor einem der besten Heimteams wollen sich die Schiltacher aber nicht verstecken. »Entsprechend angriffslustig werden wir nach Schapbach fahren und unsere Chance suchen«, sagt Trainer Kai de Fazio. Zuletzt hatten seine Jungs gegen einen nie aufgebenden SV Steinach dank einer überragenden ersten Halbzeit und einer tollen Teamleistung den Grundstein für den 5:3-Sieg gelegt. »Als Trainer ist es besonders erfreulich, dass uns kleine Rückschläge nicht aus der Bahn geworfen haben«, so de Fazio, dessen Team seit fünf Spielen ungeschlagen ist.

 

VfR Hornberg – SV Grafenhausen

Nach einer 1:4-Niederlage beim SC Orschweier müssen für den VfR Hornberg (10./35) dringend noch Punkte her. Am besten gleich gegen den direkten Verfolger SV Grafenhausen (11./32). Dann könnte sich die Elf von Trainer »Kiki« Sanchez ein Stück von den Abstiegsrängen absetzen.

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